Die fünf Naturgesetze einer neuen biologischen Medizin

Die fünf Naturgesetze einer neuen biologischen Medizin

Die fünf Naturgesetze einer neuen biologischen Medizin

Das erste Naturgesetz: Die eiserne Regel des Krebs

 

Der Entdecker jener fünf biologischen Naturgesetze, die wir Ihnen heute vorstellen, Dr. med. Ryke* Geerd, wurde 1935 geboren. Er studierte Medizin und Theologie, wurde 1972 Facharzt für innere Medizin (Internist) und arbeitete als solcher an der Universitätsklinik in Tübingen, wo er jahrelang mit Krebspatienten zu tun hatte. Zudem machte er sich durch medizinische Patente einen Namen. So erfand Dr. Hamer z.B. ein Skalpell, mit dem plastische Operationen ohne Blutungen möglich wurden („Hamer-Skalpell“), eine medizinische Spezialsäge, eine Massageliege, die sich automatisch den Körperkonturen anpasst u.a.m. 1976 entschied Dr. Hamer, sich mit seiner Familie in Italien niederzulassen. Die Vorbereitungen liefen, doch ein tragisches Ereignis änderte die Pläne – konkret: 1978 fiel sein Sohn Dirk in Italien einem Unfall zum Opfer, bei dem er lebensgefährliche Verletzungen erlitt, denen er gut drei Monate später, nach komplizierten Operationen, erlag.

Dr. Hamer erkrankte während dieser Zeit selbst auch – an Hoden-Krebs! Da er sich zuvor immer bester Gesundheit erfreut hatte, kam ihm der Gedanke, dass die Entstehung seines Leidens mit dem Schock des Verlustes seines Sohnes in Zusammenhang stehen könnte.

Da er wenig später an der Gynäkologischen* Krebsklinik der Münchner Universität als Oberarzt tätig war, bot sich ihm die Gelegenheit, seine Krebspatientinnen daraufhin zu untersuchen, ob sich bei ihnen der Mechanismus ebenso abgespielt hatte, d.h. ob bei ihnen ebenfalls ein konfliktartiges Schockerlebnis vorgelegen hatte wie seinerzeit bei Dr. Hamer selbst. Er befragte Patienten nach einschneidenden Schockerlebnissen, die sie kurz vor Beginn der Erkrankung erlitten hatten und wurde ausnahmslos fündig!

Bei allen damals untersuchten 200 Fällen war durchweg ein solcher Schock eingetreten gewesen. Bei sämtlichen Patientinnen ließ sich rekonstruieren, dass der Krebs von diesem Moment an gewachsen sein musste. Als er seine Entdeckungen zum Gegenstand einer ärztlichen Diskussion in der Klinik machen wollte, wurde er vor die Wahl gestellt, entweder die Klinik zu verlassen oder seinen neuartigen Theorien sofort „abzuschwören“ (wortwörtlich)! Dr. Hamer allerdings konnte und wollte nicht „abschwören“. In der ihm verbleibenden Zeit forschte er Tag und Nacht weiter. Praktisch mit dem letzten Tag seiner Tätigkeit an der Münchner Krebsklinik konnte er die „eiserne Regel des Krebs“ formulieren (die wir folgend wiedergeben werden). Aus den anfänglichen 200 Patienten wurden bis in die Gegenwart etwa 50.000 individuelle Fälle, die untersucht und ausgewertet wurden, und nie fand man auch nur eine einzige Ausnahme, weshalb das erste biologische Naturgesetz seiner „Neuen Medizin“ die eiserne Regel des Krebses genannt wurde.

Die eiserne Regel des Krebs

Schon lange standen bei der Entstehung von Krebs psychische Auslöser im Verdacht. Nun aber war der wissenschaftliche Nachweis hierüber geführt worden. Dr. Hamer formulierte: „Jeder Krebs und jede krebsähnliche Erkrankung* entsteht mit einem allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikterlebnis-Schock“ – einem Konfliktschock, der das Individuum völlig unerwartet wie ein Keulenschlag trifft bzw. vollkommen überraschend auf dem falschen Fuß erwischt.

Einen solchen Konflikterlebnis-Schock nannte Dr. Hamer im Gedenken an seinen Sohn Dirk das „Dirk-Hamer-Syndrom*“, kurz DHS. Das DHS bildete fortan den Dreh- und Angelpunkt der Hamerschen Neuen Medizin.

Häufig wird die Definition des DHS verkürzt wiedergegeben als: „Konflikte erzeugen Krebs“ – das ist jedoch falsch. Es sind nicht die normalen Konflikte, Sorgen, Streitereien und Kümmernisse, nein, es handelt sich um jene besonderen Konflikte, die uns völlig überraschend treffen, unser Überleben oder das geliebter Mitmenschen bedrohen; um Konflikte, bei denen wir nicht eingreifen können, denen wir fassungslos und ohnmächtig gegenüberstehen.

Es handelt sich um Geschehnisse, die uns mit derartiger Wucht treffen, dass der Schock wie ein Blitz in unsere Psyche bzw. in unser Gehirn einschlägt und dort eine Art Kurzschluss verursacht, so dass der Körper auf uralte biologische Sonderprogramme zurückgreift, um der Gefahr, die als akut lebensbedrohend empfunden wird, so zu begegnen, wie es der Organismus in Jahrmillionen der Evolution gelernt hat. Dr. Hamer nannte solche besonderen, überlebensbedrohenden Konflikte, welche Urprogramme der Evolution auslösen, um sie sprachlich von den normalen alltäglichen Konflikten abzugrenzen, biologische Konflikte.

Beleuchten wir nun einmal die Definition des DHS anhand eines konkreten Beispiels:

Eine Mutter plaudert mit einer Nachbarin auf dem Bürgersteig, während sich ihr 3-jähriger Sohn artig an ihrer Hand befindet. Plötzlich sieht der Junge einen Spielgefährten auf der anderen Straßenseite. Er reißt sich unvermittelt los und rennt auf die Straße. Die Mutter erhascht das Geschehen noch aus den Augenwinkeln heraus, hört die quietschenden Reifen – und genau in dieser Sekunde schlägt der Schock blitzartig bei ihr ein. Er trifft sie wie ein Keulenschlag. Es geschieht unerwartet, akut (nicht langwierig chronisch), das Ereignis erwischt sie auf dem falschen Fuß, es ist dramatisch, und es ist selbstverständlich ein immenser Schock – ein DHS. Ab diesem Moment würde bei der Mutter ein biologisches Sonderprogramm in Aktion treten, nämlich eine Vermehrung des Brustdrüsengewebes, als Folge eines Angst-/Sorge-Konflikt ums Kind.

