Lebensschulen für Kinder entstehen

Lebensschulen für Kinder entstehen

Lebensschulen für Kinder entstehen

In der normalen Schule lernen wir Lesen, Rechnen und Schreiben, erfahren wir, wie lang der Nil ist, wie viele Einwohner New York hat und wie viel Braunkohle in Südost-australien gefördert wird. Aber was wir dort nicht lernen, ist, wie man wirklich lebt. Wie man sich selbst treu bleibt, Träume und Visionen verwirklicht. Wie man den Körper gesund erhält, man zu seiner Berufung oder zum richtigen Partner findet – und wie man mit ihm glücklich wird. Wie man Probleme löst, Krisen bewältigt, Wünsche erfüllt und Ziele sicher erreicht. Und weil einem das niemand beibringt, landen viele am falschen Platz, im falschen Beruf, in der falschen Beziehung – und in Resignation! Marco Leonardo entwickelte das Konzept der „Lebensschulen für Kinder“, um diesem Mangel abzuhelfen. Denn ob wir unsere Leben „lebenslang absitzen“ oder frohen Herzens genießen, bestimmen letztlich nur wir selbst. Wäre es nicht wunderbar, wenn alle Kinder schon frühzeitig lernen könnten, worauf es wirklich ankommt? Das ist Marcos Vision!

wenn ich gefragt werde: „Marco, warum glaubst Du, dass Kinder und Jugendliche eine Lebensschule brauchen?“, antworte ich: „Stell’ dir einmal einen Garten vor mit 10.000 Blumen. Und nur eine einzige Blume blüht. Würdest du diesen Gärtner einen Gärtner nennen? Ist diese Schule wirklich eine Schule? Würdest du einen solchen Lehrer wirklich Lehrer nennen? Nein, denn diese eine Blume blüht nicht wegen des Gärtners/Lehrers, sondern trotzdem. Die Blume hat es geschafft, all die „Behandlung“ zu überstehen, sie konnte sich trotzdem entfalten und werden, was sie gekommen ist zu sein. Wie viele Kinder überstehen die Schule wie diese eine Blume?“

Jeder Mensch ist ein Original und muss als solches geachtet und „behandelt“ werden. Herkömmliche Schulen bringen faktisch jedoch „Kopien“ hervor. Aber als Kopie zu leben, unbewusst und mechanisch, heißt sein Leben zu verfehlen! Kinder sind frei, klar, lebendig und wahrhaftig. Wir müssen den Kindern nicht beibringen zu leben, sie leben ja noch! Wir müssen sie nur davor schützen, dass sie so werden wie wir, so dass sie eigene, neue Wege wagen, das Ihrige tun und leben dürfen als sie selbst.

Kinder brauchen vor allem deshalb die Möglichkeit einer Lebensschule, damit sie nicht die gleichen Lebensfehler machen, die Millionen Menschen vor ihnen gemacht haben.

Es gibt schöne Begriffe, wie „Erziehung“, doch tatsächliche Erziehung findet gar nicht statt, denn Kinder ahmen einfach nach, was sie in ihrer Umgebung sehen. Und wenn das, was sie im Leben vorfinden, nicht „stimmt“, dann machen sie auch das nach, obwohl es andere Möglichkeiten gegeben hätte.

Was gebraucht wird, ist immer wieder die Er-inner-ung an das Wesentliche, nämlich an das Wesen des Kindes selbst, an seine wahre, wirkliche, wesentliche Natur. Dann besteht auch die Chance, dass das Kind ein Leben führen wird, das seinem wahrhaften Selbst entspricht. Ein Recht, das jeder Mensch für sich in Anspruch nehmen und verwirklichen sollte.

Irgendwann stehen wir vor der Aufgabe, unser Leben als Erwachsener zu gestalten, Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen und müssen dann erkennen, dass uns das niemand gezeigt hat. Kaiser Hadrian sagte einmal: „Unser Hauptfehler liegt in dem Versäumnis, die in einem Menschen vorhandenen Tugenden zu fördern. Stattdessen verlangen wir von ihm Tugenden, die er nicht hat.“ Die folgende Geschichte beschreibt das auf sehr anschauliche Weise.

Die Schule der Tiere – eine allzu menschliche Geschichte

Eines Tages versammelten sich ein Hase, eine Amsel, ein Eichhörnchen, ein Fisch und ein Wurm im Wald mit dem Zweck, eine Schule zu gründen. Sie bildeten einen Schulrat, und jeder brachte seine Vorstellungen ein.

Der Hase forderte, dass Schnelllauf in den Lehrplan aufgenommen werden müsse, die Amsel bestand darauf, dass Fliegen zum Lehrplan gehöre, das Eichhörnchen meinte, senkrechtes Bäumeklettern sei absolut wichtig, der Fisch plädierte für Schwimmunterricht und der Wurm bestand darauf, dass Löcher in die Erde zu bohren aufgenommen werden müsse.

Sie nahmen alle diese Fächer und Disziplinen in den Lehrplan auf und erklärten es zur Regel, dass jedes Tier alle Fächer belegen müsse. Obwohl der Hase „sehr gut“ im Schnelllauf bekam, stellte sich heraus, dass er ernsthafte Probleme hatte, senkrecht auf die Bäume zu klettern. Er fiel immer herunter. Nach kurzer Zeit war er von den vielen Gehirnerschütterungen geistig nicht mehr auf der Höhe und konnte beim besten Willen nicht mehr so gut laufen wie zuvor. Anstatt einer Eins im Laufen bekam er jetzt eine Vier und natürlich nach wie vor eine Sechs im Bäumeklettern. Die Amsel war ausgezeichnet im Fliegen, aber wenn es darum ging, Löcher in die Erde zu bohren, brach sie sich den Schnabel und verletzte ihre Flügel. Bald bekam sie nur noch eine Vier im Fliegen, eine Sechs im Löcher-in-die-Erde-bohren und beim Schwimmen erging es ihr ganz elend. Aber die Lehrer waren zufrieden, weil jeder sämtliche Fächer belegt hatte, und nannten es Allgemeinbildung.

„Robert, was tust Du? Lernst Du etwas?“ – „Nein, Herr Lehrer, ich höre Ihnen zu!“

Unsere alte Erziehungsstruktur zollt dem Individuum keinen Respekt, sondern zwingt alle in ein Muster. Dieses Muster mag zufällig für ein paar Menschen passen, die Mehrzahl aber geht unter, daran zugrunde oder verliert ihre natürliche Freude am Lernen und fragt sich den ganzen Tag, „was soll ich hier?“

Doch bald gewöhnt man sich daran, und daraus wird eine „Lebensphilosophie“ des Kompromissemachens, denn man verlernt dank der Schulbildung, an seine eigene Vision vom Leben zu glauben – stattdessen lernt man seine Wünsche den vermeintlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfordernissen anzupassen.

Kinder sind offen, klar und mutig. Doch je älter sie werden, desto mehr sammeln sie Unsicherheiten, Zweifel und Widerstände an und verlieren ihre Ziele und Ideale irgendwo auf dem Weg zum Erwachsen-Sein aus den Augen. Das nennen wir dann „Entwicklung“. Und genau das führt später im Leben oft dazu, dass viele Menschen tagtäglich Dinge tun, die sie nie tun wollten, sie wählen Berufe, die gar nicht zu ihnen passen.

Im Leben am falschen Platz zu sein, tut weh! Fast jeder ist „am falschen Platz“, denn wer lange genug von seiner wahren Natur abgelenkt wurde, fragt andere, was er im Leben machen soll. Er erfüllt die Erwartungen anderer. Derjenige, der Dichter hätte werden können, steht hinter einem Bankschalter; und ein anderer, der immer malen wollte, wird Steuerberater … Alles steht auf dem Kopf.

Schule von heute ist von gestern!

