Die MeinungsmacherVon Michael Kent, basierend auf einem Artikel von Dr. Tim O‘Shea

Die Meinungsmacher
Von Michael Kent, basierend auf einem Artikel von Dr. Tim O‘Shea

Die Meinungsmacher
Von Michael Kent, basierend auf einem Artikel von Dr. Tim O‘Shea

(Aus Depesche 05/2003)

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wer die Art, wie wir über bestimmte Dinge denken, prägt und formt? Wieso denken die Menschen heutzutage über bestimmte Themen auf annähernd oder gänzlich identische Weise? Wieso glauben die meisten von uns, Milch sei gesund und Fleisch ein Stück Lebenskraft? Wieso glauben wir, eine Grippeimpfung könnte uns vor Grippe schützen (obwohl es seit Jahren Geimpfte erwischt wie Ungeimpfte), Krebs sei eine tödliche Krankheit und nur die Schulmedizin könne helfen (wobei die Todesrate in der Schulmedizin nach sieben Jahren bei rund 95 Prozent liegt und in der Alternativmedizin deutlich besser ist)? Wieso haben Pharmaunternehmen zumeist einen so guten Ruf? Wieso trauen die Menschen immer noch denselben Politikern, obwohl sie seit vielen Jahrzehnten auf identische Weise betrogen werden? Woher kommt die Idee des menschengemachten Klimawandels, der schmelzenden Polkappen (das Gegenteil ist wahr), woher kommen gesellschaftliche Strömungen wie die Homo-Ehe oder das sog. Gender-Mainstreaming? Was immer Sie denken, nach der Lektüre des folgenden Artikels könnten Sie möglicherweise etwas anderes denken!

Die Fesseln der Filterung unserer Wahrnehmung und der gesellschaftlichen Konditionierung sind heute schwerer abzustreifen denn je. Wir sind die wahrscheinlich programmiertesten Wesen, welche die Welt je gesehen hat. Nicht nur, dass unsere Gedanken und Einstellungen kontinuierlich geformt und gestaltet werden, unser ganzes Bewusstsein scheint subtil und unerbittlich ausgelöscht zu werden.

Es ist allgemein kaum bekannt, wie „Allgemeinwissen“ über Tausende Medienclips ins öffentliche Bewusstsein gepflanzt wird. Daher möchte ich ein wenig Basiswissen über die Informationshandhabung in der westlichen Welt zur Verfügung stellen. Sobald die Grundlagen verdeutlicht wurden, wird der Leser in der Lage sein, jeden beliebigen Bericht in den heutigen Nachrichten in Frage zu stellen.

Die erste Regel lautet: „Wenn jedermann an etwas glaubt, ist es vermutlich falsch.“ In der westlichen Welt ist Alltagsweisheit mit Massenakzeptanz – um es auf einen kurzen Nenner zu bringen – zumeist so entstanden: Jemand hat dafür bezahlt.

Beispiele: • Medikamente machen gesund. • Impfungen machen immun. • Bei Infektionen braucht man Antibiotika. • Chemotherapie und Bestrahlung sind effektive Behandlungsmethoden gegen Krebs. • Krankenhäuser sind sicher und sauber. • Tierisches Eiweiß ist wichtig für unsere Ernährung. • Ob man dick wird oder nicht, hängt davon ab, wie viel man isst (Kalorien zählen)! • Milch ist ein guter Kalzium-Lieferant. • Aspirin schützt vor Herzinfakt. • Die Bundesbehörde für Medikamentenzulassung prüft alle Medikamente eingehend, bevor sie auf den Markt kommen. • Schwangerschaft ist ein medizinischer Zustand. • Das Ziel der Gesundheitsvorsorgeindustrie ist Gesundheit. • HIV ist die Ursache von AIDS. • ADHS entsteht durch eine Stoffwechselstörung im Gehirn (und die Lösung dafür heißt Ritalin & Co.) • Ohne Impfungen würden die Seuchen zurückkehren. • Chronische Schmerzen sind eine normale Alterserscheinung. • Soja ist Ihre gesündeste Proteinquelle. • Insulininjektionen heilen Diabetes. • Wenn wir Ihre Gallenblase entfernt haben, können Sie essen, was Sie wollen. • Arthrose ist nicht heilbar. • Deutschland ist Jodmangelgebiet usw.

Diese Liste von Illusionen hat Milliarden gekostet, um herbeibeschworen zu werden. Haben Sie sich je gefragt, warum die meisten Leute über die hier aufgeführten Dinge in gleicher Art und Weise denken?

Wie es begann!

Im Buch „Trust Us We’re Experts“ („Vertrauen Sie uns, wir sind Experten“) haben die Autoren John Stauber & Sheldon Rampton verblüffende Informationen zusammengetragen, welche die „Wissenschaft“ der Erzeugung einer „öffentlichen Meinung“ beschreiben. Sie verfolgen die moderne öffentliche Beeinflussung zurück bis in das frühe vorige Jahrhundert und beleuchten dabei die Arbeit von Typen wie Edward L. Bernays, dem Vater der Verdrehung. Aus Bernays Buch „Propaganda“ lernen wir, wie er die Ideen seines berühmten Onkels Sigmund Freud übernahm und sie auf die gerade entstehende „Wissenschaft der Massenbeeinflussung“ anwendete. Der einzige Unterschied war, dass Bernays die Prinzipien nicht dazu benutzte, um verborgene Motive im menschlichen Unterbewusstsein aufzudecken, sondern um Illusionen zu schaffen, welche die Menschen zu Profitzwecken betrogen und Tatsachen verfälschten.

Ein Leitgedanke der frühen Massenbeeinflusser wie Edward Bernays war: „Demokratie ist zu gut fürs Volk. Man muss ihm sagen, was es denken soll, weil es von sich aus nicht zu rationalem Denken fähig ist.”

Der Vater der Verdrehung

Bernays dominierte die PR -Industrie seit den 1930ern und war weitere 40 Jahre lang eine bedeutende Kraft. Er nahm Hunderte verschiedene Aufträge an, um die öffentliche Wahrnehmung einer Idee oder eines Produkts zu erschaffen oder zu (ver-)formen. Als Neueinsteiger beim Ausschuss für Öffentliche Informationen war einer seiner ersten Aufträge, der amerikanischen Öffentlichkeit den Ersten Weltkrieg mit der Vorstellung zu verkaufen, „die Demokratie auf der Welt zu sichern.“ (Ein Prinzip, das bis heute für jeden US-Krieg herhalten muss.)

Während der nächsten Jahrzehnte entwickelte Bernays die Prinzipien, mit denen Menschenmassen durch hundertfach wiederholte Nachrichten beeinflusst werden können. Bernays beschrieb die Öffentlichkeit als eine „Herde, die geführt werden muss“. Das Herdendenken mache die Leute „empfänglich für Führung“. Er wich dabei nie von seinem Grundprinzip ab, „die Massen ohne ihr Wissen zu kontrollieren“, da dies die beste PR sei.

Diese frühen Massenbeeinflusser posierten, als würden sie einen moralischen Dienst für die Menschheit leisten: Demokratie ist zu gut fürs Volk; man muss ihm sagen, was es denken soll, weil es von sich aus nicht zu rationalem Denken fähig ist. Hier ein Auszug aus Bernays Buch Propaganda: „Wer die verborgenen Mechanismen der Gesellschaft manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes darstellt. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unser Geschmack gebildet und unsere Ideen größtenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art, wie unsere Demokratie organisiert ist. […] In fast jeder Handlung unseres Lebens – ob in der Politik oder bei Geschäften, im sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken – werden wir durch eine relativ geringe Zahl von Personen beherrscht, die die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen!“

Bernays glaubte, dass nur einige wenige den nötigen Einblick ins Gesamtbild haben, um mit dieser „heiligen Aufgabe“ betraut zu werden. Zufällig hielt er sich für einen davon.

Geld kommt ins Spiel

Sobald die Möglichkeiten der Anwendung der Freudschen Psychologie auf die Massenmedien erkannt wurden, hatte Bernays mehr Konzernkunden, als er bewältigen konnte. Globale Konzerne strömten aus allen Richtungen herbei, um den neuen Imagemacher zu hofieren. Es gab Hunderte Güter, Dienstleistungen und Ideen, die einer empfänglichen Öffentlichkeit verkauft werden sollten. Über die Jahre haben diese Konzerne das Geld gehabt, um ihre Vorstellungen wahr werden zu lassen: Philip Morris (Tabak, Marlboro), Pfizer (Pharmahersteller, Viagra), Union Carbide (Chemie), Allstate (Versicherungen), Monsanto (Agrar, Gentechnik). DuPont (Chemieriese), Eli Lilly (Pharma, z.B. Prozac), Novartis (Pharma, Ritalinhersteller), Coors (Brauerei), Shell Oil, Standard Oil (Rockefeller), Procter & Gamble, Boeing, General Motors, Dow Chemical (Agrar, Pharma, Medizin, Chemie, Öl), General Mills (Getreideprodukte) u.v.a.

Die Spieler

Hunderte PR-Firmen sind entstanden, um die Nachfrage zu befriedigen. Darunter Edelman, Hill & Knowlton, Burson-Marsteller, Kamer-Singer (GCI-Group), Ketchum, Ogilvy PR … Obwohl dieselben innerhalb der PR-Industrie wohlbekannt sind, kennen wir diese Namen kaum – aus gutem Grund. Die beste PR ist die unbemerkte. Seit Jahrzehnten haben sie Meinungen geschaffen, mit denen viele von uns groß geworden sind, zu praktisch allem, was irgendeinen kommerziellen Wert hat: zum Berufstand der Ärzte, zu Impfstoffen, zur schlechten Meinung über Alternativmedizin, zur globalen Erwärmung, Gentechnik, zu Fertiggerichten, zur Meeresverschmutzung, zum Image von Berühmtheiten – sowie im Krisen- und Katastrophenmanagement usw..

Lektion 1

Bernays lernte schnell, dass die effektivste Weise, um Glaubwürdigkeit für ein Produkt oder eine Vorstellung zu schaffen, eine Beurteilung durch eine „unabhängige dritte Partei“, ein „unabhängiges Gremium“ sei. Es ist ein Unterschied, ob eine Aussage zum Umweltschutz von General Motors kommt oder ob ein vermeintlich unabhängiges Forschungsinstitut mit dem glaubwürdig klingenden Namen „Globale Klima-Koalition“ einen Forschungsbericht vorlegt. Daher gründete Bernays mehr Institute und Stiftungen als Rockefeller und Carnegie zusammen. Unauffällig durch jene Industrien finanziert, deren Produkte bewertet wurden, sprudelten diese „unabhängigen Gremien und Forschungseinrichtungen“ „wissenschaftliche Studien“ und Pressemitteilungen heraus, die das Image erzeugen, das ihre Macher haben wollen. Solche Frontgruppen bekamen hochtrabende Namen: Verbraucherschutz, Klimaforschungsstiftung, Internationaler Rat für Lebensmittelinformation, Stiftung für saubere Luft, Zentrum für Produktqualität, Cato-Institut (Denkfabrik in Washington), Amerikanischer Rat für Wissenschaft und Gesundheit, Globale Klima-Koalition, Allianz für bessere Ernährung, Manhattan-Institut …

Nachrichtenkonserven

Diese und zahllose ähnlich klingende Organisationen sind Frontgruppen mit der Aufgabe, das Image der globalen Konzerne zu verbessern. Dies geschieht u.a. über einen Strom von Pressemeldungen, die „bahnbrechende neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse“ an Sender und Zeitungen verbreiten. Viele dieser Konservenberichte lesen sich wie echte Nachrichten und wurden absichtlich ins Nachrichtenformat gebracht. Dies erspart Journalisten die Mühe, das Thema selbst zu recherchieren – vor allem bei Themen, von denen sie kaum Ahnung haben. Ganze Beiträge können ohne redaktionelle Bearbeitung, aber mit Verfasserangabe des Reporters, der Zeitung oder des Senders übernommen werden – Fertignachrichten, geschrieben von PR Unternehmen! Dies geschieht so jeden Tag, seit den 1920ern, als die Idee der Nachrichtenmeldung durch Ivy Lee erfunden wurde. Manchmal basiert die Hälfte der Berichte eines Wall Streets Journal (zweitgrößte Tageszeitung der USA) allein auf solchen PR-Meldungen – sie werden gezielt unter ordentlich recherchierte Berichte gemischt. Solange Sie nicht selbst Journalist sind oder eigene Rechercheerfahrung besitzen, werden Sie den Unterschied kaum bemerken können.