Der „Krebs“ entsteht

Führen wir das Beispiel weiter: Das Kind wird schwer verletzt, die Mutter begleitet ihren Sohn im Krankenwagen ins Hospital. Das Kind wird operiert, bleibt aber in einem kritischen Zustand. Der Konflikt dauert also an – und während der gesamten Zeitdauer ist die Mutter im Dauerstress! Dr. Hamer nennt diese Zeit die konfliktaktive Phase oder auch die „kalte Phase“, denn sie kennzeichnet sich tatsächlich durch kalte Hände und Füße. Der Patient konzentriert sich voll und ganz auf seinen Konflikt, kann an nichts anderes mehr denken, isst wenig, nimmt an Gewicht ab, mobilisiert sämtliche Reserven, kann nachts kaum schlafen, muss fortwährend an die Sache denken (Zwangsdenken). Gleichzeitig mit dieser konfliktaktiven Phase vermehrt sich bei der Mutter das Brustdrüsengewebe.

Betrachten wir dies kurz aus der Perspektive der Evolution: Die biologische Einheit aus lebenden Zellen hat in Jahrmillionen der Evolution gelernt, wie sie darauf zu reagieren hat, wenn ein Junges in Gefahr ist.

Biologischer Konflikt

Sagen wir, einer Schafsmutter wird vom Wolf ein Junges entrissen. Nun mobilisiert sie sämtliche Reserven, läuft auf Hochtouren, steht unter Dauerstress, gibt, was sie kann, um ihr Junges zurückzubekommen – gleichzeitig vermehrt sich ihr Brustgewebe (Milchdrüsen), um mehr Muttermilch zur Verfügung stellen zu können.

Nehmen wir an, der Wolf lässt sich in die Flucht schlagen. Das Junge ist verletzt. Nun braucht es besonders viel Nahrung. Das ist der biologische Sinn – ein Sinn, der bei Naturvölkern durchaus noch seinen Zweck erfüllt: Einem verletzten Säugling wird somit raschere Gesundung ermöglicht. Dasselbe biologische Sonderprogramm läuft auch beim Zivilisationsmenschen noch ab, nur erschließt sich jenem der biologische Sinn nicht mehr. Während derartige Konflikte in der Natur gewöhnlich Sekunden, Minuten, Stunden, Tage oder allerhöchstens Wochen andauern, kann der Mensch aber einen „Angst-/ Sorge-Konflikt ums Junge“ auch über einen unbiologischen langen Zeitraum hinaus erleiden.

Der Organismus schaltet im Moment des DHS auf Dauerstress um. Dadurch ändert das Zielorgan (hier die Brust) sein Wachstum und/oder seine Funktion. Sagen wir, der verletzte Knabe liegt nach seinem Unfall drei Monate lang im Koma. In dieser Zeit wächst das Brustdrüsengewebe der Mutter weiter, wird tastbar große „Knoten“ bilden. Das ergibt somit, was unsere moderne Medizin dann – in Unkenntnis der Zusammenhänge – „Brustkrebs “nennt.

Und der Krebs verschwindet

Doch nehmen wir an, die Ärzte verkünden der Mutter nach drei Wochen bereits: „Ihr Sohn hat es geschafft, er wird keine bleibenden Schäden davontragen!“ In genau demselben Augenblick tritt die Konfliktlösung ein, und präzise ab jenem Zeitpunkt wird die Vermehrung des Brustdrüsengewebes (die nach 3 Wochen noch nicht tastbar war) sich wieder zurückbilden – ganz von alleine! (Diese Rück-bildung wird nur dann nicht eintreten, wenn der Konflikt nicht gelöst wird oder wenn neue Konflikte hinzukommen.)

Wiederholen wir dieses erste Gesetz der Hamerschen Neuen Medizin (HNM): Krebs – jeder Krebs und jede krebsähnliche Erkrankung – entsteht durch ein DHS, also durch einen allerschwersten hochakut, dramatischen, isolativen Konflikterlebnisschock, der den Betreffenden wie ein Keulenschlag trifft.

Exakte Begriffsbestimmung

Beleuchten wir diese Definition näher.

„Hochakut“ bedeutet: in genau diesem Augenblick vorherrschend, ein brennendes Problem, eine konkrete Gefahr, die jetzt vorhanden ist. Der Krebs entsteht mit der Sekunde des DHS (lat. acutus: scharf, spitz).

„Dramatisch“ bedeutet: die zentralen Fragen des Lebens betreffend, tragisch, auf verhängnisvolle Weise eintretend, erschütternd, mitten ins Herz treffend, mit drohendem oder tatsächlichem Tod, Schmerz, Verlust verbunden. Wobei es alleinig da-rauf ankommt, wie der Betroffene das Geschehnis subjektiv empfindet – und nicht, wie der Therapeut oder ein Außenstehender die Sache wahrnimmt. Ein guter Therapeut muss sich daher in die Situation des Patienten zum Zeitpunkt des DHS* hineinversetzen und einfühlen können, egal, ob es sich dabei um einen Säugling, einen Greis, einen Bettler oder um einen Millionär handelt.

„Isolativ“ bedeutet, dass der Betreffende niemanden hatte, mit dem er darüber hätte sprechen können. Stellen Sie sich die Ehefrau vor, die nach 30 Jahren Ehe ihren Mann im heimischen Ehebett mit einer 18-jährigen Geliebten oder Prostituierten entdeckt. Sie schämt sich, kann sich niemandem anvertrauen, „frisst es in sich hinein“. Noch drastischer könnte es sich bei einem 11-jährigen Mädchen darstellen, das von ihrem gesellschaftlich angesehenen Vater auf hässliche Weise vergewaltigt wurde. Sie erzählt es möglicherweise, aber niemand mag ihr Glauben schenken (von lat. isolare: von allem anderen abtrennen, wörtlich: zu einer Insel machen, zu lat. insula: Insel).

„Konflikterlebnis“ bedeutet, dass es zwei Absichten, zwei Kräfte, zwei Zielrichtungen gibt, die einander entgegen gesetzt sind. Entweder konnte sich der Patient zwischen zwei Möglichkeiten nicht entscheiden oder er hatte gar keine Möglichkeit, auf das Problem zu reagieren. Dies wäre z. B. bei einem Angestellten der Fall, der immer gut gearbeitet hat. Eines Tages soll er im Chefbüro vorsprechen. Er rechnet mit einer Beförderung, vollkommen überraschend erhält er hingegen die Kündigung. Hätte er sich darauf vorbereiten können, hätte sich die Sache vorher abgezeichnet, hätte er die Wahl gehabt, hätte er zuvor innerlich schon gekündigt, wäre es kaum zu einem DHS* gekommen (lat. conflictus: Zusammenstoß, Zusammenprall, la. confligere: zusammenschlagen, kämpfen).

„Schock“ hat mit Geschwindigkeit zu tun. Ein Schock tritt ein, wenn etwas zu schnell passiert. Die Nachricht/das Geschehnis war niederschmetternd, zu viel für den Betroffenen, ohne Möglichkeit der Vorbereitung, so dass derjenige keine Strategie besitzt, um die Sache zu bewältigen. Die Sache ist jedoch subjektiv. Was der eine als Schock empfindet, löst beim anderen kaum ein Gähnen aus. Entscheidend ist, dass der Betreffende das Gefühl hat, ohnmächtig zu sein, nicht dagegen reagieren zu können.

