Lebensschulen für Kinder entstehen

Lebensschulen für Kinder entstehen

Lebensschulen für Kinder entstehen

In der normalen Schule lernen wir Lesen, Rechnen und Schreiben, erfahren wir, wie lang der Nil ist, wie viele Einwohner New York hat und wie viel Braunkohle in Südost-australien gefördert wird. Aber was wir dort nicht lernen, ist, wie man wirklich lebt. Wie man sich selbst treu bleibt, Träume und Visionen verwirklicht. Wie man den Körper gesund erhält, man zu seiner Berufung oder zum richtigen Partner findet – und wie man mit ihm glücklich wird. Wie man Probleme löst, Krisen bewältigt, Wünsche erfüllt und Ziele sicher erreicht. Und weil einem das niemand beibringt, landen viele am falschen Platz, im falschen Beruf, in der falschen Beziehung – und in Resignation! Marco Leonardo entwickelte das Konzept der „Lebensschulen für Kinder“, um diesem Mangel abzuhelfen. Denn ob wir unsere Leben „lebenslang absitzen“ oder frohen Herzens genießen, bestimmen letztlich nur wir selbst. Wäre es nicht wunderbar, wenn alle Kinder schon frühzeitig lernen könnten, worauf es wirklich ankommt? Das ist Marcos Vision!

wenn ich gefragt werde: „Marco, warum glaubst Du, dass Kinder und Jugendliche eine Lebensschule brauchen?“, antworte ich: „Stell’ dir einmal einen Garten vor mit 10.000 Blumen. Und nur eine einzige Blume blüht. Würdest du diesen Gärtner einen Gärtner nennen? Ist diese Schule wirklich eine Schule? Würdest du einen solchen Lehrer wirklich Lehrer nennen? Nein, denn diese eine Blume blüht nicht wegen des Gärtners/Lehrers, sondern trotzdem. Die Blume hat es geschafft, all die „Behandlung“ zu überstehen, sie konnte sich trotzdem entfalten und werden, was sie gekommen ist zu sein. Wie viele Kinder überstehen die Schule wie diese eine Blume?“

Jeder Mensch ist ein Original und muss als solches geachtet und „behandelt“ werden. Herkömmliche Schulen bringen faktisch jedoch „Kopien“ hervor. Aber als Kopie zu leben, unbewusst und mechanisch, heißt sein Leben zu verfehlen! Kinder sind frei, klar, lebendig und wahrhaftig. Wir müssen den Kindern nicht beibringen zu leben, sie leben ja noch! Wir müssen sie nur davor schützen, dass sie so werden wie wir, so dass sie eigene, neue Wege wagen, das Ihrige tun und leben dürfen als sie selbst.

Kinder brauchen vor allem deshalb die Möglichkeit einer Lebensschule, damit sie nicht die gleichen Lebensfehler machen, die Millionen Menschen vor ihnen gemacht haben.

Es gibt schöne Begriffe, wie „Erziehung“, doch tatsächliche Erziehung findet gar nicht statt, denn Kinder ahmen einfach nach, was sie in ihrer Umgebung sehen. Und wenn das, was sie im Leben vorfinden, nicht „stimmt“, dann machen sie auch das nach, obwohl es andere Möglichkeiten gegeben hätte.

Was gebraucht wird, ist immer wieder die Er-inner-ung an das Wesentliche, nämlich an das Wesen des Kindes selbst, an seine wahre, wirkliche, wesentliche Natur. Dann besteht auch die Chance, dass das Kind ein Leben führen wird, das seinem wahrhaften Selbst entspricht. Ein Recht, das jeder Mensch für sich in Anspruch nehmen und verwirklichen sollte.

Irgendwann stehen wir vor der Aufgabe, unser Leben als Erwachsener zu gestalten, Verantwortung für unser eigenes Leben zu übernehmen und müssen dann erkennen, dass uns das niemand gezeigt hat. Kaiser Hadrian sagte einmal: „Unser Hauptfehler liegt in dem Versäumnis, die in einem Menschen vorhandenen Tugenden zu fördern. Stattdessen verlangen wir von ihm Tugenden, die er nicht hat.“ Die folgende Geschichte beschreibt das auf sehr anschauliche Weise.

Die Schule der Tiere – eine allzu menschliche Geschichte

Eines Tages versammelten sich ein Hase, eine Amsel, ein Eichhörnchen, ein Fisch und ein Wurm im Wald mit dem Zweck, eine Schule zu gründen. Sie bildeten einen Schulrat, und jeder brachte seine Vorstellungen ein.

Der Hase forderte, dass Schnelllauf in den Lehrplan aufgenommen werden müsse, die Amsel bestand darauf, dass Fliegen zum Lehrplan gehöre, das Eichhörnchen meinte, senkrechtes Bäumeklettern sei absolut wichtig, der Fisch plädierte für Schwimmunterricht und der Wurm bestand darauf, dass Löcher in die Erde zu bohren aufgenommen werden müsse.