Die Sprache der Verdrehung

Wie die Meinungsmacherpioniere Erfahrungen sammelten, lernten sie, dass die „Psychologie des Pöbels“ sich auf Emotionen konzentriert und nicht auf Tatsachen. Gute PR stütze sich daher nicht auf Logik, sondern auf die Präsentation. Hier einige ihrer zentralen PR-Grundsätze: • Technologie ist im Grunde Religion. • So lange das Volk zu rationalem Denken fähig ist, ist wahre Demokratie gefährlich. • Wichtige Entscheidungen sollte man Experten überlassen. • Beim Zurechtrücken von Angelegenheiten halten Sie Abstand zur Substanz, erschaffen Sie Bilder. • Äußern Sie keine eindeutig beweisbaren Lügen.

Worte werden aufgrund ihrer emotionalen Wirkung sehr sorgfältig gewählt. Hier ein Beispiel: Eine Frontgruppe namens „Internationaler Rat für Lebensmittelinformation“ kümmert sich um die öffentliche Abneigung gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel. Die Öffentlichkeit fürchtet sich instinktiv vor neuen Schöpfungen, deren Erbsubstanz manipuliert ist. Der Rat möchte die Öffentlichkeit jedoch von der „Unbedenklichkeit“ genmanipulierter Lebensmittel überzeugen, also vermeidet er Worte wie: Franken-stein, Biotechnologie, chemisch, DNA, Experimente, Bestrahlung, Gen-Roulette, Zufall. Stattdessen enthält PR für Genlebensmittel Wörter wie: Kreuzung, natürliche Ordnung, Schönheit, Wahl, Artenkreuzung, Vielfalt, organisch … Die Tatsache, dass genmanipulierte Lebensmittel keine Kreuzungen sind, die der langsamen und sorgfältigen wissenschaftlichen Methode der Kreuzzucht unterworfen waren, spielt keine wirkliche Rolle. Hier haben wir es mit Pseudowissenschaft, nicht mit echter Wissenschaft zu tun. Was meinen Sie, wer den „Internationalen Rat für Lebensmittelinformation“ finanziert? Richtig: Monsanto, DuPont, Coca Cola, Nutrasweet – alle, die aus genmanipulierten Lebensmitteln Gewinn ziehen.

Eigenschaften guter Propaganda

PR-Firmen entwickelten Richtlinien für effektive Massenkontrolle, von denen ich Ihnen einige vorstellen möchte:

  • Entmenschlichen Sie die angegriffene Partei, indem Sie sie beim Namen nennen und dann als … abstempeln.
  • Sprechen Sie in prachtvollen Allgemeinplätzen mit emotional positiven Worten.
  • Wenn Sie etwas zugestehen müssen, reden Sie nicht Klartext, lenken Sie ab.
  • Holen Sie Beurteilungen von Berühmtheiten, Kirchen, Sportlern, Straßenvolk ein – von jedermann, der keine Fachkenntnisse zum Thema parat hat.
  • Der Kniff fürs ‘Fußvolk’: Unsere Milliardäre sind auch nur Menschen wie wir.“
  • Wenn Sie Gräuel verharmlosen, sagen Sie nichts Denkwürdiges, heben Sie den Nutzen des Geschehenen hervor, vermeiden Sie moralische Fragen.

Wenn Sie also verlogene PR entdecken wollen. dann fangen Sie einfach an, nach diesen Techniken Ausschau zu halten!

Wissenschaft zu vermieten

PR-Firmen sind sehr geschickt bei der Vorbereitung von Nachrichtenmeldungen geworden. Sie haben gelernt, die Namen berühmter Wissenschaftler mit der Forschung zu verknüpfen, Wissenschaftler allerdings, die ihre Nase vielleicht kein einziges Mal in die betreffende Forschungsarbeit hineingesteckt haben. Auf diese Weise wird Redakteuren oft nicht mal bewusst, dass einzelne Berichte völlige PR-Fabrikationen sind.

1922 entdeckte General Motors (GM), dass die Beigabe von Blei zum Benzin mehr PS erbrachte. Als es Bedenken gab, bezahlte GM das Bergbauamt dafür, Versuche durchzuführen und unechte Forschungsergebnisse zu veröffentlichen, die „bewiesen“, dass das Einatmen von Blei harmlos sei. Stellen wir in diesem Zusammenhang Herrn Charles Kettering vor. Derselbe war nicht nur Gründer des weltberühmten Sloan-Kettering-Gedächtnisinstituts für medizinische Forschung, sondern „zufällig“ auch Vorstand bei GM. „Zufällig“ brachte das Sloan-Kettering-Institut Berichte heraus, die besagten, dass Blei von Natur aus im Körper vorkomme und dass der Körper die Möglichkeit habe, geringe Mengen davon wieder auszuscheiden.

Durch ihre Verbindung zur „Stiftung für industrielle Hygiene“ und zum PR-Riesen Hill & Knowlton boykottierte Sloan-Kettering jahrelang alle Anti-Blei-Studien mit Erfolg. Ohne organisierten wissenschaftlichen Widerstand wurde in den nächsten 60 Jahren mehr und mehr Benzin verbleit, bis in den 1970ern schon 90 Prozent des Benzins verbleit waren. Nach Jahren unermüdlicher, unabhängiger Aufklärungsarbeit wurde die Schädlichkeit von Blei schließlich zu offensichtlich und verbleites Benzin wurde ab den 1980ern langsam abgeschafft. Aber in insgesamt 60 Jahren wurden über 30 Millionen Tonnen Blei staubförmig auf unseren Straßen freigesetzt.

„Ramschwissenschaft“

1993 schrieb ein gewisser Peter Huber ein Buch namens „Galileos Rache. Darin prägte er den Begriff der Ramschwissenschaft. Hubers flache These lautete, dass „wahre Wissenschaft“ Technologie, Industrie und Fortschritt fördere. Alles übrige sei Ramschwissenschaft. Das Buch wurde durch das industriegestützte Manhattan-Institut gefördert, nachdem es zuvor kaum beachtet worden war – nicht nur, weil es schwach geschrieben war, sondern auch, weil Huber nicht verstand, dass wahre wissenschaftliche Forschung ohne Schlussfolgerung beginnt. Wahre Wissenschaftler suchen die Wahrheit, weil sie diese noch nicht kennen.

Echte Wissenschaft geht so: (1) Man bildet eine Hypothese, (2) trifft Vorhersagen für diese Hypothese, (3) prüft die Vorher-sagen im Versuch, (4) verwirft, bestätigt oder revidiert die Hypothese aufgrund der Forschungsergebnisse.

Der Bostoner Universitätswissenschaftler Dr. David Ozonoff erklärt, dass Ideen in der Wissenschaft wie „lebende Organismen“ seien, die genährt, gepflegt und mit (Finanz-)Mitteln kultiviert werden müssten, damit sie wachsen und erblühen könnten. Große Ideen, die diese finanziellen Mittel aufgrund kommerzieller Betrachtungswinkel nicht erhalten, fallen daher kaum auf, sie verkümmern und sterben ab.

Ein weiteres Indiz, anhand dessen Sie oft wahre und falsche Wissenschaft voneinander unterscheiden können, ist, dass wahre Wissenschaft auf Mängel in ihrer Forschung hinweist. Falsche Wissenschaft heuchelt, dass es keine Mängel gäbe.

Echte Ramschwissenschaft

Durch Konzerne gesponserte Forschung, ob im Bereich der Medikamente, der genmanipulierten Lebensmittel oder der Chemie, beginnen immer mitbeabsichtigten Schlussfolgerungen. Es wurde daher Aufgabe des modernen Wissenschaftlers, die „Wahrheit“ dieser vorab gewünschten und geforderten „Schlussfolgerungen“ nachträglich zu „beweisen“, weil dieser „Beweis“ der geldgebenden Industrie wirtschaftliche Vorteile einbringt! Diese ärgerliche Prostitution der Wissenschaft hat den gesamten Schwerpunkt der Forschung während der letzten 50, 60 Jahre drastisch verschoben – wie jeder aufrichtige Wissenschaftler bereitwillig bestätigen wird. Wissenschaftler klagen, dass die einst objektive Forschung heute zum käuflichen Handelsgut verkommen sei.

Hauptziele aufrichtiger Wissenschaft

Konzern-PR stellt sich unabhängiger Forschung, welche die öffentliche Gesundheit oder die Umwelt schützen will, oft entgegen. Mit dem Wort „Ramsch-wissenschaft“ (engl. “Junk Science”) werden da diejenigen diffamiert, welche die Bedrohung unserer Umwelt oder der Gesundheit aufdecken. Industrie und Politik kommt es zur Vermarktung ihrer Produkte und Ideen nur darauf an, die Illusion von Gesundheit bzw. des Umweltschutzes zu erzeugen.

Und Geld wechselt nur dann den Besitzer, wenn Forschungsinstitute das gewünschte Ergebnis liefern, egal, ob es nach streng wissenschaftlichen Kriterien wahr ist oder nicht. Echte Gesundheit und wirklicher Umweltschutz haben keinen Marktwert! Es ist ironisch, dass ausgerechnet die selbsternannten „Entlarver der Ramschwissenschaft“ meistens selbst keine Wissenschaftler sind. Wozu auch Wissenschaftler sein? Die Aufgabenstellung heißt ja nicht Wissenschaft, sondern „Image“!

Angriffssprache

Wenn PR-Firmen anerkannte Umweltgruppen und Vertreter der Alternativmedizin angreifen, verwenden sie Wörter, die einen emotionalen Hieb austeilen: grausam, gefährlich, dubios, krude, skurril, Quacksalber, Unruhestifter, verantwortungslos, Phobie (wie z.B. in homophob), Hysterie … Wenn Sie das nächste Mal einen entsprechenden Artikel lesen, beachten Sie, wie der Autor seine Voreingenommenheit durch den Gebrauch solcher Vokabeln zeigt.

Eine weitere PR-Taktik ist, die (positive) Sprache der Umweltschützer zu verwenden, um ein gefährliches, unerprobtes Produkt zu verteidigen. Dies sehen wir z.B. bei der „Nebelwand“, die Gentechnik umgibt. Es heißt, dass dieselbe nötig sei, um mehr Nahrung produzieren zu können, den Welthunger zu bekämpfen usw. Der Groschen fällt, wenn Sie erkennen, dass fast alle Gennahrungsmittel von Herbizid-/Pestizidher-stellern geschaffen wurden, damit die Pflanzen noch größere Dosen aushalten können.

Vorabprüfung!

„Veröffentlichen oder Untergehen“ lautet das Dilemma jedes Forschungswissenschaftlers. Wer sein Forschungsprojekt finanziert bekommen möchte, muss in den besten wissenschaftlichen Magazinen publizieren. Wir wissen, dass die wissenschaftlichen Magazine wie das „JAMA“ (Journal of the American Medical Association, Publikation der amerikanischen Ärztevereinigung), das „New England Journal of Med.“ (NEJM), „British Med. Journal“ usw. eine Vorabprüfung durchführen. Das bedeutet, dass alle Artikel, die zwischen den vollfarbigen Medikamentenwerbungen veröffentlicht werden, von schlauen Typen mit einer Menge Empfehlungsschreiben überprüft werden.