Das erste biologische Naturgesetz umfasst insgesamt drei Unterabteilungen, drei Kriterien, drei Hauptmerkmale. Das erste davon hatten wir bereits erwähnt: (1) Jeder Krebs und jede krebsähnliche Erkrankung entsteht mit einem DHS, mit einem allerschwersten biologischen Konfliktschock also, der den Betreffenden völlig unvorbereitet aus heiterem Himmel trifft.

Die entsprechenden Patientenaussagen hierzu lauten beispielsweise: „Ich war wie er-starrt“ oder „ich war wie vom Donner gerührt“, „ich war wie vom Blitz getroffen“, „mir verschlug es die Sprache“, „so etwas ist mir noch nie passiert.“

Auf drei Ebenen gleichzeitig

Hier nun das zweite Kriterium: (2) Der Konflikt-Schock schlägt immer gleichzeitig auf drei Ebenen ein, nämlich in der Psyche, im Gehirn und im Organ. In der Sekunde des DHS gerät – je nach Konfliktinhalt – eine exakt vorherbestimmbare Stelle im Gehirn unter Kurzschluss.

Diese Schaltstelle im Gehirn steuert wiederum das Organgeschehen. An der Einschlagstelle zerreißen im Gehirn buchstäblich die Synapsen*, die Verbindungen zwischen den Nervenzellen, und zwar so deutlich, dass man dieses ringförmige Zerreißen sogar mittels der sog. Computertomographie sichtbar machen („fotografieren“) kann.

Die Stelle des Einschlags gleicht in ihrem Erscheinungsbild im Tomogramm den konzentrischen Ringen* einer Schießscheibe oder dem Bild einer Wasseroberfläche, in die man einen Stein geworfen hat. Früher hielt man diese Formen auf den Tomogrammen für Zufallsgebilde, die durch einen Fehler im Apparat entstanden seien. Erst Dr. Hamer brachte die hier geschilderte neue Bedeutung in die Diskussion mit ein, weshalb diese Gebilde „Hamersche Herde“ (HH) genannt wurden.

Beim Empfinden des Konflikts kommt es darauf an, womit der Betreffende ihn assoziiert. Und das vollzieht sich unwillkürlich – am Filter unseres logisch-analytischen Denkens vorbei!

Beispiel: Eine Frau, die ihren Gatten mit einer Geliebten auf frischer Tat im Bett erwischt, könnte dies einerseits (A) als Verrat bewerten, als sexuellen Treuebruch des Partners (und einen entsprechenden Konfliktschock erleiden); sie kann dasselbe Geschehen aber genau so gut (B) als sexuellen Ekelkonflikt kategorisieren oder – wenn sie ihrem Mann sowieso schon nicht mehr sexuell gewogen war – (C) als schwere Verletzung der familiären Loyalität (und einen entsprechenden Konfliktschock erleiden).

Wie sie den Konflikt in der Sekunde des DHS empfindet, entscheidet darüber, an welcher Schaltstelle im Gehirn „der Blitz“ einschlägt, wo es also zum Hamerschen Herd (HH) kommt und somit, welche Art von Sonderprogramm entsteht!

Empfindet die Ehefrau den Konflikt als sexuellen Ekelkonflikt (Möglichkeit B), schlägt der „Blitz“ an Stelle-B im Gehirn ein, zeigt sich der Hamersche Herd in Areal-B, und es entsteht Krebserkrankung B am Organ B. Assoziiert die Frau den Konflikt unwillkürlich jedoch auf der Partnerschaftsebene als Trennungskonflikt (Möglichkeit A), trifft der Hamersche Herd Areal A und es entsteht Krebserkrankung A. Wertet die Frau das Geschehen hingegen (C) als Konflikt des familiären Verrats, wird Gehirnstelle C betroffen, und es entsteht eine völlig andere Krebserkrankung C.

Eine weitere Möglichkeit (D) wäre sogar, dass sie das Geschehnis als Selbstwerteinbruchskonflikt D empfindet, verbunden mit dem Gefühl, mit der wesentlich jüngeren Liebhaberin nicht mithalten zu können. Ein solcher Konfliktschock führte dann zu einem Hamerschen Herd an Stelle D und zu Krebserkrankung D am Organ D.

So gibt es nahezu Dutzende Möglichkeiten, immer aber bedingen sich Konfliktart, Stelle des Hamerschen Herdes und Krebserkrankung am Zielorgan gegenseitig bzw. bilden eine Einheit. Durch diesen immer gültigen Zusammenhang lassen sich präzise Vorhersagen treffen.

Natürlich existiert auch die Möglichkeit, dass die Ehefrau das Geschehen überhaupt nicht als Konfliktschock empfindet, sondern gefasst bleibt und die Sache mit ihrem Ehemann regeln kann; es zu keiner Krebserkrankung kommt. Jeder reagiert anders, und es kommt gemäß Definition des DHS ausschließlich darauf an, ob derjenige sich ohnmächtig fühlt und das Geschehen als isolativ empfindet.

 

 

 

Wissenschaftliche Tabelle

Dr. Hamer hat all diese Zusammenhänge, d.h. welcher Konfliktschock welchen Krebs entstehen lässt bzw. welcher Konflikt in welchem Hirnareal einschlägt, erforscht und tabellarisch festgehalten. Einerseits in seinem ersten Hauptwerk „Vermächtnis der Neuen Medizin“, andererseits in der großen Konflikt-Gehirnareal-Krebs-Tabelle, die von Dr. Hamer in akribischer Arbeit erstellt wurde.

Beim zweiten Kriterium der eisernen Regel handelt es sich um ein überdeterminiertes* System, d.h. sobald eine Ebene bekannt ist, können präzise Aussagen über die beiden anderen Ebenen getätigt werden. Kennt man als organischen Befund z. B. „Nierenkrebs“, weiß man, um welchen Konfliktinhalt es sich handelt und wo sich der Einschlag des Hamerschen Herdes (HH) im Gehirn befindet. Kennt man nur das Gehirn-CT*, kann man anhand der Lokalisation des Hamerschen Herdes bestimmen, welches Konflikterlebnis und welche organischen Befunde beim Patienten vorliegen. Und schildert der Patient seinen Konfliktschock, so kann der in der Hamerschen Neuen Medizin (HNM) ausgebildete Therapeut vorhersagen, wo sich der Herd im Tomogramm befinden wird und welche Krebserkrankung sich beim Patienten heranbildet.

Parallele Entwicklung – und der sog. „Gehirntumor”

(3) Abschließend das dritte Kriterium der eisernen Regel des Krebs: »Der Verlauf des Konfliktschocks, die Entwicklung des Hamerschen Herdes (HH) und der Fortgang des sinnvollen, biologischen Sonderprogramms (SBS) am Organ bewegen sich zeitgleich parallel«. D.h. wenn es auf psychischer Ebene zur Lösung des Konflikts kommt, verändert sich auch das Aussehen des HH im Gehirn, wie auch die Krankheit am Organ. Während sich der Hamersche Herd (HH) zu Anfang scharfkantig darstellt (Abb. 1), lagert sich nach der Konfliktlösung harmloses Hirnbindegewebe (Glia) ein, um den einstigen Riss zu reparieren (Abb. 2).