Lernen ist zu sehr mit Wissen identifiziert worden, Intellekt wird fälschlicherweise für Intelligenz gehalten. Psychologen haben festgestellt, dass jedes Kind intelligent ist, bis es in die Schule kommt. „Normale Schulen“ entfernen uns aus der Wirklichkeit, sie gehen am wirklichen Leben und den Bedürfnissen des Einzelnen vorbei. Immer noch werden die Schüler nach starren Lehrplänen unterrichtet und mit totem Wissen vollgestopft. Es werden sinnlose Informationen auswendig gelernt – Wort für Wort – für eine gute Note oder Prüfung, um sie anschließend wieder zu vergessen; zum Beispiel welche Flüsse wohin fließen, welche Schlachten Alexander der Große geschlagen hat usw. Du lernst fürs Leben, sagt man, alles ist zu deinem Besten, pauke, später wirst du wissen, wofür du es brauchst.

Sehr oft nutze ich die Gelegenheit, Menschen aus vielen Lebensbereichen, darunter Unternehmer, Angestellte, Manager, Künstler, Hausfrauen u.v.a. zu fragen: Was hast du in der Schule effektiv für dein Leben gelernt? Wurdest du von Lehrern je gefragt: Warum bist du hier, was interessiert Dich, was kann ich für dich tun, was willst du lernen, wie kann ich dir helfen, dein Leben zu leben? Hast du den Umgang mit Geld gelernt oder die Gesetze des Erfolges? Hast du gelernt, wie man Krisen meistert, wie man Probleme löst, man Ziele sicher erreicht, man gesund und vital bleibt und seine Talente entwickelt?

Die Antwort ist immer wieder erschreckend, und die Erkenntnis daraus lautet, dass man die wirklich wichtigen Dinge des Lebens immer nur außerhalb des normalen Bildungsweges lernt – oder überhaupt nicht! Auf der Strecke bleiben so oft Herzensbildung, Selbstentfaltung, Kreativität, Kommunikation, Menschenkenntnis und ein klares, waches Bewusstsein, also genau die Werte, die ein erfüllendes Leben ausmachen.

Was wir in der normalen Schule auch nicht lernen (jeder verbringt durchschnittlich 10.000 Stunden dort) ist, wie man seinen Körper gesund erhält, wie man Probleme löst und Ziele sicher erreicht. Aber um genau das geht es im Leben! Eine Schule hat die Aufgabe, den Schüler fit fürs Leben zu machen, sie sollte dem Menschen dienen, ihm helfen, sich selbst zu entfalten und sein schöpferisches Potential zu verwirklichen.

Doch es geht nicht darum, das vorhandene Schulsystem zu kritisieren, sondern vor allem darum, dafür zu sorgen, schnelle Hilfe anzubieten, das Fehlende hinzuzufügen und das Ganze auch finanzierbar zu machen, wie z.B. durch die „Lebensschulen für Kinder“.

So kann eine Lebensschule bereits in der Kindheit (Kindergarten, Grundschule) einsetzen und damit beginnen, im Schüler genau die Eigenschaften anzusprechen und zu fördern, die seinem individuellen Weg entsprechen und seinem Lebenserfolg dienen. Dazu gehört zum Beispiel die Fähigkeit, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, ein klares Ziel zu haben, Selbstvertrauen in die eigene Lebensvision, und die Eigenschaft, mit Ausdauer an diesem Ziel festzuhalten. „Lebe Dein Leben – echt, ehrlich und authentisch”, das ist die Botschaft!

Im Grunde strebt jeder Mensch nach Erfüllung. Allerdings gibt es im Leben bei der Geburt keine Gebrauchsanweisung, in der steht, wie man lebt und glücklich wird. Und doch trägt jeder Mensch dieses Wissen in sich, es muss nur geweckt werden.

Es müssen nur die richtigen Bedingungen geschaffen werden, ein Klima des Bewusstseins, das die inneren Anlagen zum Wachstum anregt. Goethe wurde einmal gefragt: „Was ist der Sinn des Lebens?“ Er antwortete: „Das, was die Pflanze unbewusst tut, das tue du bewusst.“ Mit anderen Worten: bewusstes Wachstum, so dass das im Inneren verborgene Potential ans Licht kommt. Das Wort „Erziehung“ kommt von (lat.) educare und bedeutet „etwas herausziehen“. Jeder Mensch bringt ein Geschenk mit auf die Welt, das in ihm schlummert, eine Vision. Diese zu entdecken und zu leben, darauf kommt es an.

Lebensführerschein

Für jedes dusselige Moped braucht man einen Führerschein, aber für so etwas Komplexes und Wichtiges wie das eigene Leben gibt es Gleichwertiges nicht. Deshalb ist es Zeit für Lebensschulen, die den Kindern dienen, denn das Leben ist einfach zu kostbar, um es dem Zufall zu überlassen.

Sucht- und Gewaltprävention

Keine Mutter und kein Vater wollen, dass ihr Kind in etwas „reinrutscht“, wo es schwer wieder rauskommt. Je bewusster ein Mensch schon in der Kindheit ist, desto weniger kann er manipuliert werden durch Medien, Drogen, Gruppenzwänge von außen, aufgesetzten Zielen oder anderen Versuchungen der heutigen Zeit. Die Lebensschule unterstützt die Entwicklung des Bewusstseins. Natürliches Selbstbewusstsein ist die Folge, genau wie Klarheit, Sicherheit und Selbstvertrauen. Jemand, der Sinn und Erfüllung in sich selbst gefunden hat, der braucht keine Drogen, um in Scheinwelten zu flüchten.

Was macht man in der Lebensschule?

Lebensschule ist kein Paukbetrieb, sondern ein spielerisches Erinnern an das, was das Kind in sich schon längst weiß. Es geht also um den „Weg nach Innen“, so dass die Lebensvision und das Selbst-Bewusstsein nicht „verloren gehen“.

Phantasiereisen stärken die Fähigkeit der Imagination und wirken ausgleichend entspannend und harmonisierend.

Übungen, die den Gleichgewichtssinn fördern, wirken sich positiv auf alle anderen Sinne aus und bringen uns selbst in die eigene Mitte, wie zum Beispiel Balancieren, Fühlübungen mit geschlossenen Augen usw. – und das wiederum unterstützt ein waches, weil gegenwärtiges Bewusstsein.

Übungen, welche die Konzentration und Aufmerksamkeit fördern, fördern letztendlich auch ein waches Bewusstsein. Das führt wiederum dazu, dass der Lernprozess einfach wird, weil alle inneren Sinne gleichzeitig beteiligt sind. Durch mehr Gewahrsein und Aufmerksamkeit verbessern sich Schulleistungen und Prüfungsergebnisse fast automatisch.

Wenn Kinder ihr eigenes Zentrum fühlen und darin verwurzelt sind, können sie sich jederzeit daran „er-innern“. Sie finden mühelos in entsprechenden Situationen den Zugang zu einer inneren „entspannten Atmosphäre” und nehmen sich so selbständig (Leistungs-) Druck weg. Lernblockaden und Ängste lösen sich auf!

Schulen reformieren?

Jemand hat einmal gesagt: „Ein Kind nach einem Buch zu erziehen ist gut, nur braucht es für jedes Kind ein anderes Buch.“ Das Schulsystem ist schwerfällig und voller Regulierung. Selbst viele Lehrer sind wie ihre Lehrpläne oder müssen sich daran halten. Es braucht einen frischen Wind, um die Schulen „in die Freiheit zu entlassen“. Vielleicht sind die Lebensschulen ja ein Wegbereiter, denn wenn sie sich erst einmal durchsetzen, zeigt sich schnell, welche Vorteile sie bieten.

Und dann bräuchte es eine neue Definition der Lehrerfunktion. Jeder kann bekanntlich nur geben, was er hat. Erziehung heißt vor-leben, selbst sein, den Weg selbst gehen. Wenn ich andere (speziell Kinder) motivieren will, sie selbst zu sein, sich zu lieben, sich zu achten und ihr Leben authentisch zu leben, dann sollte ich als Lehrer (oder besser noch, Begleiter und Freund) ein Beispiel sein.

Was die Umsetzung betrifft, so kann ich aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass die Lebensschule nicht viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt, um trotzdem Sinnvolles zu leisten.

Der Lebensschulen-„Unterricht“ findet schulbegleitend statt, einmal in der Woche nachmittags. Die Beiträge dafür sind sehr niedrig, und das Ergebnis wird, wenn man früh beginnt, für sich selbst sprechen.