Manch Leichtgläubiger würde annehmen, dass die Voraussetzung dafür, dass es ein Artikel durch die Vorabprüfung schafft, jene ist, dass die darin enthaltenen Erkenntnisse hieb- und stichfest nachgeprüft worden sind. Doch obwohl sogar prestigevolle, ehrwürdige medizinische Magazine heucheln, objektiv und nicht bestechlich zu sein, ist die Wahrheit, dass sie die gleiche Sache berücksichtigen müssen wie alle Hochglanzmagazine: „Leg’ dich nicht mit deinen Inserenten an!“ Ganzseitige Werbung in den besten Magazinen kosten Millionen! Wie lange würde ein Pharmakonzern wohl für Werbefläche in Magazinen zahlen, die in ihren Artikeln die Sicherheit des Medikaments angriffen, das auf der Doppelseite in der Heftmitte zu bewundern ist?

Eine Richtlinie medizinischer Magazine besagt, dass alle finanziellen Beziehungen zwischen Autor und Produktherstellern im Artikel offengelegt werden müssen. In der Praxis kommt das jedoch nie vor! In einer Studie aus dem Jahre 1997 wurde in 147 Medizinmagazinen nicht eine einzige Erklärung gefunden (Wall Street Journal, Feb. 99). Eine Studie des New England Journal of Medicine (NEJM) von 1998 zeigte, dass 96 Prozent der vorabgeprüften Artikel finanzielle Beziehungen zu den Medikamenten hatten, die untersucht wurden.

Dann gibt es den offensichtlichen Kauf von Seiten. Eine Medikamentenfirma kann einfach mal 100.000,- an ein Magazin zahlen, damit ein wohlwollender Artikel gedruckt wird. Betrug in vorabgeprüften Magazinen ist nichts Neues. 1987 brachte das NEJM einen Artikel, der über 7 Jahre lang die Forschung von Dr. med. R. Slutsky verfolgte. In dieser Zeit veröffentlichte Slutsky 137 Artikel in vorabgeprüften Magazinen. Das NEJM fand heraus, dass in mindestens 60 dieser 137 Artikel Beweise für einen groß angelegten Wissenschaftsbetrug und etliche Fehldarstellungen zu finden waren, einschließlich Berichte von Daten aus Expe-rimenten, die niemals durchgeführt worden waren.

Dr. phil. Dean Black beschreibt, was er in Anlehnung an den Turmbau zu Babel den „Babel-Effekt“ nennt. Dazu komme es, wenn pseudowissenschaftliche Angaben in vorabgeprüften Magazinen von anderen Forschern ungeprüft übernommen oder zitiert werden, diese wieder von anderen usw. Einer schreibt vom anderen ab und die Quelle war ein vorabgeprüfter Bericht.

Fernseher wegwerfen?

Ich hoffe, dieses Kapitel hilft Ihnen, Zeitungs- und Magazinartikel anders zu lesen und Nachrichtensendungen mit einer anderen Einstellung zu sehen. Fragen Sie sich: „Was verkaufen die da gerade?“ und: „Wer verkauft es?“ Sie können Ihr Leben verbessern, indem Sie sich einfach weigern, Ihren Verstand den Massenmedien auszusetzen. Richtig verstanden – keine Zeitungen, keine Fernsehnachrichten, keine Nachrichtenmagazine. Denken Sie daran, was Sie mit der zusätzlichen gewonnenen Zeit anfangen könnten.

Glauben Sie, dass Sie alles wissen müssen, „was in der Welt vor sich geht“? Denken Sie eine Minute über die Nachrichten der letzten Jahre nach. Was hat es Ihnen real gebracht, dies alles zu wissen? Glauben Sie, dass die Nachrichten tatsächlich berichten, „was draußen in der Welt vor sich geht“? Denken Sie, dass es sonst nichts gibt – neben der erfundenen Energieknappheit, den gefilterten Berichten über ausländische Gewalt und Katastrophen und den ganzen anderen „Unberichten“?

Der Zweck der Nachrichten ist es, die Öffentlichkeit in Furcht und Unsicherheit zu halten, damit sie auch morgen wieder einschaltet und der gleichen Werbung ausgesetzt ist. Das ist das Kennzeichen der Massenmedienherrschaft. Edward Bernays sagte: „Das Volk muss gesteuert werden, ohne dass es das weiß!“ Furcht und Unsicherheit – das lässt die Leute immer wiederkommen, um mehr zu erfahren. Was würden Sie verlieren, wenn Sie ganz damit aufhören würden? Würde Ihr Leben finanziellen, moralischen, intellektuellen, spirituellen oder akademischen Verlust erleiden? Müssen Sie sich Ihre persönlichen Werte ständig mit dem Löffel zufüttern lassen? Sind diese Shows wirklich amüsant? Nennen Sie nur ein Beispiel, wie sich Ihr Leben verbessert hat durch Fernsehnachrichten oder das Lesen des Abendblattes! Welchen messbaren Gewinn hat es gebracht?

Planet der Affen?

Keine Frage, dass wir von Jahr zu Jahr dümmer werden. Schauen Sie nur auf die Präsidenten! Reichen Sie einem beliebigen Studenten ein Buch von Henry Dumas oder Jane Austen und bitten Sie ihn, von einer zufällig aufgeschlagenen Seite nur einen Absatz laut vorzulesen. Die Skalen der Eignungstests werden immer weiter herabgesetzt, um zu vertuschen, wie dumm und dümmer Kinder werden. 10 Prozent haben eine attestierte „Lernunfähigkeit”, die mit Tabletten behandelt wird. Beachten sie die Tendenz des intellektuellen Niveaus bei Kinofilmen.

Das mangelnde Bildungsniveau erleichtert der PR-Industrie die Arbeit ungemein. Nicht nur, dass kaum einer mehr seine Aufmerksamkeit auf den Vorgang der Konditionierung richtet; eine sogar noch geringere Minderheit der Bevölkerung ist in der Lage, die Sache zu verstehen, wenn man sie ihr erklärt!

Teepause in der Cafeteria

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einer überfüllten Cafeteria und kaufen eine Tasse Tee. Als sie sich gerade hinsetzen wollen, sehen sie am anderen Ende des Raumes einen Freund. Sie stellen Ihre Tasse ab, gehen durch den Raum und plaudern ein paar Minuten mit ihm. Wenn Sie zu Ihrem Tee zurückzukommen, werden Sie ihn trinken? Ein überfüllter Ort und Sie haben ihn einige Minuten unbeaufsichtigt gelassen. Jeder in diesem Raum hatte Zugang zu Ihrem Tee. Mit Ihrem Verstand verhält es sich nicht anders. Aktivitäten wie das Einschalten des Fernsehers oder die täglich unkritisch absorbierten Massenpublikationen erlauben praktisch jedem den Zugang zu Ihrem Verstand – jedem mit einem Ziel und den Mitteln, über populäre Medien eine öffentliche Meinung zu bilden.

Die Moral von der Geschicht’: Wie die Tasse Tee, so ist auch Ihr Verstand es wert, bewacht zu werden, und wert, nicht jeden heranzulassen. Dies ist Ihr Leben, Ihre Zeit. Warum sollten Sie beides verschwenden, indem Sie erlauben, Ihr Potential, Ihre Persönlichkeit und Ihre Werte nach den Launen der Massenausbeuter formen, bearbeiten und einschränken zu lassen? Es gibt viele wichtigere Entscheidungen, die für unser physisches, mentales und spirituelles Wohlsein entscheidend sind, Entscheidungen, die Information und Forschung erfordern. Wenn Geld im Spiel ist, sind objektive Daten nicht einfach zu erhalten. Merken Sie sich dies: Wenn jeder eine Sache weiß, dann ist das Image gekauft und bezahlt worden.

Wirkliches Wissen zu erreichen, ist etwas aufwendiger, als TV zu schauen! Ein wenig „Ausgrabungsarbeit“ ist nötig. Man muss dazu mindestens ein „Stockwerk“ tiefer buddeln als bis zu dem, „was jeder weiß“.

Überlebensregeln für Aufklärer und Wahrheitssucher

Überlebensregeln für Aufklärer und Wahrheitssucher

Überlebensregeln für Aufklärer und Wahrheitssucher

Das Internet ist voller verwirrender Sichtweisen. Was davon ist wahr? Was unwahr? Was vernünftig? Was verrückt? Glücklicherweise gibt es einige Regeln, anhand derer sich erkennen lässt, was man vor sich hat: einen Missionar, Eiferer, Verkäufer, politischen Agitator, Rechthaber – oder einen aufrichtigen Vermittler wichtiger Informationen und Hintergründe. Diese Grundregeln sagen einem nicht nur, mit wem man es zu tun hat, sie helfen auch zu überleben, wenn man selbst wirksame Aufklärungsarbeit im Dschungel der widersprüchlichen Meinungen leisten will.

Regel 1: Konzentrieren Sie sich aufs Ziel und nicht auf die Hindernisse

Entdecker, Genies, Erfinder und Aufklärer erfahren naturgemäß Anfeindung, da sie den Status Quo gefährden. Sie fordern Widerspruch heraus und sehen sich manchmal mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Werden die Angriffe zu stark, kann jemand beginnen, sich auf diese Anfeindungen zu konzentrieren anstatt auf sein eigentliches Anliegen. Er kann sich z.B. so ungerecht behandelt fühlen, dass er sein Hauptaugenmerk darauf richtet, die Ungerechtigkeit zu beseitigen. Und je mehr er sich darauf konzentriert, desto fixierter kann er werden.

Beispiel: Der beim großen Automobilkonzern beschäftigte Ingenieur Müller steht kurz davor, Reifen zu entwickeln, deren Profil gute hunderttausend Kilometer hält. Vor seinem geistigen Auge sieht er sich bereits als Chefingenieur mit Ehrentitel, Auszeichnungen und dickem Jahresgehalt. Um seine Entwicklung jedoch zur Serienreife zu bringen, benötigt er eine eigene Abteilung und ca. eine Million Forschungsmittel. Das Konzernmanagement jedoch – sich des drohenden Konflikts mit der Reifenindustrie und der Werkstättenlobby bewusst – genehmigt diese Mittel nicht und versetzt Müller „sicherheitshalber“ auf einen unbedeutenden Posten.

Anstatt sich um die Verwirklichung seiner Idee zu kümmern, bekämpft Müller nun das Management. Er schreibt böse Briefe, verschickt anklagende Memos, verteilt Hetzschriften vor den Werkstoren. Das bringt ihm natürlich Abmahnungen ein, woraufhin er einen Anwalt einschaltet usw. Alles dreht sich alsbald nur um seinen Kampf!

Er hat sich aufs Stoppen konzentriert anstatt darauf, seine Idee weiterzuverfolgen, und ab da passiert etwas Entscheidendes: Alle Menschen in Müllers Umgebung, die sich seinem Kampf nicht anschließen, werden in seinen Augen zu Feinden: Die ehemaligen Kollegen, die Müller zwar verstehen, aber ihren Job behalten wollen, die Freunde am Stammtisch, die genervt sind, dass er nur noch ein Gesprächsthema hat, selbst die Ehefrau, die meint: „Schatz, nimm’s doch nicht sooo ernst!“

Müller macht weiter – und wird gefeuert. Doch nicht nur das: Damit er seine Erfindung nicht bei der Konkurrenz zur Serienreife bringen kann, werden vorsorglich Lügen bei den Personalabteilungen der Konkurrenzkonzerne über ihn verbreitet. Wo er sich auch bewirbt, blitzt er ab.