                             

                                                    (Abb. 1)                                                                              (Abb. 2)

Die Schulmedizin bezeichnet eine solche Einlagerung als Gehirntumor, d. h. sie nennt die Heilung „Krankheit“. Da die Natur in ihrem Vorgehen überschießend repariert, kann durch die Einlagerung von Glia zwei bis drei Monate lang tatsächlich ein Druck im Kopf, verbunden mit Schwindelgefühl, entstehen. Das ist der Moment, wo viele Betroffene tragischerweise ihren Arzt aufsuchen – und dieser dann einen „Gehirntumor“ diagnostiziert. (Die Medizin widerspricht sich hier selbst, denn sie lehrt, dass sich die Zahl der Gehirnzellen von der Geburt bis zum Tode nicht verändern könne! Ein Krebstumor würde aber eine wuchernde Vermehrung der Organzellen im Gehirn bedeuten, wäre also eine Sache, die es gar nicht geben kann.)

In der HNM wurden Fälle dokumentiert, die trotz schulmedizinisch diagnostizierter „Gehirntumore“ ohne Beeinträchtigung jahrzehntelang weiterlebten! Diese „Gehirntumore“ genannten Gebilde waren entweder Einlagerungen von harmlosem Hirnbindegewebe zur Reparatur des Hamerschen Herdes oder aber Ansammlungen von Wasser (Ödeme) – die ebenfalls während der „Reparaturarbeiten“ kurzzeitig in Erscheinung treten, in den meisten Fällen aber harmlos sind (außer es kommt immer wieder zu neuen Konflikten) und alsbald von selbst verschwinden.

Ein Therapeut der HNM kann im Computer-Tomogramm am Zustand des Hamerschen Herdes erkennen, ob der Konflikt noch aktiv oder schon gelöst ist, ja sogar, wann der Konflikt etwa begonnen hat bzw. wann etwa die Lösungsphase eintrat. Anhand eines aktuellen Tomogramms kann der Therapeut auch exakte Fragen nach dem DHS stellen, z. B.: „Vor drei Wochen … hatten Sie einen großen Mutter-Kind-Sorge-Konflikt?“

Nach den Gesetzen der Neuen Medizin kommt es darauf an, das DHS exakt zu ermitteln und den Konflikt möglichst frühzeitig zu lösen, denn je mehr Zeit zwischen DHS und Konfliktlösung verstreicht, desto schwieriger und komplizierter wird die Heilungsphase verlaufen.

Zusammenfassung

Fassen wir abschließend noch einmal Hamers eiserne Regel des Krebs zusammen:

1. Kriterium:  Jeder Krebs und jede krebsähnliche Erkrankung entsteht mit einem DHS.

2. Kriterium:  Das DHS schlägt gleichzeitig auf der Ebene der Psyche, des Gehirns und des Organs ein, wobei der Konfliktinhalt die Lokalisation des Herdes und die Art der Organerkrankung bestimmt.

3. Kriterium: Die Entwicklung des Konfliktes, des Hamerschen Herdes und des biologischen Sonderprogramms („Krankheit“) auf der Ebene der Organe, Gewebe und Zellen verlaufen stets zeitgleich bzw. parallel.

Michael Kent

Wenn Impfnebenwirkungen als Kindesmisshandlung fehlgedeutet werdenEin Interview mit Marion Kammer

Wenn Impfnebenwirkungen als Kindesmisshandlung fehlgedeutet werden
Ein Interview mit Marion Kammer

Wenn Impfnebenwirkungen als Kindesmisshandlung fehlgedeutet werden
Ein Interview mit Marion Kammer

(Aus Depesche 13/2017)

Kontakt: mari.ka@live.de oder über den Verein IN-ES: http://in-es.info

Marion Kammer ist Diplom-Sozialpädagogin. Seit 2014 betreut sie im Bundesgebiet bisher 30 Familien, die ein Schicksal teilen: Ihre Kinder erlitten nach der 6-fach-Impfung im Säuglingsalter Symptome wie Hirnschwellung/Hirnblutungen. Doch dieselben wurden nicht als Impfnebenwirkung gewertet, obwohl sie es mit großer Wahrscheinlichkeit waren, sondern als Kindesmisshandlung fehlgedeutet. Behörden, Krankenhäuser, Medien und Jugendämter verschweigen diese Impfnebenwirkungen. Mit fatalen Folgen für die Eltern: Väter wurden falsch beschuldigt und mussten teils ins Gefängnis, Eltern wurde das Sorgerecht entzogen (für alle Kinder), Familien fielen auseinander, wurden zu Sozialfällen. Im Interview erzählt Marion Kammer aus der Praxis von schier unglaublichen Fällen, die tatsächlich passiert sind – und wie sie jeweils helfen konnte.

Impfungen, die früher einzeln angewendet wurden, werden heute zumeist kombiniert verabreicht, wie z.B. mit dem Sechsfachimpfstoff Infanrix Hexa®. Doch diese 6-fach-Impfungen haben, zwar seltene, dafür aber gefährliche Nebenwirkungen. Bei den Fällen, die Marion Kammer betreut, zeigten sich bei den Babys als Erstsymptome schrilles Schreien, starkes Erbrechen, Krampfanfälle und Apathie. Da sich die Zustände nicht besserten bzw. sogar verschlechterten, wurden die Kinder in ein Krankenhaus eingewiesen. Als dann eine Hirnschwellung oder Hirnblutung festgestellt wurde, schlussfolgerte man dort, dass diese Symptome „nur auf Misshandlung zurückzuführen sein konnten“ – und die Mühlen der Behörden begannen zu mahlen.

„Schütteltrauma“ als Folge der 6-fach-Impfung?

Mit dem Thema beschäftigt Marion Kammer sich seit über 20 Jahren, ursprünglich wegen der Geburt ihrer eigenen Kinder. Intensive Recherchen über die Risiken des Impfens führten dazu, dass sie ihre Söhne nicht impfen ließ. Außerdem nahm Marion Kammer öfter Pflegekinder in ihre Obhut. 2008 bekam sie ein Pflegekind, dessen Eltern vorgeworfen wurde, sie hätten das Kind misshandelt. Doch Frau Kammer wurde hellhörig, als sie erfuhr, dass das vier Monate alte Kind im Krankenhaus gewesen war. Die Diagnose lautete „Schütteltrauma“. Die engagierte Sozialpädagogin recherchierte daraufhin. Ihr Anfangsverdacht war, dass das ein Symptom vielleicht im Zusammenhang mit einer Impfung stehen könnte. Zu ihrem Entsetzen stellte sie fest, dass alle Schütteltraumasymptome mit potentiellen Impffolgen identisch sind: Hirnschwellung, Hirnblutung, Krampfanfälle, Atemprobleme und Apathie.