Unser Modell beginnt bereits mit Kindern im Kindergarten und reicht weiter über Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen. So wird in jedem Fall altersgerecht jeweils genau das geboten, was gerade wichtig ist. Die Gruppe selbst und der Augenblick bestimmen den Inhalt.

1996 wurden in Dessau erste Gespräche mit Schulleitern und Verwaltungsbehörden geführt, und ich bekam die Erlaubnis, im Unterricht mit allen Klassen ein Entspannungstraining durchzuführen. Die Kinder waren so begeistert, dass sich über 30 von ihnen für eine regelmäßige Teilnahme entschieden, und so begann ich, nach und nach andere Grundschulen und Kindergärten aufzusuchen und dort schulbegleitend mit Kindern zu arbeiten. Später auch in Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Thematisch stand Stressbewältigung an erster Stelle, gefolgt von Lebenssinn, Lebenswegplanung, Zielfindung/-verwirklichung. So haben über 3.000 Schüler Berührung damit gehabt, über 200 entschieden sich spontan, regelmäßig teilzunehmen.

Wer kann eine Lebensschule gründen?

Jeder Mensch ist ein Lebenslehrer, denn jeder lebt ständig etwas vor. Jede Mutter, jeder Vater, jeder Polizist, jeder Verkäufer, jede Krankenschwester. Die Frage ist, wie bewusst leben diese Menschen? Eine Lebensschule zu gründen ist eine bewusste Entscheidung von einem bewussten Menschen, denn wer andere an sich erinnern und ihnen helfen will, aufzuwachen, der sollte sich selbst er-innert haben und wach sein.

Im Grunde ist jede Familie eine „Mini-Lebensschule“, jede Mutter und jeder Vater sind gleichzeitig „Lebenslehrer“.

Beginnen Sie bei sich selbst, wenn Sie Ihr Kind unterstützen wollen. Was wollen Sie in Ihrem Kind fördern? Wenn Sie Ihr Kind lieben, dann helfen Sie ihm, seine wahre Natur zu erkennen und zu leben. Wie? Indem Sie diesen Weg selbst gehen. Erziehung ist ein schönes Wort, findet aber nicht wirklich statt, denn Kinder machen alles nach. Daher: Leben Sie es vor, leben Sie ein bewusstes Leben.

Das Leben der meisten Menschen verläuft jedoch unbewusst, wie in einem Schlaf mit offenen Augen. Eine Lebensschule, ein Lebenslehrer will denen, die wollen, helfen aufzuwachen, zu erkennen, dass jeder in jedem Augenblick eine Entscheidung trifft, bewusst oder unbewusst zu sein – von innen nach außen oder von außen nach innen zu leben, sich kreativ oder reaktiv zu verhalten.

Wenn das Bewusstsein im Menschen zu sich selbst erwacht, dann sieht dieser Mensch wirklich, nimmt wahr – und aus diesem Sehen ergibt sich das stimmige Tun von selbst. Somit ist jeder aufgerufen, ein bewusster Lebenslehrer zu sein.

Was braucht man dazu? Nur den tiefen Wunsch, selbst ein erfüllendes Leben zu leben und diesen Weg mit anderen, speziell Kindern, zu teilen.

Wie macht man eine Lebensschule?

Es gibt kein fertiges Rezept, denn jede Lebensschule ist so individuell wie der/diejenige, der/die sie aufbaut. Am Anfang stehen Gespräche mit Direktoren, Lehrern, Erziehern (Kindergarten) und natürlich Eltern. Dann vereinbart man Termine und stellt den Kindern das Programm vor – so ähnlich, wie das auch Musikschulen machen. Eine Woche später kann dann das Training schulbegleitend beginnen (Vertrag mit den Eltern).

Öfter taucht die Frage auf: Wie kann man den Eltern, Lehrern und Schülern Lebensschulen nahebringen? Indem man den ersten Schritt macht und darüber informiert. Es gibt sehr viele Menschen, die nur darauf warten, dass solche Möglichkeiten angeboten werden, auch wenn sie es derzeit noch nicht bewusst wissen.

Wie eine Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und Schülern konkret aussieht, hängt von jedem Einzelnen ab, der eine Lebensschule gründet. Wichtig ist, dass alle ausreichend informiert sind. Die Eltern und Lehrer, die sich wirklich dafür interessieren, werden auch gemeinsam etwas dafür tun.

Was sich Schüler wünschen

Eine Umfrage unter über 500 Schülern zwischen 13 und 18 Jahren hat ein interessantes Ergebnis erbracht. Hier einige Zitate von Schülern aus Gymnasium, Berufsschulen und Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt, was Schüler suchen, was ihnen in der Schule fehlt: „Negatives Selbstbild“ auflösen war der wichtigste Punkt, gefolgt von „Schwächen in Stärken wandeln“, „die eigene Vision finden und leben“, „innere Begrenzungen erkennen und auflösen bzw. loslassen“ und: „eine Schule, die einen für das wahre Leben vorbereitet, wo man lernt, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und sie gemeinsam zu lösen“, „Zukunftsdesign als Fach“, „keine sinnlosen Themen behandeln“.

Als weitere Schlagwörter wurden genannt: Zukunftsgestaltung, Konfliktlösung, Menschenkenntnis, Management, Stressabbau, Fächer für unsere Interessen und Hobbys, mehr auf die Begabungen eingehen und bessere Vorbereitung aufs spätere Leben. Auch der Wunsch nach lebenskompetenten Trainern wurde in der Umfrage deutlich, nach Lehrern, die wissen, wovon Sie sprechen, weil sie es selbst leben.

Ziele der Lebensschule

Die Aufgabe der Lebensschule ist, denjenigen, die bereit sind „aufzuwachen“, zu helfen und ihnen folgende Schritte aufzuzeigen: Wie „verlerne“ ich das Falsche, wie lasse ich los? Das große Lebensziel: Wie kann ich das Stimmige tun, kann ich leben als der, der ich wirklich bin, ehrlich und authentisch mein Potential in Wirklichkeit verwandeln? Wahre Erziehung wird immer versuchen, das Verborgene ans Licht zu bringen, das, was das Leben als inneren Schatz in uns hineingelegt hat. Das ist meine Vision.

Gleichgesinnte finden

Viele Kinder warten sehnsüchtig darauf, dass ihnen jemand die Unterstützung gibt, sie selbst zu sein. Tun Sie etwas! Gründen Sie eine Interessengemeinschaft, finden Sie Gleichgesinnte, gründen Sie an Ihrem Wohnort eine eigene Lebensschule. Bei der Umsetzung helfe ich Ihnen gerne.

Wollen Sie Kinder und Jugendliche unterstützend begleiten, ihren individuellen Weg zu gehen, so dass sie lernen, ihr eigenes Glück zu schmieden und sich ein erfüllendes Leben zu gestalten? Würden Sie gern Ihre eigene Lebensschule speziell für Kinder und Jugendliche in Ihrer Stadt aufbauen? Wenn ja, dann melden Sie sich. Sie werden gebraucht.

Oder würden Sie Vorträge organisieren? Gerne komme ich zu Ihnen. Rufen Sie mich an.

Marco Leonardo

Heinz-Röttger-Str. 1
D-06846 Dessau
Telefon: (0340) 661 24 60
E-Mail: lebensschule@gmx.de
www.lebedeinleben.de
www.marcoleonardo.com

Wollen Sie mehr zu diesem Thema lesen?  Lesen Sie unser Themenheft “Glückliche gesunde Kinder”

 

Lebe Dein Leben

Lebe Dein Leben

Lebe Dein Leben

 

Hast Du schon einmal ein Kind beobachtet, wie es Schmetterlingen hinterherläuft oder Muscheln sammelt am Strand? Die Augen des Kindes strahlen. Voller Staunen erlebt es jeden Augenblick. Jede Blume, jeder Stein, alles ist bedeutsam. Für das Kind ist alles ein Wunder. Eines ist sicher: Das Kind lebt im Paradies. Nicht etwa, dass das Paradies ein besonderer Ort wäre. Es ist einfach der klare Zustand unseres Bewusst-Seins – unser natürlicher Zustand. Das Paradies befindet sich nicht irgendwo „dort“, es ist immer „hier und jetzt“! Ein Kind ist noch ohne Ego*, es kennt nur die Gegenwart. Deshalb besitzt es etwas, was der Erwachsene verliert. Dieses „Etwas“ muss wieder gefunden werden, denn es ist das Kostbarste auf der Welt – unser wahres Sein.