Sie nahmen alle diese Fächer und Disziplinen in den Lehrplan auf und erklärten es zur Regel, dass jedes Tier alle Fächer belegen müsse. Obwohl der Hase „sehr gut“ im Schnelllauf bekam, stellte sich heraus, dass er ernsthafte Probleme hatte, senkrecht auf die Bäume zu klettern. Er fiel immer herunter. Nach kurzer Zeit war er von den vielen Gehirnerschütterungen geistig nicht mehr auf der Höhe und konnte beim besten Willen nicht mehr so gut laufen wie zuvor. Anstatt einer Eins im Laufen bekam er jetzt eine Vier und natürlich nach wie vor eine Sechs im Bäumeklettern. Die Amsel war ausgezeichnet im Fliegen, aber wenn es darum ging, Löcher in die Erde zu bohren, brach sie sich den Schnabel und verletzte ihre Flügel. Bald bekam sie nur noch eine Vier im Fliegen, eine Sechs im Löcher-in-die-Erde-bohren und beim Schwimmen erging es ihr ganz elend. Aber die Lehrer waren zufrieden, weil jeder sämtliche Fächer belegt hatte, und nannten es Allgemeinbildung.

„Robert, was tust Du? Lernst Du etwas?“ – „Nein, Herr Lehrer, ich höre Ihnen zu!“

Unsere alte Erziehungsstruktur zollt dem Individuum keinen Respekt, sondern zwingt alle in ein Muster. Dieses Muster mag zufällig für ein paar Menschen passen, die Mehrzahl aber geht unter, daran zugrunde oder verliert ihre natürliche Freude am Lernen und fragt sich den ganzen Tag, „was soll ich hier?“

Doch bald gewöhnt man sich daran, und daraus wird eine „Lebensphilosophie“ des Kompromissemachens, denn man verlernt dank der Schulbildung, an seine eigene Vision vom Leben zu glauben – stattdessen lernt man seine Wünsche den vermeintlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfordernissen anzupassen.

Kinder sind offen, klar und mutig. Doch je älter sie werden, desto mehr sammeln sie Unsicherheiten, Zweifel und Widerstände an und verlieren ihre Ziele und Ideale irgendwo auf dem Weg zum Erwachsen-Sein aus den Augen. Das nennen wir dann „Entwicklung“. Und genau das führt später im Leben oft dazu, dass viele Menschen tagtäglich Dinge tun, die sie nie tun wollten, sie wählen Berufe, die gar nicht zu ihnen passen.

Im Leben am falschen Platz zu sein, tut weh! Fast jeder ist „am falschen Platz“, denn wer lange genug von seiner wahren Natur abgelenkt wurde, fragt andere, was er im Leben machen soll. Er erfüllt die Erwartungen anderer. Derjenige, der Dichter hätte werden können, steht hinter einem Bankschalter; und ein anderer, der immer malen wollte, wird Steuerberater … Alles steht auf dem Kopf.

Schule von heute ist von gestern!

Lernen ist zu sehr mit Wissen identifiziert worden, Intellekt wird fälschlicherweise für Intelligenz gehalten. Psychologen haben festgestellt, dass jedes Kind intelligent ist, bis es in die Schule kommt. „Normale Schulen“ entfernen uns aus der Wirklichkeit, sie gehen am wirklichen Leben und den Bedürfnissen des Einzelnen vorbei. Immer noch werden die Schüler nach starren Lehrplänen unterrichtet und mit totem Wissen vollgestopft. Es werden sinnlose Informationen auswendig gelernt – Wort für Wort – für eine gute Note oder Prüfung, um sie anschließend wieder zu vergessen; zum Beispiel welche Flüsse wohin fließen, welche Schlachten Alexander der Große geschlagen hat usw. Du lernst fürs Leben, sagt man, alles ist zu deinem Besten, pauke, später wirst du wissen, wofür du es brauchst.

Sehr oft nutze ich die Gelegenheit, Menschen aus vielen Lebensbereichen, darunter Unternehmer, Angestellte, Manager, Künstler, Hausfrauen u.v.a. zu fragen: Was hast du in der Schule effektiv für dein Leben gelernt? Wurdest du von Lehrern je gefragt: Warum bist du hier, was interessiert Dich, was kann ich für dich tun, was willst du lernen, wie kann ich dir helfen, dein Leben zu leben? Hast du den Umgang mit Geld gelernt oder die Gesetze des Erfolges? Hast du gelernt, wie man Krisen meistert, wie man Probleme löst, man Ziele sicher erreicht, man gesund und vital bleibt und seine Talente entwickelt?

Die Antwort ist immer wieder erschreckend, und die Erkenntnis daraus lautet, dass man die wirklich wichtigen Dinge des Lebens immer nur außerhalb des normalen Bildungsweges lernt – oder überhaupt nicht! Auf der Strecke bleiben so oft Herzensbildung, Selbstentfaltung, Kreativität, Kommunikation, Menschenkenntnis und ein klares, waches Bewusstsein, also genau die Werte, die ein erfüllendes Leben ausmachen.

Was wir in der normalen Schule auch nicht lernen (jeder verbringt durchschnittlich 10.000 Stunden dort) ist, wie man seinen Körper gesund erhält, wie man Probleme löst und Ziele sicher erreicht. Aber um genau das geht es im Leben! Eine Schule hat die Aufgabe, den Schüler fit fürs Leben zu machen, sie sollte dem Menschen dienen, ihm helfen, sich selbst zu entfalten und sein schöpferisches Potential zu verwirklichen.