Marion Kammer im Interview

Frage: Nachdem sich der Verdacht bestätigte, die Symptome könnten eine Impffolge sein, informierten Sie die für den Jungen zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes. Wie ging es weiter?

Marion Kammer: Ich erklärte der Mitarbeiterin, die selbst auch Zweifel an der Diagnose Schütteltrauma hatte, dass auch Impfungen solche Nebenwirkungen haben können und fragte, ob sie wisse, ob der Junge kurz vorher geimpft wurde. Tatsächlich hatte der Junge kurz vorher eine 6-fach-Impfung (Infanrix Hexa®) sowie die Pneumokokkenimpfung mit dem Impfstoff Prevenar®. Die Ärzte verneinten jedoch diesen Erklärungsansatz. Der Mitarbeiterin blieb dann nichts anderes übrig, als den Jungen in Obhut zu geben. So kam der Junge dann zu mir.

Frage: Wann bekam der Junge die Impfung, was passierte dann?

Marion Kammer: Der Junge wurde an einem Freitag geimpft und er erbrach bereits am Abend. Als er weiter erbrach, gingen die Eltern mit ihm am nächsten Tag ins Krankenhaus, da es zudem recht heiß war (Juli) und sie Angst hatten, er könne austrocknen. Der Junge blieb dann zur Beobachtung im Krankenhaus. Erst dort verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Es wurden Einblutungen im Auge entdeckt. Der Ultraschall zeigte eine beginnende Hirnschwellung. Die Ärzte warteten noch ab und hofften, dass die Schwellung zurückgehen würde. Da sie jedoch stärker wurde, musste das Kind operiert werden. Das war am sechsten Tag nach der Impfung.

Frage: Den Ärzten muss doch aufgefallen sein, dass das so kurz nach der Impfung passierte?

Marion Kammer: Eben nicht. Ich schrieb ans Jugendamt, bat um Überprüfung der Diagnose und erläuterte meine Zweifel. Dass die Verletzung vor der nachweislich stattgefundenen Impfung geschehen sein sollte, wie im Entlassungsbericht stand, konnte nicht falscher sein, denn dann hätte doch dem Arzt etwas auffallen müssen. Indem er den Jungen impfte, bestätigte er ja, dass alles in Ordnung war; einen nicht gesunden Jungen hätte er gar nicht impfen dürfen!

Frage: Gab es weitere Zweifel an der Diagnose „Schütteltrauma“?

Marion Kammer: Jede Menge. Der Junge wirkte überhaupt nicht wie ein misshandeltes Kind. Er war ausgeglichen, fröhlich. Auch bei seinen Eltern, und selbst bei seinem Vater war er unverändert entspannt. Sein körperlicher Zustand war altersgemäß – und auch in den Wochen, in denen er bei uns war, ging die Entwicklung ganz normal weiter.

Frage: Es gab ja dann ein Gutachten. Welches Ergebnis brachte es?

Die Fontanelle ist ein noch nicht geschlossener Bereich des Schädelknochens beim Neugeborenen, der sich erst nach der Geburt allmählich schließt. Kommt es zu einer Hirnschwellung, wölbt sich die Fontanelle nach außen.

Marion Kammer: Mein Verdacht einer Impffolge bzw. die Zweifel an einer Misshandlung wurden durch das Gutachten bestätigt! Ich zitiere: „[…] begann sich der klinische Zustand von D. erst während des stationären Aufenthalts zu verschlechtern. Es kam zu einer zunehmenden Steigerung des Hirndrucks mit Vorwölbung der Fontanelle, was am 17. Juli 2008 zu einer operativen Druckableitung des Hirnwassers zwang. Diese Hirndrucksteigerung entstand
also wenige Tage nach der Kombinationsimpfung, und noch immer dachte niemand an die Möglichkeit einer Impfkomplikation, obwohl gerade nach Anwendung der Sechsfachkombinationsimpfstoffe Fälle solcher Hirndrucksteigerungen beobachtet und auch veröffentlicht worden waren. Selbst bei einem so auffälligen zeitlichen Zusammenhang scheint die Impfung als kausaler Faktor, der zur Entstehung von lebensbedrohlichen Symptomen geführt haben kann, nicht wahrgenommen, geschweige denn gemeldet worden zu sein.“

Frage: Wer hat denn das Gutachten in Auftrag gegeben?

Marion Kammer: Da die Eltern kein Geld für ein Gutachten hatten, fragte ich in meinem impfkritischen Bekanntenkreis nach Spenden für das Gutachten. Als die Finanzierung stand, konnten wir das Gutachten in Auftrag geben.

Frage: Ohne Sie hätte es das Gutachten also nicht gegeben?

Marion Kammer: Ganz genau. Und der Junge wäre dann auch niemals zu den Eltern zurückgekommen.

Frage: Der Kinderarzt, der den Jungen geimpft hatte, hätte doch Verdacht schöpfen müssen?

Marion Kammer: Das sollte man meinen! Ich fuhr zur nächsten U-Untersuchung zu ihm, weil ich wissen wollte, ob er ihn wieder impfen würde. Denn selbst ohne eine Impffolge zu vermuten, müsste man doch dem Umstand Rechnung tragen, dass der Junge eine Hirnschwellung gehabt hatte, so dass man die Impfung zumindest verschieben würde. Und tatsächlich, der Arzt hätte ihn wieder geimpft! Als ich ihm dann sagte, dass der Junge jetzt nicht geimpft wird, weil ich eine Impfreaktion vermutete – da war vielleicht ‘was los! Er wurde laut und meinte, nicht er habe das Kind geschädigt, sondern der Vater habe es misshandelt. Das ist das, was ich bei allen Fällen erlebe: Die Kinderärzte fallen den Eltern in den Rücken. In keinem Fall halfen sie den Eltern!

Frage: Wie ging es in diesem Fall dann weiter?

Marion Kammer: Durch das Gutachten wurde die Rückführung des Jungen zu seinen Eltern eingeleitet. Er kam um seinen ersten Geburtstag herum zurück. Er ist heute 10 Jahre alt, ihm geht es sehr gut. Ein aufgeweckter, charmanter Junge, ein richtiger Sonnenschein, dem die Herzen zufliegen. Genau so stellt man sich ja ein schwer misshandeltes, traumatisiertes Kind vor (ironisch)! Nein, wirklich, auch dadurch ist sonnenklar, dass er nie misshandelt wurde!

Frage: Was unternahmen Sie dann noch in diesem Fall?

Marion Kammer: Ich meldete dies dem Landesjugendamt und der Bezirksregierung. Ich plädierte dafür, dass man im Falle eines Schütteltraumas unbedingt einen Blick in den Impfausweis werfen und die Jugendämter davon unterrichten solle. Aber das passierte meines Wissens nicht. Ich begleitete die Eltern zum Anwalt, um die Klinik wegen dieser Falschdiagnose zu belangen. Ich bin auch an TV-Sender herangetreten, aber denen ist das Thema zu heiß. Mir wurde ein kritischer Journalist empfohlen. Ihm habe ich mehrmals geschrieben – keine Reaktion. Auch die Mutter hat Kontakt aufgenommen und die gleiche Blockade erfahren. In den Medien geht da gar nichts.