Dieser Artikel ist eine Erinnerung, dass das Kostbarste in jedem von uns nur darauf wartet, wieder entdeckt zu werden. Egal in welcher Situation wir uns im Leben befinden, egal welche Erfahrungen hinter uns liegen, in dem Augenblick, in dem wir uns für unser wirkliches Leben entscheiden, beginnt der Neuanfang. Schluss damit, ständig in den Rückspiegel zu blicken! Was vor uns liegt, zählt – und wir sind frei, in diesem Augenblick, ein neues Leben zu beginnen. Glück ist nichts, was man im Außen suchen muss. Wir haben unser Glück immer noch in uns, nur „aus den Augen verloren“, wir haben vergessen, wer wir wirklich sind. Wir sind „eingeschlafen“ und haben uns mit allerlei Meinungen „betäubt“ – und identifiziert. Wir glauben zu wenig an uns selbst und zu sehr an das, was andere über uns sagen. Die gute Nachricht ist: Wir brauchen uns nur an uns zu „erinnern“. Wer sich an sein wahres Selbst erinnert hat, der lacht über seine bisherige Selbstvergessenheit und spielt das Spiel des Lebens erwacht und mit Freude. Diese Zeilen sind für Menschen, die bewusst und frei leben und ihre Vision verwirklichen wollen.

Die Odyssee

Eine Odyssee ist eine Irrfahrt, eine lange, mit vielen Hindernissen verbundene Reise. Ist nicht auch unser Leben eine Reise durch unbekanntes Land? Ein ständiges Wandern und Suchen, ohne wirklich zu wissen, wonach man eigentlich sucht?

Der Fisch im Wasser ist nicht durstig – das weiß jeder. Nimmt man den Fisch aber aus dem Wasser, dann wird er sich zum ersten Mal bewusst, dass er im Wasser war, dass das Wasser seine Existenz bedeutet, dass es sein ganzes Leben ist. Jetzt entsteht die Sehnsucht, der Fisch ist „durstig“, er will zurück.

Auf die gleiche Weise verliert ein Kind seine Kindheit, seine Unschuld, seine Ursprünglichkeit, sein Klarheit – und nach langer Suche muss dieses Wie-ein-Kind-Sein wiedergefunden werden. Der tiefe Wunsch, nach Hause zu kommen – das ist das Gold, nach dem die Alchemisten gesucht haben, eine zweite Geburt, eine zweite Kindheit.

Ein Lachs kann einen Süßwasserstrom riechen, selbst wenn er viele Meilen weit draußen im Ozean schwimmt. Der Lachs kann sogar erkennen, dass dieser Frischwasserstrom sein Geburtsort, sein zu Hause war. Genau wie dieser Fisch dem feinen Geruch in einem riesigen Ozean folgt, so müssen auch wir unserem Herzen folgen zu unserem wahren Zuhause. In Wirklichkeit haben wir unser Zuhause nie verlassen, außer in unserem Traum. Diesen Traum – für viele ist es ein Alptraum – diese Illusion nennt man das „Ego“.

Das Ego ist ein ganz natürliches Stadium in der menschlichen Entwicklung, aber es ist nicht das Ziel, sondern nur ein Durchgang, eine Passage. Es geht noch weiter. Solange wir aber diese Illusion aufrechterhalten, leben wir als jemand, der wir in Wirklichkeit gar nicht sind. Deshalb gibt es so viele unglückliche Menschen auf der Welt, denn als Ego zu leben, heißt, unendlich leer zu sein. Ein Ego findet nie Erfüllung.

Erst wenn wir „genug“ davon haben, wenn wir den Alptraum des Egos nicht mehr aushalten und die Sehnsucht in uns erwacht, wirklich aufzuwachen, zu Bewusstsein zu kommen, authentisch als Individuum zu leben und wir selbst zu sein, erst dann fällt alles Falsche und von außen Aufgesetzte von uns ab – und das wirkliche Leben kann beginnen!

Erkenne Dich selbst!

Dieser Artikel soll Dich daran erinnern, dass das, wonach Du Dich tief in Deinem Herzen sehnst, ganz real existiert, dass es Erfüllung wirklich gibt.

Ganz sicher wirst Du Dich auf den nächsten Seiten wiederfinden. Du bist richtig „hier“, sonst hieltest Du diese Depesche nicht in der Hand. Betrachte es als eine Einladung, Dein Versprechen, das Du Dir selbst einmal gegeben hast, einzulösen. Dieses Versprechen heißt: Erkenne Dich selbst! Sei Du selbst! Lebe Dein Leben! Verwirkliche Deine Vision!

Wenn Du fragst, wie Du das herausfinden sollst, hast Du auch die Antwort – in Dir! Du hast sie nur vergessen. Und wenn Du sie vergessen hast, brauchst Du Dich nur zu erinnern. Wenn Du bereit bist aufzuwachen und Deine Wahrheit zu leben, dann komm, und folge – zu Dir. Folge Dir in eine wunderbare Welt voller Möglichkeiten. Wenn Du beginnst, Dich selbst anzunehmen, dann erschließt sich immer mehr von dem, was in Dir darauf wartet, sich zu entfalten. Mit dem menschlichen Geist verhält es sichwie mit einem Fallschirm: Er nützt nur etwas, wenn er sich entfaltet.

Der versteckte Schatz

Die Götter haben den größten Schatz des Universums im Menschen selbst versteckt. Wer nach Innen geht und sich er-innert, der ist der wahrhaft reichsteMensch auf der Welt.

Träumen und erwachen, vergessen und erinnern, davon handeln diese Zeilen – und ich bin mir sicher, am Ende des Artikels sagst Du mit Freude: „Ich lebe mein Leben – und ich fange jetzt damit an!“ Und wenn ich Dich bei der Verwirklichung Deiner Wünsche, Ziele und Visionen begleiten und unterstützen kann, dann lass es mich wissen, denn „darum“ bin ich hier.

Das einzige Glück heißt, Du selbst zu sein

Es ist Dein Leben. Du musst niemanden um Erlaubnis fragen, um glücklich zu sein. Befreie Dich von allem, was Dich davon abhält, Dein Leben zu leben. Lass nutzlose Überzeugungen los! Lass Dich nicht länger daran hindern, Du selbst zu sein! Es braucht Mut, seinen eigenen Weg zu gehen, denn die Leute reden … lass’ sie! Dieser Artikel wird Dich daran erinnern, dass es nur eine Wahrheit und eine Stimme gibt – DEINE.

Die Blume liebt sich selbst, sonst könnte sie nicht wachsen. Ist diese Blume deshalb egoistisch? Ist der Vogel egoistisch, weil er sein eigenes Lied singt? Ist Die Sonne egoistisch, weil sie scheint? Nein, es ist natürlich und authentisch. Folge Deiner wahren Natur. Jeder hat Wünsche, Ziele, eine Vision, einen Lebenstraum. In Wahrheit sind wir alle Zauberer, aber wir sind eingeschlafen, haben uns vergessen und das Zaubern verlernt. Daher dieser Weckruf an den Zauberer in Dir: Wach auf und lebe Dein Leben! Ein weiser Mann hat einmal gesagt: „Ihr seid alle schlafende Götter.“ Diese Zeilen sind für Götter, die erwachen wollen.

Ein Weckruf an Dich

Alle Bäume, Blumen, Vögel, Lebewesen leben ihr Leben – echt, ehrlich und authentisch. „Lebe Dein Leben“ – ist daher das Natürlichste der Welt.

Eigentlich sollte die Aufforderung: „Lebe Dein Leben!“ eine Selbstverständlichkeit beschreiben, aber es ist offensichtlich, dass es nicht so ist. Überall in der Natur ist es normal, außer beim Menschen. Nur selten einmal gelingt es einem Menschen, wirklich zu seiner wahren Größe heranzuwachsen.