Bald sieht er sich gezwungen, seine Ersparnisse anzugreifen, aber nicht, um seine Reifen weiterzuentwickeln, sondern um seinen Kampf weiterzukämpfen. Er stellt trotzig einen Blog ins Internet, schreibt beleidigt ein Buch über sein Schicksal – und findet Anhänger, die denken wie er, die versuchen, Unrecht zu beseitigen! Müllers Zwischenbilanz: Job verloren, Ersparnisse aufgebraucht, Haus verkauft, Schulden angehäuft, Ehefrau davongelaufen – Reifenprojekt jedoch noch immer unverwirklicht. Im Zeitalter des Internets findet Müller schnell Mitstreiter, private Geldgeber. Es bilden sich Arbeitskreise, und zwischendurch leuchtet ein Silberstreif am Horizont – scheinbar, denn während es so aussieht, als wolle Müller neue Reifen auf den Markt bringen, will er in Wahrheit etwas anderes: Vergeltung! Würde sein einstiger Brötchengeber sich bei ihm entschuldigen: „Müller, wir haben Ihnen Unrecht getan“, dann würde er sofort zusammenfallen wie ein Kartenhaus.

Da er selbst andere Interessen verfolgt als vorgegeben, werden sich falsche Freunde um ihn scharen, etwa Spione der Industrie. Daher kann Müller niemandem trauen und muss sich selbst um alles kümmern.

Kurz nachdem er schließlich seine Reifen zur Serienreife bringt und zu vertreiben versucht, überrascht ihn „Machelin“ mit der Markteinführung eines beinahe identischen Modells. Nun glaubt Müller, dass „Machelin“ ihm sein Patent gestohlen habe. Die Welt ist voller Betrüger. Natürlich entlässt Müller sogleich alle Mitstreiter, die je „Machelin“-Reifen benutzt haben!

Aus einem einzigen Feind, den Müller zwanghaft bekämpfte, wurden am Ende „alle Leute“: Alle sind schlecht, jeder hat etwas mit seinem Ex-Arbeitgeber oder mit „Machelin“ zu tun! Alle, die herkömmliche Reifen benutzen, „sind die schlimmsten“, denn „sie fördern durch ihre Dummheit das Machtsystem der Reifenlobby“. Die wenigen wahren Freunde, die Müller noch zur Seite stehen, die Heinzelmännchen, die emsig im Hintergrund an der Förderung seiner (Reifen-)Idee arbeiten, wird Müller nicht mehr erkennen, ihnen keine Verantwortung übertragen oder ihnen sogar – auf Wahnvorstellungen beruhende – Prozesse anhängen!

Die Zahl derer, die so jemand mit sich in den Abgrund  zieht, ist oft immens. Ich könnte auf Anhieb 20 Namen nennen, die von Monat zu Monat aggressiver werden, mit Leidenschaft einstige Weggefährten bekämpfen usw. Daher ist es wichtig, dass wir nicht Kämpfern folgen, sondern uns auf die Sache konzentrieren. Unterstützen wir also nicht „gerechte Missionen“, sondern fördern wir die Verbreitung von gutem Wissen bzw.machen bei Aktionen mit, die uns sinnreich erscheinen.

Regel 2: Aufklären, statt eifern!

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Eiferer und jemandem, der aufrichtig aufklären will. Das Wort Eifer leitet sich von eivar ab, was scharf, bitter bedeutete, im Sinne von Erbitterung. Ursprünglich war yfer die Eifersucht, und unter eifern verstand man heftig, mit blinder Leidenschaft für oder gegen etwas sprechen, was früher gleichbedeutend mit eifersüchtig sein war und einen tadelnden Beiklang hatte, denn Eifersucht wird definiert als das kranke Streben nach Alleinbesitz.

Aufklärung hingegen bedeutet: jemandem (frei von eigenen Vorteilen) Kenntnisse und tiefere Einsichten zu vermitteln. Das Wort stammt aus der Seemannssprache und bedeutete ein Aufklaren, später dann auch übertragen gebraucht als ein Aufhellen des Gemüts. Und hieraus ergibt sich der sichtbarste Unterschied zwischen einem Eiferer und einem Aufklärer: während Sie sich im Kontakt mit einem Eiferer unwillkürlich schlechter fühlen, beschert einem wahrhafte Aufklärung unwillkürlich ein gutes, eben klareres Gefühl.

Der Eiferer versucht, Menschen zu bekehren (zu besitzen), während der Aufklärer nützliches Wissen zu den Menschen bringen möchten, damit es ihnen besser gehe. Ob es ihm bewusst ist oder nicht, strebt der Eiferer an, dass es ihm besser gehe, während der Aufklärer das für andere möchte. Daher kann es der Aufklärer akzeptieren, wenn Menschen das angebotene Wissen nicht annehmen (er überlegt sich höchstens, ob er etwas hätte besser machen können), der Eiferer hingegen mag „keine anderen Götzen neben sich“ und sieht in jedem, der sein Wissen ablehnt oder „falsches Wissen“ gelten lässt, einen Feind. Wenn der Aufklärer entmutigt wird, vermag er sein Feuer neu zu entzünden. Der Eiferer hingegen gerät oft in eine Falle, wo er nichts Positives mehr erschafft, sondern zwanghaft gegen „alles Böse“ vorgeht. Während er dies tut, wird er zu dem, was er bekämpft: Die Inquisitoren, die den Teufel bekämpften, wurden zu lebenden Teufeln! Ein beträchtlicher Prozentsatz aller Brandstifter entstammt den Reihen der Feuerwehr! Psychiater werden eher früher als später selbst verrückt: Der Mensch wird zu dem, was er bekämpft – wenn er verliert!

Daher lebt der Eiferer riskant!  Wer sich auf ihn einlässt, läuft Gefahr, in den Strudel seines Kampfes gesogen zu werden und damit konfrontiert zu werden, sich entweder dem Kampf „gegen all das Böse“ anzuschließen oder bald selbst zu den „Bösen” gerechnet zu werden.

Regel 3: den ganzen Weg bis zum Ziel gehen

Wer aufklärt, bringt Lügen zum Verschwinden und löst damit eine Kette von Folgegeschehnissen aus. Wer ins Wespennest sticht, rechnet damit, dass es bald turbulent zugeht. Wenn wir etwa Impflügen aufdecken, surren die Impfer bald wild herum und fordern ein Gesetz, dass niemand mehr in Wespennester stechen darf. Da sie die Wahrheit nicht auf ihrer Seite haben, werden sie Fehler begehen, was es den Aufklärern dann leicht macht. Impfaufklärung ist dann abgeschlossen, wenn Impfungen nur noch als medizinischer Irrtum in den Geschichtsbüchern zu finden sind. Wer einen gesellschaftlichen Lügenbereich bloßstellt, hat einen Weg eingeschlagen, auf dem es kein Zurück gibt. Mittendrin stehen zu bleiben, wäre Selbstmord für die Beteiligten wie für die Sache. Was auf dem Weg passiert, passiert. Man nimmt es zur Kenntnis, bleibt dabei und macht weiter.

Ein Sprichwort sagt: Was deine Feinde nicht schaffen, das erledigen deine Freunde! Gerade im Hinblick auf die Fortsetzung eines eingeschlagenen Weges ist das von Belang, vor allem dann, wenn es brenzlig wird und Sie Ratschläge zu hören bekommen, wie: „Du legst Dich da mit Leuten an, die gefährlich werden können.“ usw. Doch wenn Sie auf halbem Weg anhalten, verwendet der Gegner Ihre bisher verwendete Energie gegen Sie! Die Lösung ist, den eingeschlagenen Weg nicht abzuändern, wenn man angegriffen wird, und etwa 10 Prozent seiner Kapazitäten für die Bereinigung von Angriffen zu verwenden, während man 90 Prozent seiner Kraft auf das ursprüngliche Ansinnen richtet.

Ein Trick unterdrückerischer Kreise besteht darin, hilfreiches Wissen, hilfreiche Dinge und Menschen öffentlich mit Negativassoziationen zu belegen, die verachtenswert genug sind, damit sich niemand mehr getraut, sich dazu zu bekennen. Sie sorgen dafür, dass das, was den „Hexen“ angetan wird, schlimm genug ist, so dass keiner wagt, mit „Hexen“ in Kontakt zu sein. Wenn wir aufklären, wissen wir, dass wir mit Unterdrückung konfrontiert werden (Begleiterscheinung)! Da wir mit der Wahrheit handeln, brauchen wir uns nicht zu fürchten, wie sich auch ein Feuerwehrwagen nicht am Kläffen von Straßenkötern stört, die durch ihn aufgeschreckt werden.

Regel 4: Kämpfen Sie nicht gegen Einzelpersonen

Aufklärung schließt den Kampf gegen Einzelpersonen aus. Das umfasst die Nennung konkreter Namen. Grund: Eine öffentlich angegriffene Person muss sich verteidigen. Und wenn eine angegriffene Person etwas zu verbergen hat, muss sie zu ihrer Verteidigung lügen. Wenn Sie der Angreifer sind, heißt das, dass der Angegriffene über Sie lügen muss! Dann sehen Sie sich bald damit konfrontiert, auf Lügen gegen Ihre Person einzugehen, und schon kommt es zum typischen Szenario A gegen B, bei dem Außenstehende keine Chance haben herauszufinden, wer lügt bzw. die Wahrheit sagt – und die Aufklärungsarbeit ist dahin. Der Kampf gegen Einzelpersonen zieht oft Klagen nach sich (üble Nachrede). Ein falsches Wort kann teuer werden. Das Geld wäre besser in die Aufklärung investiert worden. Wenn Sie überleben wollen, klären Sie sachlich auf und bekämpfen Sie nicht andere!

Regel 5: Beschuldigen Sie nicht, hetzen Sie nicht!

Aufklärungsaktivität entsteht durch das Erkennen unhaltbarer Zustände. Verständlich, dass da auch mal Zorn im Spiel sein kann. So schlimm die Zustände sein mögen, jede Medaille hat zwei Seiten. Wir alle haben es so weit kommen lassen. Wenn wir also von Schuld sprechen, können wir es mit demjenigen halten, der gesagt hat: „Wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein!” Wer beschuldigt, möchte sich nur von seiner eigenen Schuld freisprechen.

Es geht vielmehr um die Frage, ob wir unseren Teil der Verursachung anerkennen oder einfach zuschauen, wie alles den Bach hinuntergeht. Aufklärung und Beschuldigung sind zwei entgegengesetzte Pole. Wer beschuldigt, ist in diesem Maße kein Aufklärer. Vermeiden Sie daher, beschuldigend mit einem Finger auf andere zu zeigen.

Unser Ziel sollte es sein, gute Gedanken zu fördern, positive Emotionen auszulösen usw. Wenngleich dies bei manchen Themen definitiv nicht immer machbar ist, so sollten Aufklärer zumindest darauf achten, dass kein Hass entsteht. Hetze, Verunglimpfung, Verleumdung und Diffamierung sind tabu.

Hetze: unsachliche, verleumderische Äußerungen und Handlungen, die Hass und feindselige Stimmungen gegen jemanden/etwas erzeugen (hetzen: eigentlich „hassen machen“).

Verunglimpfen: beleidigen, mit Worten herabsetzen, diffamieren, verächtlich machen.

Verleumden: Unwahres über jmd. verbreiten mit der Absicht, seinem Ansehen zu schaden.

Diffamieren: besonders übel verleumden (lat. diffamare, zu: dis-: entzwei, auseinander und fama: Gerede, Ruf; also Gerede, das Menschen entzweit).

Regel 6: Strafgesetzbuch und Politik

Wer wirkliche Zustandsverbesserung möchte, widme sich Themen, bei denen es auch um Zustandsverbesserung geht, und beschäftige sich nicht mit Fragen, die ihn in Konflikt mit dem Strafgesetzbuch bringen! Verschwenden Sie sich nicht, indem Sie sich mit Dingen beschäftigen, die nichts nützen und das einzige Ergebnis haben, dass man Sie ohne Anstrengung ins Gefängnis werfen kann.