Frage: Wie kam es, dass sich dann immer mehr betroffene Eltern an Sie wandten?

Marion Kammer: Ich stand ja schon zu diesem Zeitpunkt in Kontakt mit den meisten impfkritischen Personen, Aktivisten und Vereinen. Und so verbreitete sich die Geschichte. Immer, wenn es um ein „Schütteltrauma“ ging, wurden die Eltern an mich verwiesen. So auch der nächste Fall: Maya.

Frage: Dazu gibt es einen Film im Internet (YouTube: „Der Fall Maya: Die dunkle Seite der ‘heilen’ Impf-Welt“). Haben Sie der Mutter von Maya auch geholfen?

Marion Kammer: Ja. Kurz nachdem das Gutachten des ersten Falles vorlag, wandte sich die Mutter von Maya an mich. In diesem Fall war kein Mann greifbar, so wurden der Mutter zwei „psychische Erkrankungen“ unterstellt. In einer Eltern-Kind-Therapie, in die sich die Mutter freiwillig begab, wurden diese „Erkrankungen“ jedoch nicht bestätigt! Auch dieser Fall zeigt deutlich, dass man lieber die Väter als kriminell hinstellt (bzw. der Mutter eine psychische Erkrankung unterstellt), bevor man die Impfung „beschuldigt“. Daher rate ich auch Vätern dringend, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, denn in der Regel sind sie es, die auf der Anklagebank landen.

Frage: Wie lange dauerte es, bis Maya zurückkam?

Marion Kammer: Etwa 8 Monate. Die Mutter war ja aber in einer Mutter-Kind-Einrichtung, so dass es zu keinem kompletten Beziehungsabbruch kam (nur anfangs war Maya in einer Pflegefamilie).

Frage: Sie sagten, dass die Symptome entweder im Beipackzettel stehen oder an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI, Bundesinstitut für Impfstoffe) gemeldet werden. Das ist doch eigentlich ein klarer Hinweis auf eine Impfnebenwirkung, oder?

Marion Kammer: Ja, aber das interessiert niemanden, nicht die Klinik, nicht das Jugendamt und meist auch nicht das Familiengericht. Wenn sich die Eltern an mich wenden, solange das Kind noch in der Klinik ist, rate ich ihnen, dass sie von den Klinikärzten eine schriftliche Begründung fordern sollen, warum eine Impffolge ausgeschlossen wird. Aber die Ärzte geben einfach keine schriftliche Begründung ab! Es heißt einfach lapidar: „Solche Impffolgen gibt es nicht!“ Obwohl sie ja im Beipackzettel vermerkt sind! Auch wenn man dem Jugendamt/Gericht die Beweise liefert, dass es solche Impfnebenwirkungen tatsächlich gibt – z.B. Todesfallmeldungen an das Paul-Ehrlich-Institut oder die Veröffentlichung einer Münchner Pathologengruppe – dann wird auch dies ignoriert!

Frage: Also selbst unumstößliche Fakten werden ignoriert?

Ein tatsächlich misshandeltes Kind zeigt andere Anzeichen als „nur“ eine Hirnblutung. Für die Diagnose „Schütteltrauma“ schreibt u.a. die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin vor, dass neben den traumatischen Hirnschäden auch Faktoren zutreffen, wie: • Blutungen in der Netzhaut, • Begleitverletzungen, die für eine Misshandlung sprechen, • elterliche Risikofaktoren wie Drogenabhängigkeit oder • frühere Misshandlungen.

Marion Kammer: Ja! Demgegenüber ist es aber so, dass es sich bei der Diagnose „Schütteltrauma“ in der Regel um eine Vermutung handelt. Wenn ein Kind nach einer Impfung im Krankenhaus landet, muss man doch eigentlich zuerst von einer Impfreaktion ausgehen. Denn die Impfung ist Fakt, die Misshandlung aber nur Vermutung. Es ist ja richtig, dass man auch die Möglichkeit einer Misshandlung überprüft, das gehört zur Sorgfaltspflicht. Aber es braucht harte Fakten, um eine Misshandlung festzuschreiben. In all den Fällen, die ich begleite, war es aber anders herum: Es wurde eine Hirnschwellung oder Hirnblutung festgestellt (oder auch Fleckblutungen in der Netzhaut), und schon wurde eine Misshandlung zementiert, die Diagnose „Schütteltrauma“ gestellt, womit die Impffolge ausgeschlossen wurde! Und dies ohne jegliche Begründung! D.h. die harten Fakten für eine Misshandlung fehlten fast immer komplett!

Frage: Was wären konkrete Fakten für eine Misshandlung?

Marion Kammer: Äußere Verletzungen, Auffälligkeiten im Nackenbereich, typische Verhaltensauffälligkeiten: ängstlich, panisch, weinerlich, schreckhaft. Auffällig ist ja bei vielen Fällen, dass es den Kindern nach der Operation sofort wieder gut geht. Das allein schließt schon eine so schwere Misshandlung aus. Aber die Rechtsmediziner, die eingeschaltet werden, schauen oft gar nicht das Kind an, sondern urteilen nur aufgrund der Aktenlage.

Frage: Wenn es den betroffenen Kindern so schnell wieder besser ging, hätte man doch schon deshalb an einer Misshandlung zweifeln müssen?

Marion Kammer: So ist es. Man muss bedenken, dass es ja durchaus schwere Schäden (bis hin zum Tod) als Impfreaktionen gibt.

Frage: Wie ging es dann weiter?

Marion Kammer: Es ging richtig los nach der Dokumentation von Michael Leitner „Wir Impfen Nicht!“ (WIN), wo ich diese Problematik darlege. Sie ist kostenfrei auf YouTube einzusehen. Da kamen 9 Fälle dazu. Zusammen mit den ersten beiden Fällen also 11. Hier konnten wir erreichen, dass die Kinder in ihre Familien zurückkamen. Allerdings ist es leichter, die Diagnose „Schütteltrauma“ zu erschüttern, als die Symptome als Impfschaden anerkennen zu lassen. Mit positiven Erziehungsfähigkeitsgutachten kamen diese Kinder zurück zu ihren Eltern. Dann fragt niemand mehr, warum die Kinder überhaupt diese gesundheitlichen Probleme hatten! Der logische Erklärungsansatz, dass es eine Impffolge war, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Niemand will wahrhaben, dass man den Eltern ein riesiges Unrecht angetan hat. Aber es war ein monatelanger Alptraum für Eltern und Kind, da ja immer ungewiss war, ob das Kind in die Familie zu-rückkommen würde.

Frage: Welcher Fall war für Sie am schlimmsten?