Der Mensch scheint das einzige Lebewesen zu sein, das sich gegen seine wahre Natur entscheiden kann – bzw. Sich dazu verleiten lässt. Das mag die Freiheit des Menschen sein. Menschen können wählen, sie können „gegen sich selbst kämpfen“, Tiere können das nicht. Darum sind die Tiere so glücklich, weil sie als eine natürliche, gesunde Einheit leben. Tiere sind eins mit sich selbst, Menschen sind oft entzweit, gespalten.

Das Genie, das in jedem Menschen darauf wartet zu erwachen, ereignet sich deshalb so selten, weil niemandem erlaubt wird, seiner natürlichen Bestimmung zu folgen und als der zu leben, der er wirklich ist. Meinst Du, Du kannst zufrieden sein, wenn Du versuchst, die Erwartungen anderer zu erfüllen?

Glaubst Du, Deine Bestimmung darin zu finden, den Weg der Anpassung zu gehen und Dein wahres Wesen zu verleugnen? Kannst Du wirklich glücklich sein, wenn Du als jemand lebst, der Du gar nicht bist?

Die Antworten auf diese Fragen sind sehr einfach. Und dennoch verbiegen sich viele Menschen. Anstatt als befreite Individuen zu leben, sind sie unglücklich im Gefängnis von Meinungen und Überzeugungen, die sie daran hindern, ihre Grenzenlosigkeit zu erkennen und zu leben.

Unglück ist auch der Preis der Anpassung, denn der gemeinsame Nenner der Masse ist das niedrigste Niveau. Anstatt ehrlich ihren individuellen Weg zu gehen, funktionieren viele Menschen heute wie Maschinen in einer Fabrik, wie Rädchen in einem System – ganz so, als hätten die Menschen keine Seele.

Seit meiner Kindheit frage ich mich: „Warum?“ Warum leben Menschen nicht ihr Leben? Warum leben sie nicht natürlich? Warum tragen Sie Masken? Warum finden sich die meisten damit ab, ein durchschnittliches Leben zu leben? Warum leben viele fremdbestimmt von außen nach innen? Ein schöpferischer Mensch lebt von innen nach außen – gemäß der eigenen Vision, die er in seinem Herzen trägt.

Wovor haben die Menschen Angst? Ja, es braucht Mut, und Mut ist eine Eigenschaft des Herzens. Offensichtlich gibt da der Kopf den Ton an, obwohl er dem Herzen dienen sollte.

Freiheit oder Sklaverei

Es gibt zwei sehr unterschiedliche Ansichten über den Menschen. Die eine Ansicht wird von Menschen vertreten wie von Dir und mir. Diese Menschen nennen sich Individuen*. Das bedeutet: Du bist von Natur aus frei! Frei, Dein Glück zu finden, frei, Dein Leben zu leben und selbst über Dich zu bestimmen, frei, Deine Originalität auszudrücken und authentisch zu sein, eben der oder die zu sein, der DU wirklich bist. Diese Sichtweise spiegelt sich in einem Leben wider ohne Bevormundung, ohne Einschüchterung, ohne Zwänge.

Die zweite Ansicht ist die, dass der Mensch kein Individuum ist. Das heißt, dass Du nicht frei bist und Dein Leben nicht selbst bestimmen kannst oder darfst. Nach dieser Ansicht bist Du einfach nur eine „Nummer im System“, ein „menschlicher Rohstoff“, der kontrolliert und benutzt werden muss für „das große Ganze“. Das heißt auch, Dein Körper, Deine Arbeitskraft, Dein Geist und Deine Talente gehören nicht Dir, sondern sind Eigentum der „Gesellschaft“ und ihrer Vertreter, welche die Herde führen und sie bevormunden. Wer sich dort wiederfindet, der wird früher oder später zu einem Opferschaf, natürlich „für eine gute Sache“ – zum Wohle der Gemeinschaft.

Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA, hat einmal gesagt: »Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden, was es zu Essen gibt«. 

Demokratie ist also offenbar nicht Dein Freund! Der einzige Ausweg, um nicht wie ein Schaf geschoren zu werden, ist, kein Herdenschaf, sondern ein wirkliches Individuum zu sein. Deshalb ist die beste Wahl, Dein Leben bewusst selbst zu bestimmen, denn sonst bestimmen andere darüber. Glaubst Du nicht auch, selbstbestimmt und frei zu leben, ist eine gute Idee!?

Priester, Politiker, Eliten – alle lieben die Kontrolle

Früher saßen die Patrioten in den Parlamenten und die Kriminellen im Gefängnis. Heute sitzen die Patrioten im Gefängnis und die Kriminellen … Wie die Zeiten sich ändern. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber 95 Prozent der Eliten, der Priester, Politiker und „Global-Player“ missbrauchen die Menschen für ihre eigenen kranken Ziele.

Sie wissen seit Langem, wie man Menschen beherrscht und unterdrückt: Man halte sie unwissend über die wirklichen Zusammenhänge, zerstöre ihr Selbstvertrauen, lehre sie Angst und Gier. Angst vor der Hölle und Gier nach dem Himmel.

Da Priester falscher Religionen inzwischen altmodisch geworden sind, haben die Politiker deren Rolle mehr und mehr übernommen. Die Politiker haben von den Priestern gelernt und setzen ihre hässliche Tradition fort. Der König sagte einst zum Bischof: „Du hältst sie dumm, ich halt sie arm.“ Heute sagt der Präsident bzw. Kanzler zum Medienmogul* dasselbe.

Machthaber, Politiker und Priester wissen genau, dass man Menschen am besten unten halten (unterhalten) und missbrauchen kann, wenn man sie programmiert. Heute leichter als früher „Soma* für alle!“ 24 Stunden am Tag durch Fernsehen und Nachrichten. Und wenn die Köpfe der Menschen erst einmal voll von fremden Programmen sind, dann funktionieren sie wie Automaten im Sinne ihrer Programmierer.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Nur der Kopf bzw. Der Verstand kann programmiert werden, das Herz nicht. Das ist das Schöne am Herzen, es kann nicht konditioniert* werden. Sobald man wieder im Herzen verwurzelt ist, ist der Spuk der Fremdbestimmung vorbei! Jetzt weiß man, wer man wirklich ist und man geht seinen Weg des Herzens.

Selbstvertrauen

Es fällt den meisten Menschen leichter, an Außerirdische zu glauben, als an sich selbst. Auch den Neuzeitpriestern (den sprechenden Köpfen in den Nachrichten) glaubt man mehr als der Wahrheit des eigenen Herzens. Und so lange das so ist, so lange leben die meisten Menschen nicht ihr Leben, sondern führen wie Sklaven fremde Befehle aus.

Goethe hat einmal gesagt: »Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.« Viele halten sich für frei, weil sie keine physischen Ketten tragen, aber dafür haben sie andere Fesseln. Da meine ich nicht einmal Schulden bei der Bank, emotionale oder finanzielle Abhängigkeit von anderen Menschen oder vom Staat. Die Freiheit, die es braucht, das eigene Leben wirklich authentisch zu leben, ist die innere Freiheit. Wer in einem geistigen Gefängnis lebt, der ist ein Gefangener seiner eigenen Konditionierungen und Programme.

Frei sein und Grenzen überschreiten

Wir leben wie in einem Zoo, einem menschlichen Zoo – eingezäunt von unseren Überzeugungen – und wir haben Angst, über diese Grenzen hinauszugehen. Aber es ist möglich, nicht immer ganz leicht, aber möglich. Freiheit beginnt mit Bewusstheit. Wie bewusst willst Du sein? Die Entscheidung für ein bewusstes, für ein erwachtes Leben ist das größte Geschenk, das man sich selbst und der Welt machen kann.

Wenn Du still wirst, wenn die fremden Stimmen im Kopf verschwinden, dann vernimmst Du eine leise Stimme. Deine! Jetzt kannst Du die Herde verlassen ohne zu leiden, denn Du weißt, dass Du Deinen individuellen Weg gehen musst. Und das Schöne am eigenen Weg ist, dass man auf einmal immer mehr Menschen begegnet, die sich auch dafür entschieden haben, authentisch zu leben. So lange man sich angepasst hat, so lange war man umgeben von Angepassten, die den Zustand der Anpassung an ein krankes System noch verstärkt haben. Sobald man sich auf den Weg macht und ein befreites und glückliches Leben zum Ziel hat, trifft man auf Gleichgesinnte.