Engagieren Sie sich nie gegen Religionen, Gruppen oder Völker, denn es sind immer Einzelpersonen, fatale oder fantastische, welche das Schicksal der Menschheit beeinflussen – niemals Gruppen! Es bringt nichts, Schuld zuzuweisen! Bleiben wir also nicht in der Vergangenheit, kommen wir im Heute an und erschaffen im Hier und Jetzt bessere Bedingungen. Das Herumwühlen in alten Verbrechen hat nur ein Resultat: Jemand, dem es schlechter geht.

Eines Tages, wenn die Zustände besser sind, wenn Menschen eine gute Erziehung genießen und selbst denken können, werden wir lachen über das, was früher so alles auf Planet Erde abgelaufen ist, und es wird keine Rolle mehr spielen, wie die Namen der größten Erzverbrecher lauteten. Worauf Sie Ihre Aufmerksamkeit richten, das werden Sie bekommen! Wollen Sie sich mit Verleumdung, Intrige, Massenmord und Heimlichtuerei herumschlagen oder ein glückliches Leben führen?

Randbemerkung zu politischem Engagement

Wenn ich sehe, wie viel Zeit, Energie und Geld von aufrichtig engagierten Bürgern dafür aufgewendet wird, ob nun Kandidat A oder B „an die Macht kommt“ … was für eine unglaubliche Verschwendung von Mitteln! Hätten sich die Beteiligten in derselben Zeit darum gekümmert, dass es jeweils zwei oder drei Nachbarn besser geht, dann wäre es allen Menschen besser gegangen – und das hätte dann dazu geführt, dass sich die Menschen bessere Politiker verdient hätten!

Regel 7: Laden Sie andere nie zu Unmoral ein

Immer wieder trifft man Menschen, die sich selbst als „Aufklärer“ bezeichnen und darüber referieren, dass Deutschland seit der Wiedervereinigung „in Wahrheit“ eine Firma sei, der Bürger nur deren „Personal“, weshalb es ja auch „Personalausweis“ heiße, und keine Bundesbehörde seit 1990 mehr dazu berechtigt sei, von deutschen Bürgern Steuern, Abgaben und Bußgelder einzufordern usw.

Gerade in heutiger Zeit, wo „die Obrigkeit“ den Bürgern das Leben nicht gerade leicht macht, denkt man dann gerne: „Na, wenn mir keine Behörde ‘was kann, dann zahle ich auch keine Steuern mehr!“ Oder: „Wozu soll ich noch Bußgelder bezahlen?“ Und das ist es, was man in den Reihen der solcherart „Aufgeklärten“ dann auch vorfindet: Menschen, die keine Steuern bezahlen, keine Bußgelder und ohne Fahrerlaubnis Auto fahren. Das Verbreiten solcher Behauptungen könnte im ungünstigsten Fall zu einer Kettenreaktion und zu einem Totalverlust der gesellschaftlichen Ordnung führen. Wer meint, dass dies wünschenswert sei, hat das Szenario nicht zu Ende gedacht!

Das grundlegende Prinzip lautet daher: Laden Sie nie zu Unmoral ein! Je heikler das Thema, desto mehr muss an das Verantwortungsgefühl appelliert werden, desto gezielter muss das Publikum ausgewählt werden! Mit dem eigenen Gewissen lassen sich keine Kompromisse eingehen. Immer dann, wenn man etwas rechtfertigen oder zurechterklären muss, sagt man damit, dass man es lassen sollte. „Warum schlagen Sie Ihr Kind?“ – „Nun, ich habe festgestellt, dass es das ab und zu braucht usw.!“ Müsste derjenige es erklären, wenn er gefragt würde: „Warum helfen Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben?“ Er würde verdutzt erwidern: „Äh, wie? Tun Sie das etwa nicht?“

Menschen, die andere zur Unmoral einladen, waren es, welche die Aufklärung in Verruf brachten. Kennen Sie Leute, die Sie immer darüber „aufklären“ wollen, wo Sie alles kostenlos bekommen oder wie Sie durchs Nichtstun reich werden? Kennen Sie „Aufklärungsbriefe“ per E-Mail, die zum „Euro-Lotto“ einladen, das ohne Arbeit „fetten Reichtum“ verspricht? Tricks, wie man mit ausländischen Kreditkarten und Firmenbeteiligungen … usw. Oder die „Aufklärung“ über Wunderpillen und -methoden, mit denen sich aaalllles heilen lässt?

Die Gesetze eines Landes sind die Übereinstimmungen, mit denen die öffentliche Ordnung aufrechterhalten wird. Es hat Vorteile, in einem Land zu leben, wo man nicht gleich totgeschlagen wird, wenn man zur Haustüre hinaustritt. Selbst, wenn es nicht nur ungerechte, sondern auch viel zu viele Gesetze gibt, stellt es eine leicht beobachtbare Tatsache dar, dass Menschen ihr Lebensglück verlieren, wenn sie sich absichtlich nicht an Gesetze halten, egal, wie unvernünftig dieselben sein mögen! Steuergelder bezahlen teilweise ja auch nützliche Dinge.

Zustandsverbesserung funktioniert nur, wenn man eine unerschütterliche Basis hat, wo man sich an die allgemein übereingestimmten Gesetze hält und ein aufrichtiges Leben führt. Diese Basis macht einen sodann unangreifbar. Man besitzt damit ein Fundament, von dem aus man die Dinge angehen kann, die im Sinne aller dringend verändert werden müssen. Ohne einen solchen stabilen Rückhalt kann man keine Aufklärung betreiben – oder, wie es ein weiser Mann einmal ausdrückte: „Man baue sein Haus nicht auf Sand!“

Wenn Sie also jemanden treffen, der sich „Aufklärer“ nennt,  aber schreiende Unmoral an den Tag legt, Zusagen nicht einhält, chronisch bei der Steuer trickst, schwarz arbeitet, laufend alles umsonst will, während er in einem Meer von Chaos ertrinkt, wissen Sie gleichzeitig, was derjenige nicht ist! Wenn so jemand Ihnen rät, unbedingt dies oder das zu tun usw., wissen Sie, was Sie tun werden: das Gegenteil.

Ausnahme: Wann man gegen etwas kämpfen muss!

Es reicht nicht, nur an das Gute zu glauben. Auf dieser Welt, zu dieser Zeit ist Wachsamkeit angesagt. Die Freiheit muss verteidigt werden. Es gibt also auch Momente, wo man kämpfen muss! Zu solchen kommt es, wenn man vorher zu lange gewartet und Chancen verschlafen hat! Steht einem ein Krokodil mit aufgerissenem Maul gegenüber, wäre es kaum vernünftig, eine Diskussion über die Gefährlichkeit von Krokodilen anzustrengen! Besser – zumindest für das eigene Überleben – wäre es, ein Gewehr dabei zu haben!

1956 z.B. brachten psychiatrische Lobbygruppen während der Sommerpause ein Gesetz durch den US-Kongress. Diese „Alaska Mental Health Bill“ hätte es jedem Psychiater in den USA erlaubt, unliebsame Bürger in ein Camp nach Alaska verbringen zu lassen. Das Einweisungsverfahren schloss Gerichtsverfahren und rechtlichen Widerspruch aus und hätte es jedem Polizisten, „Freund“, Mediziner und Psychiater ermöglicht, Einweisungsanträge für angeblich „Geisteskranke“ auszustellen! Amerika schlief, doch ein Mann wachte und sorgte durch seine weitreichenden Kontakte dafür, dass ein öffentlicher Kampf entbrannte, an dem sich schließlich halb Amerika und sogar die Presse beteiligte, die den Gesetzesentwurf treffend „Sibirien in Alaska“ schimpfte! Hätte es diesen wachsamen Menschen – sein Name war L. Ron Hubbard – nicht gegeben, würden „aufsässige Elemente“ heute einfach sang und klanglos nach Sibirien, äh, Alaska verbracht. Dies mag uns als Beispiel dafür dienen, wann man gegen etwas oder jemanden kämpfen muss. Daher wachen wir mit Argusaugen, wir behalten gewisse Dinge im Auge, denn nur, wenn wir vorher zu wenig Aufklärung geleistet haben, heißt es hinterher: „Alle antreten zur Mitmachaktion!“

Das positive Prinzip

Alles, was geschieht, kann in einen Vorteil verwandelt werden. Alles ist nützlich, wenn man es richtig verwertet! Beispiel: Nachdem mein erstes Buch öffentlich verkauft wurde, erhielt ich wöchentlich 20, 30 Zuschriften, die – meist recht umfassend – beantwortet werden wollten, Berge von Materialien, ja ganze Bücher, bis es so viel wurde, dass es meine normale Arbeit beeinträchtigte. Dann wendete ich das o.g. Prinzip an – und so entstand die Depesche!  Egal was auf mich zukommt, ich frage mich, wie ich es verwenden kann, um damit allgemeine Verbesserung zu erzielen. Es funktioniert immer!

In der Verkäufersprache heißt dies: „Einen Nachteil in einen Vorteil verwandeln“. Beispiel: Der Kunde sagt: „Ich weiß nicht, dieser Kühlschrank … er ist doch schon recht teuer!“ – (echter) Verkäufer: „Deshalb sollten Sie ihn ja haben!” – Kunde: „Äh, wie?“ – „Der Preis des Kühlschranks beruht einerseits auf der guten Qualität, andererseits verbraucht er nur die Hälfte an Strom. Die anfänglichen Mehrkosten haben Sie nach sechs Monaten wieder drin. Je früher Sie diesen Kühlschrank besitzen, desto früher sparen Sie die Hälfte des jetzigen Verbrauchs! Sollen wir ihn morgens anliefern oder lieber am Nachmittag?“ Sie können alles, was Ihnen widerfährt in Positives verwandeln. Das ist ja gerade die Kunst, die ureigenste Fähigkeit eines lebendigen Geistes – je mehr man sich darin übt, desto lebendiger wird man! Es ist der reinste Zauber! Probieren Sie es aus!

Schlusswort

Gutes Verhalten ist nicht braves Verhalten, es ist, wohinter Sie voll und ganz stehen können.

Wenn Sie diese übergeordnete Regel beherzigen, werden Sie (a) ohne „unerwünschte Nebenwirkungen“ durchs Leben kommen, es wird Ihnen (b) wenig widerfahren, das Sie nicht wünschen und Sie werden (c) ein effektiver Aufklärer sein! Es kann hart sein, NEIN zu sagen oder keine Übereinstimmung zu erhalten, aber es ist der einzige Weg zu Glück und Gesundheit (was nicht bedeutet, dass man nicht auch zeitweise seine Meinung ändern könnte)!

Im Endeffekt sehen wir uns heutzutage nur zwei Aufgaben gegenüber: (1) Alles bekannt zu machen und zu fördern, was die Wachheit, die Bewusstheit, die Fähigkeit, die Moral und den Gesamtzustand des Menschen verbessert, während wir (2) Versuche, die Freiheit des Menschen einzuschränken, unterbinden bzw. Freiheiten zurückerobern! Beurteilen Sie alles, was Sie tun, unter diesen beiden Aspekten! Gemäß meiner Einschätzung werden wir es schaffen! Wäre ich davon nicht überzeugt, würde ich kaum Depeschen herausgeben.

Was uns aufhalten könnte, wäre der Umstand, dass wir uns mit zu vielen Dingen beschäftigen, die nicht wirklich zu den Punkten (1) oder (2) beitragen. Wenn Sie diesen Artikel bis hierher durchgelesen haben, sind Sie ein sehr tapferer Mensch! Dafür möchte ich mich bei Ihnen von Herzen bedanken!