Marion Kammer: Besonders schlimm ist es, wenn den Eltern noch ein weiteres Kind entzogen wird. Das war in vier Fällen so. Der schlimmste Fall war der von Lukas. Da mussten sich die Eltern tatsächlich von ihrem Kind verabschieden. Er kam gleich am Tag nach der Impfung ins Krankenhaus, weil es ihm nicht gut ging. Nach knapp einer Woche wurde er entlassen. Zwei Wochen später hatte er dann Atemstillstand, der Vater reanimierte ihn. Er kam ins Krankenhaus, aber schaffte es nicht. Er starb 4 Wochen nach der Impfung. Das allein ist ja schon schrecklich genug, aber da man die Diagnose „Schütteltrauma“ stellte, wurden den Eltern auch die beiden Töchter genommen.

Die Mädchen kamen in zwei Pflegefamilien. Im Oktober durften sie dann mit der Mutter in eine Einrichtung. Zuletzt entschied der Richter, dass Mutter und Kinder wieder in die Wohnung zurückgehen könnten, allerdings müsse der Vater ausziehen. Was hier besonders auffällt, ist, dass der Obduktionsbericht 9 Monate lang nicht herausgegeben wurde. Auch eine Klinik weigert sich, die Krankenakte herauszugeben. Die muss jetzt herausgeklagt werden. Da fragt man sich dann schon, ob da was vertuscht werden soll. Im Übrigen haben wir das öfter, dass Unterlagen nicht herausgegeben werden.

Frage: Welche Erfahrungen machten Sie mit Rechtsanwälten?

Marion Kammer: Schlechte, denn die meisten kennen sich mit dieser Problematik nicht aus. Glücklicherweise habe ich nun eine Anwältin, die sich anhand meiner Unterlagen gut eingearbeitet hat. Wir haben jetzt auch einen Verein gegründet, um den Eltern noch besser helfen zu können. Wir müssen die Anwälte regelrecht zwingen, dass sie unserem Rat folgen, weil es sonst vergebene Liebesmüh ist. In einem Fall nutzte der Anwalt unsere Unterlagen und Notizen gar nicht. Folge: Der Vater wurde zu drei Jahren Haft verurteilt (es wurde dann Berufung eingelegt). Ich riet dann zu einem anderen Anwalt. Wir müssen auch die Eltern anleiten. Viele denken, „der Anwalt wird es schon richten“. Aber das läuft so nicht, man muss die Anwälte fordern. Ein schlechter Anwalt zeichnet sich z.B. dadurch aus, dass er kaum erreichbar ist und nicht zurückruft. Dann raten wir zu einem Wechsel. Das gleiche Problem haben wir mit Gutachtern. Fast alle meiden das Thema Impfschäden. Es ist ihnen zu heiß. Man weiß ja auch, dass sie Druck bekommen.

Frage: Was Sie berichten, ist erschütternd …

Marion Kammer: Nun, dass den Eltern das Kind oder sogar mehrere Kinder weggenommen werden, ist ja schon schlimm genug. Aber es gibt noch weitere Gefahren.

Frage: Welche?

Marion Kammer: Drei …

1. Die Staatsanwaltschaft wird eingeschaltet, es kommt zu einem Ermittlungsverfahren, zu einer Anklage und einer Gerichtsverhandlung. Neben einem Anwalt für Familienrecht wird dann auch noch einer für Strafrecht benötigt. Man kann sich vorstellen, welche finanziellen Belastungen auf die Eltern zukommen (die Eltern von Jonas hat das fast 15.000 Euro gekostet). Und zu der Angst, ob man sein/e Kind/er zurückbekommt, kommt dann noch die Angst vor einer möglichen Gefängnisstrafe.

2. All das ist natürlich eine große Belastung für die Paarbeziehung. Leider gab es auch Trennungen in dieser schweren Zeit. Es ist ungewiss, ob es dazu auch gekommen wäre ohne diese traumatischen Geschehnisse. In einigen Fällen war es auch so, dass die Mütter gezwungen wurden, sich vom Vater zu trennen, um ihr Kind oder ihre Kinder behalten zu können. Das hatte in einem Fall zur Folge, dass die Mutter mit ihren Kindern dann von Sozialhilfe leben musste. So werden Familien zerstört!

Der Beipackzettel des Sechsfach-Baby-Impfstoffs Infanrix Hexa führt u.a. folgende Nebenwirkungen auf: Bauchschmerzen, Erbrechen, Verstopfung (gelegentlich), Bronchitis, Husten, Schnupfen (häufig), Unruhe (häufig), Krampfanfälle (sehr selten), allergische Reaktionen (sehr selten), Kollaps/schockähnlicher Zustand (sehr selten), ungewöhnliches Schreien (häufig), Hautausschlag, Dermatitis (häufig), Durchfall, Darmentzündung (häufig), Benommenheit, abnorme Schläfrigkeit (gelegentlich), Abgeschlagenheit, Reizbarkeit (sehr häufig), Candida-Infektion (häufig), Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe, Brechdurchfall, häufig), Bindehautentzündung (häufig).

3. Manchmal wird den Eltern auch das Sorgerecht entzogen, was zur Folge hat, dass sie nicht mehr über Gesundheitsfragen mitentscheiden dürfen. Teils werden die Kinder dann auch weiter geimpft! Es ist ja bekannt, wenn ein Kind stark auf eine Impfung reagiert, dass man dann vorsichtig sein soll, weil bei einer weiteren Impfung die Reaktion noch stärker ausfallen kann. In einigen Fällen erlitten die Kinder auch weitere Impfschäden. Charlotte z.B. wurde nach der Inobhutnahme wieder geimpft, obwohl sie Netzhautblutungen hatte. Nach der Impfung bekam sie eine Bindehautentzündung und dann einen Krampfanfall. In diesen Zustand wurde hineingeimpft! Nun ist sie blind. Jonas hatte auch Netzhautblutungen. Da prognostizierte die Ärztin, dass er mit Sicherheit blind sein wird. Die Blutung bildete sich aber in den nächsten Monaten zurück und der Junge sieht ganz normal. Hätte man Charlotte nicht weiter geimpft, hätte sie die Chance gehabt, sich zu erholen. Es ist so offensichtlich, dass die wiederholte Impfung den Schaden gesetzt hat!

Frage: Weiß man, wie viele solcher Fälle es gibt?

Marion Kammer: Im SPIEGEL stand, dass es jährlich ca. 100 bis 200 Todesfälle durch Schütteltrauma gäbe. Ich habe dann mal gegoogelt und fand einen Bericht, aus dem sich ergab, dass ca. 60 Prozent davon Falschdiagnosen (also möglicherweise Impffolgen) sein könnten.