Im Wörterbuch findet man unter dem Begriff Freiheit Aussagen wie: »Freiheit ist die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen und entscheiden zu können«. Also ein Zustand der Autonomie* eines handelnden Menschen. So weit so gut. Nur ist den meisten Menschen offensichtlich nicht bewusst, dass sie wählen können. Mit „Wahl“ meine ich hier natürlich nicht die Kommunal-, Landtags- oder Bundestagswahl – dort wählt man ja nur unter ähnlichen Übeln aus. Darum heißt es auch so schön: „Wer seine Stimme abgibt, der hat keine mehr.“

Die wichtigste Wahl ist die bewusste Entscheidung, wirklich zu leben, frei und glücklich zu sein. Offensichtlich ist oder war den meisten Menschen bisher aber „etwas anderes“ wichtiger als Freiheit und Glück, sonst wäre diese Welt freier und glück-licher. Statt dessen ist die Welt eine Welt der Abhängigkeiten.

Benjamin Franklin hat einmal gesagt: »Wer seine Freiheit opfert, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.«

Leider entscheiden sich die meisten Menschen für das Leid bringende Bekannte, das scheinbar „Sichere“ und „Traditionelle“. Sie wählen Politiker statt Selbstverantwortung, Bequemlichkeit statt Wahrheit, Abhängigkeit statt Verantwortung, Gewohnheiten statt Bewusstsein, Moral statt Erleuchtung, Sicherheit statt Freiheit, Glauben statt Selbsterkenntnis, Gesetze und Verträge statt Liebe.

Befreit zu leben, ist die Absicht jedes Menschen, nur manchmal kommt etwas dazwischen. Das ist nicht weiter schlimm. Erst mit dem Verlust der Freiheit lernt man sie noch mehr zu schätzen und setzt alles daran, sie wieder zu erlangen.

Traurig wird es nur, wenn man Freiheit einbüßt, ohne sie sich wieder zu holen. Auf den nächsten Seiten wird gezeigt, „wie“ Freiheit verloren geht und wie man sie sich wieder zurückholt. Auch geht es darum zu erkennen, warum unser Leben so ist, wie es bisher war und was man selbst tun kann, um es so zu gestalten, wie es einem wirklich entspricht. Freiheit ist ein unabkömmliches Fundament, auf dem man ein märchenhaftes Leben erschaffen kann.

Lebensreise des Menschen

Ein Kind wird geboren, aber es darf nicht werden, was es gekommen ist zu sein. Es wird konditioniert und angepasst – alles „zu seinem Besten“. Es wächst heran, hat bald vergessen, wer es wirklich ist, denn sein natürliches Zentrum hat man ihm weggenommen. Weil man aber ohne Zentrum nicht leben kann, bekommt das Kind ein neues Zentrum von der Gesellschaft „geschenkt“. Dieses Zentrum ist ein künstlicher Ersatz.

Ab da lebt das Kind als Ego, als Person, trägt eine Maske. Seine Natürlichkeit, seine Individualität ist weit dahinter versteckt. So weit entwickelt (verwickelt) sich jeder Mensch ganz mühelos, denn die Masse lebt diese Tradition ungefragt vor, und es liegt in der Natur der Dinge, dass Kinder alles nachmachen, was sie vorgelebt bekommen.

Dann kommt das längste Seminar im Leben – die Schule. Im heimlichen Lehrplan ist vorgesehen, dass das Kind lernt, die Dinge so zu nehmen, „wie sie sind“. Hier verlernt es die natürliche Freude am Lernen und wird mit totem Wissen vollgestopft. Genau so, wie man in den Medien Unwesentliches hochspielt, um nicht über Wesentliches zu berichten, oder alle Zuschauer mit Negativität überhäuft, so lernt das Kind in der Schule alles, was sich für einen Menschen gehört, der ein künstliches Leben führt, alles, was den Menschen noch weiter von seiner Natur entfernt.

Wenn das Kind dann aus der Schule kommt, ist sein Kopf zu groß für sein Herz. Jetzt, mit 18, hat es seine Klarheit verloren, jetzt ist es erwachsen und hat so viel Verwirrung angesammelt, dass es an den Geschäften der Welt teilnehmen und die Volksvertreter wählen darf.

Dann folgen Beruf, Familie, Karriere – eben ein „normales Leben“ als jemand, der man gar nicht ist. Viele Menschen schlafen an dieser Stelle ganz ein. Deshalb verwundert es nicht, wenn die meisten Menschen im Alter zwischen 20 und 30 sterben, aber erst mit 70 oder 80 Jahren begraben werden. In der Zwischenzeit werden viele einfach nur alt oder besser gesagt, sie leben nicht länger, sie sind nur länger krank.

Künstliche Gesellschaft –Zwangsjacke für die Seele

Aber es geht noch weiter. Das Wachstum ist noch nicht beendet, nur weil der Körper 18 und älter ist. Die geistige Entwick-lung des Menschen setzt sich unaufhörlich fort! Die normale Gesellschaft ist nur eine Passage. Kein Platz, um sich häuslich einzurichten. Eine Gesellschaft ist wie eine Brücke. Auf einer Brücke wohnt man nicht, dort baut man kein Haus. Man geht über die Brücke. Das Ziel liegt auf der anderen Seite.

Die Raupe eines Zitronenfalters verpuppt sich irgendwann, aber das Ziel ihres Lebens ist nicht der Kokon, sondern das Leben als Schmetterling. Bleib nicht stecken im Kokon der Gesellschaft. Spiel eine Weile mit und dann geh darüber hinaus! Geh einfach weiter! Erkenne, dass du nicht Deine „Persönlichkeit“ (Maske, Rolle) bist, lass sie fallen, damit sich Deine Individualität entfalten kann.

Die Rolle, die Du im Theaterstück des Lebens verkörperst, bist nicht Du. Du wurdest mit einem ursprünglichen Gesicht geboren, ohne Maske! Deine Individualität ist Dein Wesen, das bist Du. Dieses natürliche Wesen hat Dir die Existenz geschenkt. Und das Lied, das Du in Deinem Herzen trägst, kannst Du erst singen, wenn Du das Falsche losgelassen hast. Deine Individualität beginnt sich in dem Moment zu entfalten, wo Du die Meinung der anderen, wo Du die Masse hinter Dir lässt.

Es braucht sehr viel Mut, Du selbst zu sein. Erst wenn Du nur noch eins willst – Du selbst sein um jeden Preis –, wenn es Dir egal ist, ob Du verurteilt wirst und Dein Ansehen verlierst, wenn Du bereit bist, all das in Kauf zu nehmen und aufzuhören ein anderer zu sein, dann wird Dein wahres, ursprüngliches Wesen wachsen und Deine Individualität wird aufblühen. Von dem Moment an hat der Herdenzwang für Dich keine Bedeutung mehr, Du bist neu geboren und frei. Jetzt brauchst Du keine Maske mehr, Du kannst einfach Du selbst sein!

Im Leben am falschen Platz zu sein tut weh

Anstatt natürlich und befreit zu leben, sind wir an tausend unsichtbare Stricke gefesselt. Unbewusst bewegen wir uns nach längst veralteten Programmen. Wie in Zwangsjacken, die uns gerade so viel Luft holen lassen, dass wir geistig und seelisch nicht ersticken, schlafwandeln wir umher und nennen das „unser Leben“. Wir sind gefangen in Verhaltensmustern, Gewohnheiten oder von außen aufgesetzten Idealen. Und unsere Träume sind irgendwo unterwegs verloren gegangen. Deshalb können wir nicht wir selbst sein und schon gar nicht gesund und glücklich.

Wenn aber unser Leben daraus besteht, die krankmachenden Erwartungen der anderen zu erfüllen, wenn wir nicht „nein“ sagen können und anderen erlauben, sich in unser Leben einzumischen oder unsere Freiheit zu beschneiden, wenn wir versuchen, es jedem recht zu machen, wenn wir anderen blind oder nicht selbstbestimmt folgen, dann sind wir „am falschen Platz.“ Dann ist das ganze Leben ein langsames Sterben, quasi ein Warten auf den Tod.