Michael Kent

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!
Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!
Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

In den letzten Jahrzehnten tauchten vermehrt neue „psychische Krankheiten“ wie aus dem Nichts auf. Plötzlich spricht alle Welt über „Hyperaktivität bei Kindern“ oder über eine „Bipolare Störung“ usw. Sind wir tatsächlich alle „kränker“ oder sind wir einfach nur raffinierten Strategien aus den Marketing-Etagen der Pharmamultis auf den Leim gegangen? Dieser Artikel beschreibt das todsichere Marketingkonzept der Pharmastrategen, vergleicht es mit der „Hyperaktivitätskrankheit“ (ADHS) bei Kindern und beleuchtet die Rolle, die käufliche Massenmedien dabei spielen.

Wir alle kennen Kinder, wie sie Heinrich Hoffmann schon 1845 in seinem Kinderbuch beschrieb: Den Struwwelpeter, den Suppen-Kaspar, den Hanns Guck-in-die-Luft und den Zappelphilipp; wurde Hoffmanns Buch doch eben deshalb populär, weil es Dinge beschrieb, die viele Eltern an ihren eigenen Kindern beobachten konnten und wofür sie keine Erklärung oder Lösung finden konnten.

Kinder tun, wie alle Menschen, oft seltsame Dinge. Und so lange der Mensch sich nicht selbst versteht, wahre Ursachen und Lösungen nicht kennt, so lange können rücksichtslose Geschäftemacher die Unwissenheit und die daraus resultierende Unsicherheit der Menschen zu Profitzwecken ausnutzen.

Im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelte sich daraus eine unheilige Allianz aus Psychiatern und Herstellern von „pharmazeutischen Produkten für die Psyche“, die aus eben dieser Unwissenheit und Unsicherheit einen der profitträchtigsten Absatzmärkte der Welt erschufen: den Markt der „mit Psychopharmaka zu behandelnden psychischen Störungen“. Jene Allianz hat ihre Absatzstrategie in den letzten Jahrzehnten verfeinert und ein beinahe todsicheres Erfolgsrezept für immer neue Milliardenumsätze – zum Schaden der Menschheit – entwickelt, das sich wie folgt darstellt:

Todsicheres Erfolgsrezept für Milliardengewinne

  1. Man nehme einige typisch menschliche Verhaltensauffälligkeiten, Schwierigkeiten, Marotten, Schwächen und schnüre sie zu einem Paket, einem sog. „Syndrom
  2. Man erstelle eine Liste aller mit diesem Syndrom in Zusammenhang stehenden sog. „Symptome“.
  3. Man mache „eine Störung im Gehirn“, einen „genetischen“, einen „biologischen Defekt“ (oder alles zusammen) für eben dieses „Syndrom“ verantwortlich oder mitverantwortlich.
  4. Man bezeichne das Syndrom mit mehreren verschiedenen lateinischen und/oder griechischen Fachbegriffen.
  5. Man kürze diese neu erfundenen Namen mit drei oder vier Buchstaben ab.
  6. Man entwickle ein Präparat mit sympathisch klingendem Namen (das in der Herstellung wenige Cent kostet) und von dem man behauptet, es sei in der Lage, die „Symptome“ des sog. „Syndroms“ zu lindern.
  7. Man lasse gekaufte Psychiater, Ärzte und Wissenschaftler (intern „Mietmäuler“ genannt) „Fachartikel“ schreiben, sorge für deren Veröffentlichung in Fachorganen, halte Kongresse ab und fache eine breite öffentliche Diskussion darüber an.
  8. Man bringe Artikel über das neu entdeckte „Syndrom“ und die „dabei helfenden Präparate“ in der Presse unter (lukrative Anzeigenaufträge der Pharmaindustrie in den jeweiligen Zeitschriften erleichtern die Bereitschaft zu redaktionellen Gefälligkeiten (siehe z.B. Recherche von Frontal 21, ZDF, vom 09.12.2008: „Das Pharma-Kartell – wie Patienten betrogen werden“).
  9. Man initiiere oder unterstütze die Gründung von sog. „Selbsthilfegruppen“ und offeriere großzügige finanzielle Zuwendungen, wenn diese im Gegenzug auch die gewünschten Pharmazeutika empfehlen.
  10. Wenn jemand der Sache auf die Schliche kommt, schütze man sich, indem man auf wissenschaftliche Studien verweise und auf die Kompetenz der Psychiatrie usw. Hilft das nichts, diffamiere man den Enthüller als „unwissenschaftlichen Verschwörungstheoretiker“, als „dubiosen Spinner“, „Scharlatan“, als „rechts- oder anderweitig Radikalen“ oder als „eifernden Sektenanhänger“ und beschuldige ihn (Beweise sind überflüssig), eigennützige Absichten zu verfolgen.
  11. Falls sich wegen zu häufiger fataler „Nebenwirkungen“ eine zu breite Front gegen das vermarktete Medikament bildet, hat man bereits die Formel fürs Nachfolgemedikament im Safe, das „die Nachteile des ersten nicht mehr aufweist“, dafür aber doppelt so teuer, doppelt so schädlich und doppelt so suchterzeugend ist. Das ursprüngliche Medikament verkauft man derweil fröhlich unter neuem Namen in die Dritte Welt (wie das z.B. bei Contergan u.v.a. geschehen ist, siehe Enthüllungsbuch von H. Ruesch: „Die Pharma-Story“).
  12. Man investiere die Hälfte aller derart erzielten Einnahmen in die Sicherung zukünftigen Geschäfts, indem man die teuersten und besten PR-Firmen und Werbeagenturen kauft, um sich über Jahrzehnte hinweg einen hervorragenden Ruf aufzubauen sowie Ärzte zu umschmeicheln. Dann wird jeder, bei dem die Medikamente für schwere Nebenwirkungen sorgen oder schlicht nicht funktionieren, glauben, dass sein jeweiliger Fall eine bloße Ausnahme von der Regel sei.

Krankheitsmarketing

Ich möchte Ihnen nun anhand eines erfundenen Beispiels aufzeigen, wie so eine Krankheits- und Medikamentenerfindung in der Realität ablaufen könnte, während Sie dies bitte stets im Hinterkopf damit vergleichen, was Sie bereits über die „Hyperaktivität“ (ADHS) usw. gehört haben.

Punkt 1: Wir würfeln willkürlich ein paar menschliche Marotten zusammen. So kennen wir alle ja Menschen, die immer maximal anders sein müssen. Sie haben Schwierigkeiten, sich in Gruppen zu integrieren, bezahlen schleppend Steuern, und wenn alle bei Beerdigungen Schwarz tragen, marschieren sie in Blau auf. Sie fahren ein Karman Ghia Cabriolet, rauchen eine Zigarillo-Marke, deren Name Sie nie gehört haben und gehen nach Estland in Urlaub. Eine solche „Symptombeschreibung“ wäre eine Basis für Punkt-1 der Formel zur Erzeugung einer neuen psychiatrischen Diagnose plus anschließendem Marketingpakt mit der Pharmaindustrie: Man nimmt typisch menschliche Schwächen, schnürt sie zu einem Paket zusammen (= Punkt 1) und verkauft das Ganze als neues „Syndrom“ (= Punkt 2).

Dann behauptet man, eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung im Gehirn sei dafür verantwortlich (Punkt 3), konkret, der vordere Teil der Großhirnrinde, wo sich die Individualität befinde, sei bei diesen Menschen übermäßig aktiv und dominant.

Nun erfindet man (das ist Punkt 4) mehrere Fachbegriffe, die mit drei oder vier Buchstaben abzukürzen sind (Punkt 5), z.B.  Multilaterale Cortex-Hyperfunktion (MCH), Cortexhyperplasie (CHP), Vorderlappenhyperaktivität (VLH) oder Chronisches Individualisierungs-Syndrom (CIS).

Nun lässt man „Wissenschaftler“ (Psychiater) eine Liste erstellen, welche die Symptome dieser „CIS“ summiert und solche Charakteristika nennt wie:

  • Kann sich nicht in Gruppen integrieren,
  • verspürt den Drang, sich extrem zu kleiden,
  • muss auffallen,
  • zahlt Steuern ungern und unpünktlich (das Finanzamt freut sich und steigt als Verbündeter ein),
  • bezeichnet Mitmenschen als „Lemminge“ (macht die Masse zum Verbündeten),
  • beschuldigt die Regierung der Verschwörung (macht Politiker zu Verbündeten) usw.

Damit das Ganze wissenschaftlicher klingt, erfindet man als Zusatzvariante die CIS mit Kommunikationsdefizit = CISK. Natürlich wäre auch jede andere Variante denkbar. Hauptsache die Sache klingt verwirrend! Die CISK zeichnet sich dadurch aus, dass die daran „erkrankten“ wenig kommunizieren, in sich verschlossen sind („zu 78,7 Prozent sind Männer betroffen“, das klingt schön wissenschaftlich), während bei der anderen Form das Gegenteil der Fall ist: Dort zeigt sich zwanghafte Kommunikation, sie platzen anderen ins Gespräch, lassen keinen zu Ende sprechen usw.

Der Trick ist, dass es die beschriebenen Phänomene gibt! Es gibt Leute, deren Fahrrad nur gut ist, wenn der Lack lindgrüne Punkte auf violettem Untergrund aufweist. Aber: Es gibt da kein Syndrom, keine Krankheit, keine genetische Veranlagung, keine Störung im Gehirn – und folglich kann es auch keine Medikamente geben, die gegen die vorgebliche Störung wirksam wären.

Vergleich: Wenn Kinder zappelig sind, dann haben sie vorher Zucker gegessen, Fernsehen geschaut, Schadstoffe abbekommen oder sie verzweifeln an einer verrückten Erwachsenenwelt – es gibt konkrete Probleme in der realen Welt! Aber keine Störung im Gehirn (die ja auch nie bewiesen wurde), kein Syndrom – und Ritalin ist quasi synthetisches Kokain. Jeder, auch jeder Erwachsene, kann sich anfangs besser konzentrieren, wenn er Kokain nimmt. Doch wie bei Kokain, so lässt auch die Wirkung bei Ritalin irgendwann nach, es werden größere Dosen nötig, mittelfristig entsteht Abhängigkeit.

Zurück zum „Chronischen Individualisierungssyndrom, CIS“: Nachdem man das Syndrom definiert hat, sorgt man dafür, dass Psychiater Fachartikel darüber schreiben (Punkt 7, siehe auch unser Themenheft „Massen-Medien-Manipulation“), die man zuerst in Fachpublikationen und später auch in Massenmedien unterbringt (Punkt 8). Plötzlich spricht alle Welt über CIS mit K und ohne. Man kann Leute mit CIS-Symptomen sehen. Es ist real – im Gegensatz zum künstlich erschaffenen „Syndrom“.

Die Pharmaindustrie hat zuvor bereits eine Chemikalienmixtur hergestellt, die eben jene Symptome erzeugt, die in der Syndrombeschreibung des CIS angegeben werden. Da hätten wir z.B. ein wenig Fluor, das als Sondermüll der Aluminiumindustrie kostenlos zu kriegen ist (weil es sonst teuer als Sondermüll entsorgt werden müsste), dann noch ein wenig Jod, das bei der Druckfarbenherstellung abfällt. Man mischt das Ganze mit einer dämpfenden, synthetischen Droge, nennt es INVADIL F forte („mit viel gesundem Fluor drin“) – und schon hat man ein neues „Medikament“.

»Psychopharmaka wirken im Gehirn so undifferenziert wie wenn eine Kanonenkugel auf Spatzen abgeschossen wird!« C. Alasen-Hinrichs, Toxikologe, Kiel

Abgerundet wird dies durch „Forschungsstudien“, „Fachkongresse“ und Testreihen. Man stellt fest, dass INVADIL F die Leute nicht gleich umbringt (was die Ärzte freut), ihre Arbeitsfähigkeit erhält (was das Finanzamt freut) und den Zwang zu sonderbarem Verhalten fördert. Übrigens: Laut AOK-Magazin 4/1998 gibt es auf dem deutschen Markt 24.000 (!) Pharma-Präparate ohne nachgewiesene Heilwirkung! Wie viele es heute wohl schon sind?