Wenn man bedenkt, dass Impfnebenwirkungen, die wie „Schütteltrauma“ aussehen, mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:10.000 angeführt werden, ergibt dies bei 700.000 Geburten ca. 70 schwerwiegende Reaktionen – pro Impfung. Die erste Sechsfachimpfung im 2. Lebensmonat wird im 3. und 4. Lebensmonat wiederholt und noch einmal zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Wenn bei der ersten Impfung schon ein kleiner Schaden gesetzt wurde, treten bei einer weiteren Impfung mit größerer Wahrscheinlichkeit solche Nebenwirkungen auf. Wenn man jetzt weiß, dass solche Impffolgen geleugnet werden, kann man erahnen, dass 200-300 Fälle pro Jahr denkbar sind. Im Grunde müsste man jeden Schütteltraumafall routinemäßig zuerst mit dem Impfpass abgleichen. Schließlich könnte man eine Impffolge nur dann ausschließen, wenn das Kind keine Impfung bekam.

Frage: Was ist, wenn in einem Fall das Kind keine vorausgehende Impfung erhielt, können Sie den Eltern dann nicht helfen?

Guthkelch selbst mahnte in jüngerer Zeit zur Vorsicht. Es ist falsch, Eltern und Gerichte nicht darüber zu informieren, dass es sich bloß um Hypothesen handelt und nicht um medizinisch oder wissenschaftlich bewiesene Fakten. Guthkelch gibt zu bedenken, dass mit den heutigen radiologischen Möglichkeiten zunehmend mehr subdurale Hämatome bei Säuglingen festgestellt werden; laut einer Studie haben 46 Prozent aller symptomlosen Säuglinge subdurale Blutungen nach normalen Geburten.

Abgesehen davon ist die Diagnose „Schütteltrauma“ eine sog. Ausschlussdiagnose, also eine Diagnose, die gefällt wird, nachdem alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen wurden. Man bedenke, dass bei fast jedem zweiten Kind Hirnblutungen festgestellt werden! Die Zweifel an der Diagnose „Schütteltrauma“ haben wir uns also nicht aus den Fingern gesogen. Dennoch geht dieser Wahnsinn quasi automatisch los, sobald ein Kind eine Hirnschwellung oder Hirnblutung nach einer Impfung erleidet.

Frage: Gab es auch Fälle, in denen es keine so eindeutige Impffolge war und der Vorwurf der Misshandlung eventuell tatsächlich hätte zutreffen können?

Marion Kammer: Das ist ja die große Angst vieler impfkritischer Personen und Organisationen, man könne mal einen wirklichen Misshandler unterstützen. Aber die Gefahr ist gering, da man beide Zustände gut unterscheiden kann. Wir sehen ja die Krankenunterlagen. Zudem bekommen wir Auskünfte von den Anwälten. So kann man die Sache einschätzen. Oft waren die Eltern nach der Impfung auch mehrmals beim Arzt, und es wurde nichts herausgefunden, d.h. auch keine neurologischen Probleme, wie sie bei einem misshandelten Kind auftreten. Ebenso telefoniere ich lange mit der Mutter und bestehe darauf, mit dem Vater zu telefonieren, um mir eine Meinung zu bilden.

Frage: Was erschwert die Beurteilung solcher Fälle für Sie?

Marion Kammer: Schwer ist es immer, wenn von Knochenbrüchen die Rede ist. Da versuche ich klären zu lassen, ob es echte Brüche sind. Dazu gibt es ja eine Ausarbeitung von Viera Scheibner, die erklärt, dass jede Impfung ein Vitamin-C-Killer ist und skorbutähnliche Zustände zur Folge haben kann. Da gibt es auch Auffälligkeiten bei den Knochen, die aber keine Brüche sind, aber manchmal als solche fehlgedeutet werden.

2003 bekam ich z.B. eine Pflegetochter, und es hieß, sie habe zwei „Schädelbrüche“ erlitten. So wurde es seitens der Klinik ans Jugendamt berichtet. Als ich das Mädchen abholte, fragte ich den Arzt, worauf ich achten müsse. Daraufhin meinte der Arzt, ich müsse auf nichts Besonderes achten, denn es wären keine richtigen Schädelbrüche, sondern nur Haarrisse. Es war also nichts. Aufgrund dieser angeblichen Schädelbrüche wurde der Mutter das Kind weggenommen!

Frage: Sie erwähnten, dass Sie einen Verein gegründet haben, welchen Zweck verfolgt er konkret?

Marion Kammer:Ja, er heißt IN-ES, das steht für Impf-Nebenwirkung Elterlicher Sorgerechtsentzug . Im Vorstand sind der Arzt Rolf Kron sowie eine betroffene Mutter. Eine Mutter unterstützt mich bei der Betreuung der Eltern wie auch Jürgen Friedrich von Libertas & Sanitas .

Ich war ja lange Einzelkämpferin, umso glücklicher bin ich, dass es diesen Verein gibt. Es erleichtert meine Arbeit ungemein. Wir hoffen, dass wir diese Problematik in die Öffentlichkeit bringen und dadurch mehr Eltern helfen können. Wir sind für jede Unterstützung dankbar. Wir brauchen natürlich auch Gelder, weil manche Betroffenen schlicht und einfach nicht so viel Geld haben für die Anwaltskosten oder Gutachten.

Da hat Hans Tolzin über AGBUG (Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht und Gesundheit, agbug.de), bei zwei Gutachten ausgeholfen.

Eben so sind wir ja immer auf der Suche nach Anwälten, Gutachtern, Rechtsmedizinern, Neuroradiologen, Osteologen (wegen der angeblichen Knochenbrüche).

Frage: Es scheint hier großer Handlungsbedarf zu bestehen. Was können Eltern tun?

Marion Kammer: Informieren, informieren, informieren! Ich habe auch Unmengen an Büchern gelesen und im Internet recherchiert. Wenn man „Impfkritik“ eingibt, kommt man auf die Seite von Hans Tolzin . Da sind z.B. alle Beipackzettel zu finden. Man kann dort auch Elternstammtische in der Nähe finden. Da bekommt man Unterstützung.

Frage: Möchten Sie abschließend noch etwas sagen?

Marion Kammer:Ja, ich möchte darauf hinweisen, dass Schicksale, wie die erwähnten, wirklich jedem passieren können, zwar in erster Linie den Eltern, aber anderen Betreuungspersonen ebenso. So las ich Ende letzten Jahres von einer Tagesmutter, der dies vorgeworfen wurde. Sie kam sogar in Untersuchungshaft. Vielleicht hat sie das Kind ja wirklich misshandelt? Aber was wäre, wenn es kurz vorher geimpft wurde? Im Ermittlungsverfahren wird ja überprüft, wer alles Kontakt mit dem Kind hatte. Wenn eine Tante während dieses Zeitraumes das Kind beaufsichtigt hat, wird auch sie verdächtigt. Man muss also nicht unbedingt Kinder haben. Es reicht, wenn man diese als Verwandter, Bekannter oder Betreuungsperson nur einmal beaufsichtigt. Jeder kann in Verdacht geraten und angeklagt werden!

Michael Kent: Dann hoffe und wünsche ich Ihnen, dass Ihre Arbeit viel Unterstützung findet!

Michel Kent

Schriftsteller und Buchautor

Erfahren Sie mehr:

Themenhefter Pharma

Die verschwiegenen Skandale der Saubermänner

Hefter Impfen

Impfungen, Gesundheit, Erregertheorie