Natürlich können wir unsere Unzufriedenheit verstecken und andere täuschen, wir können ein Lächeln aufsetzen, können sagen, wie großartig es uns geht, obwohl uns zum Weinen ist, aber wir wissen, dass unser Lachen nicht echt ist. Wir wissen innerlich ganz genau, dass unser Leben leer ist und dass wir uns etwas vormachen. Andere können wir vielleicht täuschen, uns selbst aber nicht.

Mal Hand aufs Herz: Kann ein Mensch glücklich sein, wenn er als jemand lebt, der er gar nicht ist? Unzufriedenheit, ein Gefühl innerer Leere und Leid sind die Folge. Aber kaum jemand fragt sich dabei ernsthaft:

Warum leide ich?

Wie es Selfmade-Millionäre gibt, gibt es auch Selfmade-Leidende. Diese Millionäre haben aus Nichts etwas gemacht, sind selbst dafür verantwortlich. Niemand hat ihnen etwas geschenkt. Sie haben ihren Erfolg selbst verursacht. Misserfolg ist auch selbstverursacht, denn wir alle spielen das Spiel des Lebens eingebettet in universelle Gesetze. Das wichtigste Gesetz lautet: Ursache und Wirkung. Wenn mir Wirkungen in meinem Leben nicht gefallen, muss ich die Ursachen ändern, mich! Denn ich bin die Hauptursache in meinem Leben. Jeder hat die gleichen Voraussetzungen, aber nicht jeder wendet die Gesetze des Lebens richtig an. Nur wer die ganze Verantwortung für sein Leben übernimmt, kann alles verändern. Wenn wir leiden, dann ist die Ursache dafür bei uns selbst zu finden.

Wir leiden,

wenn wir vergessen oder verleugnen, wer wir wirklich sind, wenn wir uns anpassen, denn Anpassung an eine kranke Masse bedeutet Tod für die Individualität.

Wir leiden,

wenn wir uns durch die Augen der anderen werten, wir unsere wahren Ziele aus den Augen verlieren, wir den Sinn unseres Lebens nicht (er)kennen, wir unsere Vision vom Leben nicht verwirklichen, wir uns oder einen Teil von uns ablehnen, wir unsere Einzigartigkeit nicht wertschätzen, • wir um Bestätigung, Anerkennung, Aufmerksamkeit betteln,
wir die Meinung der anderen für zu wichtig halten, wir unsere Ursprünglichkeit verstecken und Masken tragen, wenn wir versuchen, die Erwartungen der anderen zu erfüllen, wir eine Rolle spielen, für die wir nicht bestimmt sind, wir im Leben Dinge tun, die wir nie tun wollten und wenn wir mit Menschen zusammen leben, mit denen wir nicht zusammen sein wollen.

Wir leiden,

wenn wir blind nachmachen, was andere vormachen, wenn wir glauben, wir müssten die Dinge so nehmen, wie sie sind,  wir unser Leben nicht selbst bestimmen (denn dann bestimmen andere darüber). Wir leiden,  wenn wir uns gegen die Natur entscheiden und ein künstliches Dasein vorziehen,  wenn wir unsere Gedanken nicht beherrschen, sondern davon beherrscht werden,  wenn wir an der Vergangenheit festhalten und nicht loslassen können,  wenn wir erwarten, dass andere uns gesund, reich oder glücklich machen,  wir uns ohne unser Wissen programmieren oder manipulieren lassen,  wir die meiste Zeit in Gedanken sind und unbewusst leben  und wenn wir durch Sorgen, Zweifel oder Angst unsere Lebensenergie aufbrauchen.

Und wir leiden, weil wir uns immer wieder dafür entscheiden, indem wir das Gestern, das „Bekannte“ immer wiederholen, weil es sicher scheint, weil wir uns darin auskennen.

Wir leiden also auch, weil es eine Gewohnheit geworden ist, sich immer wieder dafür zu entscheiden. Vielleicht sind uns unsere Entscheidungen nicht bewusst? Vielleicht sind wir die meiste Zeit unbewusst und fahren auf „Autopilot“? Dann bewegen wir uns ganz sicher in eine falsche Richtung: nämlich weg von uns und unserer Erfüllung. Leider wird diese „Tradition“ von Generation zu Generation weitergegeben. Von „Erziehung“ kann keine Rede sein, denn Kinder machen alles nach. Am meisten machen sie das nach, was die Eltern vorleben. Es ist, als ob die ganze Menschheit einen tiefen Dornröschenschlaf schläft.

Träumen und erwachen!

Das ist ein Weckruf an Dich. Gefällt Dir Dein Leben? Wenn nicht, dann tu’ etwas! Ändere es, wenn Du willst. Wach auf! Wach auf aus dem Alptraum, den die Masse der Menschen träumt. So lange Du anderen folgst und ihnen gleich unbewusst lebst, lebst Du noch nicht, sondern die anderen leben Dich. Unbewusst zu leben bedeutet, dass Deine unbewussten Gedanken Dich unter Kontrolle haben. Das, was andere in Dich hineinprogrammiert haben, bestimmt Dein Leben.

Du kommst gar nicht in Deinem Leben vor – und wenn, dann als Nebenrolle. Das ist jedoch kein Leben, sondern ein Schlafen mit offenen Augen und bestenfalls ein „Überleben“. Gerade nur so zu überleben, ist aber nicht das Ziel Deines Lebens. Da ist noch sehr viel mehr, was in Dir und auf Dich wartet. Komm und folge – Dir! Auch wenn der Verstand noch zögert, Dein Herz weiß den Weg. Das Herz kann nicht konditioniert werden, nur der Kopf. Dein Herz ist frei, vertrau’ Dir.

Zugegeben, die Gesellschaft lässt niemanden das sein, wozu er von Natur aus bestimmt ist. Sie macht es einem nicht gerade leicht zu erblühen. Aber die Gesellschaft ist nicht allmächtig, und sie zwingt auch niemanden, ihr zu folgen, sondern sie macht nur „Angebote“. Du kannst sagen: „Nein, danke!“ Letztendlich ist jeder für sich und sein Leben selbst verantwortlich. Jeder Mensch, auch Du!

Jeder entscheidet selbst darüber, authentisch zu leben oder sich anzupassen. Jeder bestimmt selbst, ob er wirklich bewusst und lebendig ist oder ob er mechanisch und vorhersagbar wie eine Maschine funktioniert. Diese Entscheidung treffen wir in jedem Augenblick neu, bewusst oder unbewusst.

Wir haben immer die Wahl. Wir haben es nur vergessen, dass wir selbst wählen können! Natürlich ist es leichter, mit der Masse zu treiben, aber um welchen Preis? Ein Leben ohne Freude, Liebe, inneren Frieden? Ohne Poesie im Herzen? Ohne Sinn und Erfüllung?

Wenn Du die Wahl hättest (und Du hast die Wahl), also wenn Du jetzt wählen könntest zwischen Liebe und Frustration, zwischen Abenteuer und Routine, zwischen Freude und Drama, was würdest Du wählen? Die meisten Menschen antworten spontan: Liebe, Abenteuer, Freude. In ihrem Leben jedoch wiederholen Sie immer wieder dieselben Dramen. Immer wieder die alten Geschichten – in der Partnerschaft, beruflich, gesundheitlich oder finanziell. Diese Wahl geschieht offensichtlich nicht bewusst.

Oft haben diese Menschen das Gefühl, als ob ein Teil in ihnen ihre besten Absichten und Ziele sabotiere. Deshalb geben viele Menschen zu früh auf.

Wenn Du den tieferen Grund verstehen und Deine Wahl der Freude im Leben verwirklichen willst, dann bietet Dir mein Seminar „Lebe Dein Leben“ die dazu notwendigen Werkzeuge an. Einfache, praktische Techniken für den Alltag, um alte, falsche Muster umzuwandeln in das, was Du wirklich erleben willst: Freude, Gesundheit, Erfolg, Erfüllung. Der erste Schritt heißt: Falsches loslassen! Loslassen, was nicht glücklich macht. Loslassen, was nicht zu Dir gehört.