Wie die Krankheit „offiziell” wird!

Mehrere Dutzend Schwulenverbände haben sich (erfolgreich) dagegen gewehrt, dass die Homosexualität ins offizielle Verzeichnis der psychischen Störungen namens DSM aufgenommen wurde.

Der nächste Schritt besteht nun darin, die „CIS“ zu einer „gültigen“ Krankheit werden zu lassen. Hierzu muss sie Aufnahme ins DSM bzw. in die ICD  finden, in die internationalen Verzeichnisse aller existierenden Krankheiten! Wenn die CIS darin auftaucht, „gibt es sie wirklich“ und „jeder weiß, dass sie echt ist“.

Wie kriegt man die CIS ins DSM? Ganz einfach: Beim nächsten psychiatrischen Weltkongress stimmt man darüber ab. Kein Witz, das ist wirklich so! So geschah das z. B. einmal mit der Homosexualität. Sie wurde als „psychische Störung“ ins DSM aufgenommen. Als die Schwulenverbände zu starken Druck ausübten (und vielleicht auch, weil unter den Psychiatern zu viele Betroffene waren), wählte man die Homosexualität einfach wieder ab.

Wenn Sie sich einmal die Mühe machen, einen Blick in diese Werke zu werfen, werden Sie feststellen, dass ulkige „Krankheiten“ darin verzeichnet sind – genügend, um auch Sie, ja Sie, sofort in die Psychiatrie zu bringen und/oder auf Medikation zu setzen.

„Schöne, neue „Krankheiten“

Im DSM auf Seite 50 finden wir z.B. eine sog. „Mathematikstörung“ = Rechenprobleme. Halten Sie es für möglich, dass diese durch eine Pille behoben werden? Ich würde meinen, gute Nachhilfe wäre besser. Auf der nächsten Seite die „Störung des schriftlichen Ausdrucks“ und auf Seite 55 „Störung des sprachlichen Ausdrucks“. Wie wäre es, Unterricht nachzuholen, anstatt eine „Störung“ zu definieren? Auf Seite 85 die Totschlagvokabel, unter die alles fallen kann: Verhaltensstörung! Bohren Sie häufig in der Nase? Verhaltensstörung! Haben Sie oft Streit mit Ihrer Schwiegermutter? Verhaltensstörung!

Lustig wird’s auf Seite 212. Dort finden wir die „Koffeinstörung“, d.h. übermäßigen Koffeingenuss. Wahrscheinlich ist hierfür auch eine Fehlschaltung im Gehirn verantwortlich?

Gefährlich wird es, wenn wir in der neuesten ICD auf S. 351 die Störung: „Missbrauch von Kräuterheilmitteln oder volkstümlichen Heilmitteln“ finden! Wer bitte definiert, wo der Missbrauch anfängt? Dies legt den Grundstein dafür, um jeden Patienten eines Heilpraktikers zu einem Psychiatriepatienten zu stempeln.

Der eigentliche Skandal!

Nachdem man die „CIS“ als solche erst einmal etabliert hat, beginnt die Vermarktungskampagne, die auf den Verkauf von INVADIL F forte abzielt. Populärwissenschaftliche Artikel zur CIS erscheinen. Die Liste der Symptome wird abgedruckt, anhand derer jeder selbst testen kann, ob er „erkrankt“ ist. Es gibt Sorgentelefone, Kontaktadressen und „fachkompetente“ Anlaufstellen. Das ist gleichzeitig der eigentliche Skandal.

Dass es unmoralische Firmen, machtbesessene Konzerne und profitgeile Bonzen gibt, die über Leichen gehen, ist auf dieser Welt ja nichts Neues. Doch wozu haben wir eigentlich eine „freie Presse“? Ihre vornehmste Pflicht wäre gemäß ihres eigenen Kodex‘, aufrichtig zu recherchieren, die Bürger zu schützen, den Skandal aufzudecken und die Öffentlichkeit aufzuklären.

Das Fatale jedoch ist, dass ausgerechnet Chemie- und Pharmakonzerne aber die finanzstärksten Anzeigenkunden der Massenmedien sind. Psychiatrie- und pharmakritische Artikel wären für die großen Medien also eher „wenig opportun“.

Doch die maßgeblichen, großen Zeitschriften verschweigen ihren Lesern ja nicht nur die Wahrheit, sie gehen einen Schritt weiter und prostituieren sich, um ihren zahlungskräftigen Kunden gefällige Artikel zu schreiben bzw. von den PR-Agenturen der Pharmafirmen fix und fertig abgefasste Artikel abzudrucken (siehe ausführliche Artikel in unserem Themenheft „Massen-Medien“-Manipulation“) – und bringen damit ebenso handfeste wie schädliche Lügen in Millionenauflage unters Volk – mit der Folge, dass Menschenleben ruiniert sowie unnötige Schicksale und sogar der Tod vieler billigend in Kauf genommen werden, nur um die Portemonnaies zu füllen. Näheres dazu finden Sie in unserem Themenheft PHARMA-Industrie.

Krankenkassen

Die Krankenkassen, die aus Kostengründen – ursprünglich – eigentlich „Freunde der Menschen“ d.h. an echter Heilung interessiert sein sollten, können hier nicht helfen.

Ein guter Bekannter von mir zog vor Jahren einmal von Kasse zu Kasse und wollte (gute) Vorträge über Gesundheit halten. Bei sämtlichen Stellen kam er nicht weiter als bis zur Eingangstür. Nachdem er erschöpft ca. die zwanzigste Kasse abgeklappert hatte, landete er in einer kleinen AOK-Niederlassung in der Nähe von München. Der Chef empfing ihn und meinte abschließend: „Lieber Herr S… Sie wissen, dass Ihre Vorträge nützlich wären und ich weiß es. Wir haben vor Jahren selbst solche Vorträge organisiert, doch das wurde uns verboten!“ Auf den fragenden Blick meines Bekannten erwiderte er: „Es gibt Firmen, die gewisse Dinge verkaufen, und diese Firmen zahlen Geld an die Regierenden!“

Warum Ärzte mitspielen

Gut 70 Prozent der Bundesbürger haben Vertrauen in ihren Arzt! Wenn es stimmt, „was der Kent da schreibt“, würden Ärzte doch nie so gefährliche Pharmaka verschreiben, oder? Tatsächlich würde nur eine sehr geringe Zahl von Ärzten einem Kind von sich aus Ritalin verschreiben (wie jene fanatische Kinderärztin im Allgäu, die bereits Eineinhalbjährigen das Mittel verschreibt, wie mir neulich zugetragen wurde). Aber durch den Schachzug immenser Medienpräsenz gelingt es, sozialen Druck zu erzeugen. Beleuchten wir, wie das funktioniert:

Die (ver)öffentlich(t)e Meinung

Der deutsche Schriftsteller Sigmund Graff verglich die öffentliche Meinung mit einem Schlossgespenst: Niemand habe es je gesehen, aber alle ließen sich durch es tyrannisieren.

Die Medien geben vor, die Meinung der Allgemeinheit wiederzugeben, in Wahrheit erzeugen sie aber erst das, was sie dann als solche bezeichnen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen deutschen Bürger, der dieselbe Meinung vertreten würde, wie die, die man die „öffentliche“ nennt, und das gilt sogar für die Journalisten selbst! Noch nicht einmal jene Geldgiganten, welche die Medien in ihrem Sinne beeinflussen, glauben an das, was sie diktieren. Sie verfolgen damit nur einen Zweck. Die „öffentliche Meinung“ ist nur ein Kniff, mit dem die Strippenzieher die Politik erpressen.

Paul Sethe, der aus Protest zurückgetretene Mitherausgeber der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), sagte seinerzeit: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Zwar mutig, aber noch nicht ganz ins Schwarze getroffen. Denn tatsächlich ist Pressefreiheit die Freiheit von maximal 10 reichen Leuten, das verbreiten zu lassen, wovon sie wünschen, dass es die Masse als öffentliche Meinung akzeptieren soll. Ein Trick, um jeden davon zu überzeugen, er stünde mit seiner jeweiligen, intelligenten Meinung alleine da, was gleichzeitig dazu führt, dass sich der Einzelne vor seinen Mitmenschen zurückzieht, isoliert und abkapselt.

Sprechen Sie mit Ihren Mitmenschen. Ihr Nachbar hat bloß Angst, dass Sie glauben, er sei verrückt, wenn er Ihnen sagen würde, was er wirklich denkt, also hält er seinen Mund. Alle lassen sich vom Schlossgespenst einschüchtern. Doch wenn Sie sich herantasten, Bälle zuwerfen, dann werden Sie schnell feststellen, dass der andere gar nicht so arg anders denkt. Es ist dieser Druck der fingierten „öffentlichen Meinung“, der dafür sorgt, dass Ärzte Psychopharmaka bereits an Kleinkinder verschreiben. Abgesehen davon werden auch Ärzte mit Aufmerksamkeiten gebauchpinselt, mit kostenlosen Proben versorgt, mit „Ausbildungswochenenden“ im vornehmsten Hotel von Dubai, mit „Kongressen“ auf den Kanaren …

Wenn Eltern Ritalin fordern, versuchen viele Ärzte erst einmal, sie davon zu überzeugen, es mit anderen Möglichkeiten zu versuchen; dankbar nehmen sie jede Information auf, die ihnen hilft, Eltern vor den Gefahren von Ritalin o.ä. zu warnen. Doch was, wenn täglich neue Mütter kommen, die im Verlogenen Blatt gelesen haben, wie toll Ritalin funktioniere? Wenn man täglich dasselbe erklären soll? Ich kann die Resignation einiger Ärzte da verstehen.

Dem Beipackzettel von Ritalin ist zu entnehmen: »Die Art und Weise, wie Ritalin im Menschen wirkt, wird noch nicht ganz verstanden… es gibt keinen spezifischen Beweis, der die Mechanismen nachweist, wie Ritalin mentale und verhaltensmäßige Effekte auf Kinder hervorruft … eine genaue Ursachenlehre dieses Syndroms ist unbekannt, und es gibt keinen einzigen Diagnosetest.

DIE PRESSE-KAMPAGNE!

Untersuchen wir nun, wie Eltern zum Glauben gelangen, sie sollten ihren Kindern eine süchtig machende, bewusstseinsverändernde Droge geben (synthetisches Kokain), wo doch jedem klar sein sollte, dass Chemie niemals Seelen- oder Lebensprobleme beheben kann. Wie also bringt man Eltern dazu, dass sie von ihren Ärzten fordern, was die Pharmaindustrie wünscht?

»Ritalin = legalisiertes Kokain« Dr. Block

Hierzu bedarf es einer ausgeklügelten Medienkampagne. Man beginnt mit unwichtigen Blättchen und vorsichtigen Aussagen und endet bei den größten deutschen Tageszeitungen. Hier seien nun die tatsächlichen Ereignisse geschildert im Zusammenhang mit der medialen Bewerbung von Ritalin zu Anfang des neuen Jahrtausends.