Der zweite Schritt beinhaltet, Deine wahre Vision zu erkennen und zu verwirklichen, beinhaltet das Erschaffen solcher Lebensumstände, die Dir entsprechen; beinhaltet, ganz bewusst zu bestimmen, wie Dein Leben aussehen soll. Und vergiss dabei nie: Die Meinung der anderen ist unwichtig. Lebe Dein Leben, lebe als Du selbst, denn das ist Deine wahre Bestimmung. Du bist in dieser Welt, um Deiner Einmaligkeit Ausdruck zu verleihen, um Deinen Platz im Leben bewusst und mit Freude zu erfüllen.

Der beste Weg ist der Weg zu Dir selbst

Es gibt nur ein einziges Glück und das heißt, Du selbst zu sein. Die Wurzel allen Unglücks ist, jemand zu sein, der man gar nicht sein will und nicht sein kann; ist, Dinge zu tun, die dem eigenen Wesen nicht entsprechen, oder mit Menschen zusammen zu sein, mit denen man nicht zusammen sein will.

Und trotzdem: Jeder täuscht vor, ein anderer zu sein, jeder versteckt sich – und eben weil keiner er selbst ist, schämen sich alle für das, was sie sind. Unsere Welt könnte ein Garten sein voller Blumen, Blumen mit ihren eigenen Blüten und ihrem eigenen Duft. Aber wir haben aus der Welt eine Fabrik gemacht, die jeden manipuliert. Das Motto für alle lautet: „Sei ein anderer! Du darfst nicht Du selbst sein!“ In diesem seltsamen „Züchtungslabor“ werden Orchideen gezwungen, die Blüten von Tulpen zu tragen. Es klingt absurd, wie sollen die Orchideen das machen? Egal wie sie sich anstrengen, sie werden ihre natürliche Energie unterdrücken, sie werden gegen ihren Ursprung kämpfen, aber das macht sie nicht zu Tulpen. Und richtige Orchideen werden sie auch nicht, denn sie graben sich selbst das Leben ab. Tief im Inneren werden sie weinen und sich schämen, dass sie nicht den Mut hatten zu protestieren und gegen die Herde und ihre kranken Absichten zu rebellieren. Das ist das ganze Unglück.

Jeder hat die ihm eigenen Energien, jeder birgt in sich echte Blüten, doch diese echten Blüten darf er nicht zeigen. Man bringt ihm alles andere bei, nur nicht, authentisch zu sein. Eine Gesellschaftsform, die alle unglücklich macht, ist hässlich – normal, aber hässlich!

Reinhard Mey besingt das treffend: »Kinder werden als Riesen geboren, doch mit jedem Tag, der dann erwacht, geht ein Stück von ihrer Kraft verloren, tun wir etwas, das sie kleiner macht. Kinder versetzen so lange Berge, bis der Teufelskreis beginnt, bis sie wie wir, erwachsene Zwerge, endlich so klein wie wir Großen sind …«

Wir alle werden mehr oder weniger schon als kleines Kind von uns selbst, unserem Ursprung und unseren wahren, eigenen Zielen, wirklich zu leben, abgelenkt. Man macht uns blind für unsere eigene Bestimmung, bringt uns bei, unsere Natur zu leugnen – und wir haben gelernt, unsere Gefühle zu unterdrücken, anstatt echt und authentisch zu sein. „Nur wenn wir uns anpassen, werden wir geliebt und bekommen Aufmerksamkeit und Bestätigung von den Eltern und anderen“, meinen wir fälschlicherweise. Denn Anpassung führt letztendlich dazu, als jemand zu leben, der man gar nicht ist.

Und wenn sich erst einmal die Einstellung breit macht, dass das Leben aus faulen Kompromissen besteht – die Gesellschaft sagt: „Lebe wie die anderen, sei nicht Du selbst!“ – wenn diese Art zu leben zur „Normalität“ wird, wenn ein Kind schon mit Beginn des Lebens gefälligst so sein soll wie die anderen, die „Akzeptierten“, dann ist eines sicher: In dem Maße, wie ein Mensch sich mit der Lebenseinstellung der Masse infiziert und identifiziert, wird er auch das Gleiche wie sie erben: Ein Leben ohne Erfüllung.

Ganz egal, wie viel man erreicht hat oder besitzt. Solange man im Grunde seines Herzen spürt: „Ich bin nicht ich selbst, es gibt keine Liebe, keine Poesie, keine Freude in meinem Leben“, so lange wird man leiden – selbst das Lachen wird aufgesetzt sein, denn man hat die Sprache der Welt gelernt. Und diese Sprache heißt in Kurzform: „Jeder macht jedem etwas vor!“

Äußerer Reichtum ist bedeutungslos ohne inneren Reichtum, denn ohne inneren Reichtum fühlt man sich leer. Man bleibt ein Bettler, egal wie viel man besitzt. Erst wenn man die Dinge gefunden hat, die man nicht kaufen kann, erst wenn man Liebe, Erkenntnis, Weisheit, Bewusstheit, Vitalität und pulsierendes Leben gefunden hat, erst dann hat äußerer Reichtum Bedeutung.

Ein Schlusswort

Jeder Mensch trägt ein Lied in seinem Herzen, hat eine individuelle Bestimmung, eine innere Vision. Wir sind hier, um unserer wahren Natur zu folgen, um unser eigenes Lied zu singen und unsere Vision in Wirklichkeit zu verwandeln. Wirkliches Leben kann sich ohne Freiheit nicht entfalten. Damit sich unser Potential verwirklichen kann, müssen wir frei sein von physischer Sklaverei und, noch viel wichtiger, frei von geistiger Versklavung. Erst diese Freiheit ermöglicht uns, unseren eigenen Zielen und Träumen zu folgen und das zu erreichen, was uns am Herzen liegt.

Warum leben manche Menschen ihr Leben und andere nicht? Warum erreichen manche ihre Ziele und andere nicht? Warum sind manche gesünder, erfolgreicher, glück-licher als andere? Eine Frage an Dein Herz: Bist Du bereit, alles dafür zu tun, damit Du in Freiheit leben und Deine Vision verwirklichen kannst? Alle Herzen antworten immer spontan mit einem „Ja“! Das ist das Schöne am Herzen. Aber dann kommt noch eine Stimme, der „Kopf“ und sagt: „ABER!“ Und schon ist bei vielen das Wort vor dem Komma, das „Ja!“, vergessen.

Und alles, was nach dem Komma (nach dem „ABER“) kommt, wird zum „Bestimmer“. Es „kontrolliert“ uns und hält uns fest. Diese Begrenzungen machen uns krank und unglücklich. Das Heilmittel dafür heißt, das Falsche, das Begrenzende, loszulassen und frei zu sein.

Was wäre, wenn man all die „Wenn“ und „Aber“ auflösen könnte? Wenn man Zweifel verbrennen könnte, damit sich all unsere Kraft auf das lenken lässt, was wir wirklich wollen? Bist Du bereit, Dein „Ja!“ zu einem befreiten Leben so stark werden zu lassen, dass Zweifel verschwinden und dafür Klarheit, Selbstbestimmung und Selbstvertrauen Regie führen?

Wenn Du bereit bist, nimm meine Einladung an und entscheide Dich unwiderruflich dafür, Dein Leben befreit zu leben.

HERZliche Grüße, Marco

Marco Leonardo wurde nach einer handwerklichen Lehre zum Unternemensberater und Motivationstrainer. Als Gründer mehrerer erfolgreicher Firmen mit zuletzt über 150 Mitarbeitern verließ er dann den Weg von Karriereleiter und Geschäftsidealen und widmete sich dem Geheimnis ganzheitlichen Erfolges und wahrer Erfüllung. Er besuchte viele Länder undsammelte bei seinen Studien und Reisen praktische Einsichten. Diese gibt er seit 1996 in Beratungen,„Befreit leben“ und „Lebe Dein Leben“-Seminaren an Jugendliche und Erwachsene weiter und motiviert sie, bewusst zu leben, sie selbst zu sein sowie sich ein auf allen Ebenen erfüllendes Leben zu gestalten.