„SCHLECKER-REVUE“

Die Kampagne begann vorsichtig mit einem Testartikel in der Kundenzeitschrift einer Drogeriemarkt-Kette. Der Chefredakteur dort hat den gleichen Nachnamen und dieselbe E-Mail-Adresse wie die Sorgentante im Heft, die Psychiaterin ist. Der Artikel gesteht zu: „Trotz Forschung konnte eine definitive Ursache nicht ermittelt werden.“ Gleichzeitig findet sich aber die berüchtigte „Symptom“-Liste im Heft, die jede Mutter überzeugen soll, ihr Kind leide an ADHS:

  • Kann nicht zuhören
  • Bringt nichts zu Ende
  • Wird in der Schule oft wegen seines Verhaltens angemahnt
  • Stört andere Kinder beim Spielen
  • Macht viele Sachen kaputt
  • Hat häufig Unfälle mit dem Fahrrad oder Roller
  • Befolgt weder Ihre noch die Anweisungen des Lehrers

»Ritalin ist hoch suchterzeugend. Es handelt sich um Speed« T. Benedick, Ohio State Pharmacy Board

Als vermutete Ursachen müssen Erbfaktoren und Störungen der chemischen Gehirnabläufe herhalten (und wodurch werden die verursacht?). Aber Ernährungsfehler und Allergien halten „wissenschaftlichen“ Untersuchungen (der Pharmaindustrie) nicht stand.

Jede Mutter gerät in Panik, wenn sie das liest, weil sie höchstwahrscheinlich ihr Kind irgendwo darin wiederfindet. Es ist eine bösartige Taktik, denn jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind. So rennt sie zum Arzt und zitiert, was im Käseblättchen stand: „…gerade bei ADS haben sich bestimmte stimulierende Medikamente als erfolgreich erwiesen (z.B. Ritalin).“ Die Mutter denkt: „Wenn es in der Zeitung steht, kann es doch nicht gelogen sein!“ Falls sie auf einen Arzt trifft, der resigniert hat, fällt wieder mal ein Kind der Ritalin-Lüge zum Opfer.

Unartige „Laura“

Kurz nach der Schlecker-Revue erscheint ein mehrseitiger Artikel im Frauenblättchen Laura. Nie gehört? Das Heft mit (damals) 461.960 Auflage kostete DM 1,50 (Auflage im Jahr 2018: 98.554)  und wird im Bauer-Verlag, Hamburg, herausgegeben, der viele für die Gesellschaft nützliche Zeitschriften publiziert – BRAVO, neue Post, tina usw. – und zu 31,5 % am Sender RTL-II beteiligt ist.

»Stark süchtig machend« Amerikanische Drogen-Kontrollbehörde FDA über Ritalin

Laura hat es nicht geschafft, mir ein Muster ihrer Nr. 19/2001 zuzusenden. Trotz zweimaligen telefonischen Nachhakens und erneuter Bestellung per E-Mail – sechs Wochen, ohne dass das Heft bei mir eingetroffen wäre. Ein Armutszeugnis.  Kein Wunder, dass Laura auch inhaltlich den Vogel abschießt. Tenor der Geschichte: Bevor die Kinder Psychopharmaka bekamen, waren sie schrecklich, die Eltern verzweifelten. Seitdem die Kinder Drogen (Ritalin) nehmen, kommen sie wieder lachend und fröhlich aus der Schule. Schöne, heile Welt durch tolle Chemie. Da die Kinder solche Erfolge hatten, merkten auch die Eltern, „dass sie selbst betroffen (krank) sind“, nehmen nun selbst Chemie – und alles wurde wunderbar bunt.

Auch die Laura kommt nicht ohne Selbstdiagnoseliste aus, dieses Mal allerdings speziell für Erwachsene:

  • Es fällt schwer, sich zu konzentrieren
  • Alltagsorganisation fällt schwer
  • Man schiebt alles vor sich her
  • Es gibt häufigen Stellen- und Berufswechsel
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Dauernde Erschöpfung
  • Innere Unruhe
  • Probleme mit Reizüberflutung

Bei der Frage nach der Ursache ist sich die zitierte Fachfrau inzwischen schon sicher: „Eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung im Gehirn.“ Und selbstverständlich gibt es inzwischen auch schon zwei Arten von ADS, die mit Hyperaktivität und die ohne.

Irre auch, mit welchen Weichklopfern Laura arbeitet: „Ich wollte wie die anderen sein, aber ich gehörte nicht dazu“ oder: „Für mich ist es sehr wichtig, dass ich eine Erklärung habe, jetzt weiß ich, dass ich nicht dumm bin.“ oder: „Heute kann ich ganz anders mit Leuten umgehen, kann planen und habe ein besseres Zeitgefühl.“

Nachdem man sich seitens der Laura beharrlich weigerte, mir die Nr. 19 zuzusenden, habe ich mir mal die Nr. 20 am Kiosk gekauft. Ist ja eh ein Heft wie’s andere. Darin enthalten 11 Werbeanzeigen von Chemie- und Pharmaunternehmen: Bayer, Boehringer, Pharmaton und natürlich Novartis München (Ritalinhersteller). Ist es nur ein Zufall, dass die Ritalin befürwortende Psychiaterin in Heft 19 ebenfalls aus München kam?

»Vielleicht ist eher eine Gesellschaft psychisch krank, die bedenkenlos ihre Jugend mit legalen Drogen vollstopft und sich viel zu wenige Gedanken um die Folgen macht.« raum&zeit 111, Ehlers Verlag GmbH

„Blöd“ am Sonntag

Auch der Artikel in der „Laura“ geht durch. Keine Beschwerden oder Krawalle. Der „dumme Pöbel“ schluckt’s. Nun wagt man sich an die Blöd am Sonntag, die immerhin schon mehrere Millionen Leser hat(te) – heute, 2018, gerade noch eine Million. Wenn’s schief geht, „stand es ja bloß in der Blöd!“ Und was hat Blöd am Sonntag zu vermelden: Im kindlichen Gehirn versage ein Filter, die Eltern können nichts dafür, keine falsche Erziehung (uff, nochmal Glück gehabt). Es sei auch nicht wahr, dass Ritalin suchterzeugend sei (das hat ja auch bloß das US-Justizministerium behauptet).

»Alle Zweige der Armee lehnen Aspiranten ab, die Ritalin oder ähnliche Drogen nehmen oder genommen haben, die das Verhalten ändern.« Peter R. Breggin zitiert das Pentagon

Ritalin erleichtere auch nicht den Einstieg in eine spätere Drogenkarriere, sondern wirke ihr entgegen. Die Neigung zur Sucht würde um bis zu 95 Prozent gesenkt (wussten Sie übrigens schon: Die Chance, einen Schnupfen zu kriegen, sinkt um 95 Prozent, wenn man schon einen hat).

Dann kommen Krankenkassenblätter wie das DAK-Magazin, die seriöser anmutende „Welt am Sonntag“, Tageszeitungen, wie die Winnender Zeitung (in Winnenden hat eine große Landespsychiatrie ihren Sitz). Am Ende dann Spiegel und FAZ. Und Erfahren wir Neues? Ja:  Angeblich schrecken Deutschlands Kinderärzte vor der Verordnung sog. Stimulanzien zurück und würden falsch behandeln, so der herbeizitierte Experte. ADHS sei zu lange falscher Erziehung angelastet worden. Jetzt soll ein Kongress für die Gehirnwäsche der Ärzte sorgen. Ach: Und bis zu 10 Prozent aller Kinder leiden an dieser „Krankheit“ (im Schlecker-Artikel waren es noch 4 Prozent). „Die Datenverarbeitung im Gehirn“ sei gestört.

Prima, machen Sie das doch mal mit Ihrem Computer: Wenn die Datenverarbeitung gestört ist, streuen Sie einfach Kokain auf die Festplatte. Wundern Sie sich aber nicht, wenn seltsame Farben am Bildschirm auftauchen.  Man könnte ewig weiterzitieren. Immer dieselbe Drehorgel. Der eine „Experte“ behauptet dies, der andere jenes. Doch wahre Experten würden dafür sorgen, dass es immer weniger Krankheiten und Beschwerden gibt, nicht aber immer mehr.

Wahre Experten würden für eine Lösung der tatsächlichen Probleme sorgen, bräuchten also keine giftigen Chemikalien.

Fazit

Analog zur Geschichte von ADHS und Ritalin wurden und werden Tausende schädliche Medikamente und legale Drogen in den Markt eingeführt. Die Sache funktioniert nicht nur bei Psychoproblemen und Psychopillen, sondern fast überall im Bereich der Schulmedizin.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, lesen Sie unser Themenheft „PHARMA – die verschwiegenen Skandale der Saubermänner“ oder schauen Sie sich die hervorragend recherchierten DVDs an, die wir Ihnen auf www.sabinehinz.de vorstellen.  Alsdann könnten Sie erkennen, dass fast überall dasselbe Erfolgsrezept verwendet wird. Es wird Zeit, dass wir dieses Betrugsmanöver beenden!

Links: „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka”: 8 von 13 Schießereien an US-Schulen wurden von Teenagern begangen, die vor ihrer Tat Psychopharmaka bekamen, von denen bekannt ist, dass sie als „Nebenwirkungen“ Gewaltausbrüche, den Drang zu zerstören und zu töten auslösen können. Die DVD (Spieldauer 94 Min.) beinhaltet 8 Filme und 175 Interviews mit Aussteigern der Pharmaindustrie, Gesundheitsexperten, Familienangehörigen von Psychiatrieopfern und Überlebenden. Es ist die Geschichte einer 330 Milliarden Dollar schweren psychiatrischen Industrie, die nicht einen einzigen Heilerfolg vorweisen kann. Stattdessen sterben jedes Jahr ungefähr 42.000 Menschen an den Folgen der Einnahme von Psychopharmaka – Tendenz steigend.

Mitte: „Die Vermarktung erfundener Krankheiten – sind wir alle psychisch krank?“: Die ideale Ergänzung zu diesem Artikel. Der Film (Spieldauer: 180 Minuten!) schildert die Geschichte der einträglichen Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie, die zu einem 80-Milliarden-Dollar-Umsatz mit Psychopharmaka geführt hat. Diese DVD deckt den Betrug psychiatrischer Schwindel-Diagnosen auf, mittels derer sie ihre Psychopharmaka auch an normale Leute zu verkaufen versucht.

Rechts: „Die Todesfalls – wie Psychopharmaka Ihr Kind töten können!“: Ein zutiefst erschütternder Dokumentarfilm, der aufzeigt, wie verheerend – und tödlich – sich Psychopharmaka auf Kinder und Familien auswirken können. Hinter den schrecklichen Statistiken der Todesfälle, Selbstmorde, Geburtsfehler und schwerwiegenden schädlichen Nebenwirkungen stehen die menschlichen Schicksale dieser Psychopharmaka-Epidemie: die persönlichen Erfahrungen von Verlust und Mut jener Menschen, die diesen schrecklichen Preis zahlen mussten. Psychiater behaupten, dass ihre Psychopharmaka für Kinder sicher seien. Sobald Sie gehört haben, was acht tapfere Mütter, ihre Familien, Gesundheitsfachleute, Drogenberater und Ärzte zu sagen haben, werden Sie von einer Sache überzeugt sein: Die Psychiatrie und die von ihr verschriebenen Psychopharmaka sind eine Todesfalle! (Spieldauer 90 Minuten, Beilage: 36-seitiges Heft: „Was Sie tun können“).

Michel Kent

Schriftsteller und Buchautor

Erfahren Sie mehr:

Themenhefter Pharma

Die verschwiegenen Skandale der Saubermänner

DVD: Klima der Angst

Hier geht es um falsche Ansprüche, Korruption, schädigende Behandlungsmethode uvm.
Packende Dokumentation mit vielen Interviews.

DVD: Der unsichtbare Feind

Der heimliche Plan der Psychiatrie

DVD: Diagnostisches und Statistisches Manual (DSM)

Tödliches Blendwerk der Psychiatrie

DVD: Psychiatrie

Tod statt Hilfe

DVD: Die Todesfalle

Wie Psychopharmaka Ihr Kind töten können

600ER DEPESCHEN-STICK

Alle originalen Depeschen von Ausgabe 1- 600 (in Farbe) auf einem USB-Stick (4 GB)