Doch es geht nicht darum, das vorhandene Schulsystem zu kritisieren, sondern vor allem darum, dafür zu sorgen, schnelle Hilfe anzubieten, das Fehlende hinzuzufügen und das Ganze auch finanzierbar zu machen, wie z.B. durch die „Lebensschulen für Kinder“.

So kann eine Lebensschule bereits in der Kindheit (Kindergarten, Grundschule) einsetzen und damit beginnen, im Schüler genau die Eigenschaften anzusprechen und zu fördern, die seinem individuellen Weg entsprechen und seinem Lebenserfolg dienen. Dazu gehört zum Beispiel die Fähigkeit, sich auf Wesentliches zu konzentrieren, ein klares Ziel zu haben, Selbstvertrauen in die eigene Lebensvision, und die Eigenschaft, mit Ausdauer an diesem Ziel festzuhalten. „Lebe Dein Leben – echt, ehrlich und authentisch”, das ist die Botschaft!

Im Grunde strebt jeder Mensch nach Erfüllung. Allerdings gibt es im Leben bei der Geburt keine Gebrauchsanweisung, in der steht, wie man lebt und glücklich wird. Und doch trägt jeder Mensch dieses Wissen in sich, es muss nur geweckt werden.

Es müssen nur die richtigen Bedingungen geschaffen werden, ein Klima des Bewusstseins, das die inneren Anlagen zum Wachstum anregt. Goethe wurde einmal gefragt: „Was ist der Sinn des Lebens?“ Er antwortete: „Das, was die Pflanze unbewusst tut, das tue du bewusst.“ Mit anderen Worten: bewusstes Wachstum, so dass das im Inneren verborgene Potential ans Licht kommt. Das Wort „Erziehung“ kommt von (lat.) educare und bedeutet „etwas herausziehen“. Jeder Mensch bringt ein Geschenk mit auf die Welt, das in ihm schlummert, eine Vision. Diese zu entdecken und zu leben, darauf kommt es an.

Lebensführerschein

Für jedes dusselige Moped braucht man einen Führerschein, aber für so etwas Komplexes und Wichtiges wie das eigene Leben gibt es Gleichwertiges nicht. Deshalb ist es Zeit für Lebensschulen, die den Kindern dienen, denn das Leben ist einfach zu kostbar, um es dem Zufall zu überlassen.

Sucht- und Gewaltprävention

Keine Mutter und kein Vater wollen, dass ihr Kind in etwas „reinrutscht“, wo es schwer wieder rauskommt. Je bewusster ein Mensch schon in der Kindheit ist, desto weniger kann er manipuliert werden durch Medien, Drogen, Gruppenzwänge von außen, aufgesetzten Zielen oder anderen Versuchungen der heutigen Zeit. Die Lebensschule unterstützt die Entwicklung des Bewusstseins. Natürliches Selbstbewusstsein ist die Folge, genau wie Klarheit, Sicherheit und Selbstvertrauen. Jemand, der Sinn und Erfüllung in sich selbst gefunden hat, der braucht keine Drogen, um in Scheinwelten zu flüchten.

Was macht man in der Lebensschule?

Lebensschule ist kein Paukbetrieb, sondern ein spielerisches Erinnern an das, was das Kind in sich schon längst weiß. Es geht also um den „Weg nach Innen“, so dass die Lebensvision und das Selbst-Bewusstsein nicht „verloren gehen“.

Phantasiereisen stärken die Fähigkeit der Imagination und wirken ausgleichend entspannend und harmonisierend.

Übungen, die den Gleichgewichtssinn fördern, wirken sich positiv auf alle anderen Sinne aus und bringen uns selbst in die eigene Mitte, wie zum Beispiel Balancieren, Fühlübungen mit geschlossenen Augen usw. – und das wiederum unterstützt ein waches, weil gegenwärtiges Bewusstsein.

Übungen, welche die Konzentration und Aufmerksamkeit fördern, fördern letztendlich auch ein waches Bewusstsein. Das führt wiederum dazu, dass der Lernprozess einfach wird, weil alle inneren Sinne gleichzeitig beteiligt sind. Durch mehr Gewahrsein und Aufmerksamkeit verbessern sich Schulleistungen und Prüfungsergebnisse fast automatisch.

Wenn Kinder ihr eigenes Zentrum fühlen und darin verwurzelt sind, können sie sich jederzeit daran „er-innern“. Sie finden mühelos in entsprechenden Situationen den Zugang zu einer inneren „entspannten Atmosphäre” und nehmen sich so selbständig (Leistungs-) Druck weg. Lernblockaden und Ängste lösen sich auf!

Schulen reformieren?

Jemand hat einmal gesagt: „Ein Kind nach einem Buch zu erziehen ist gut, nur braucht es für jedes Kind ein anderes Buch.“ Das Schulsystem ist schwerfällig und voller Regulierung. Selbst viele Lehrer sind wie ihre Lehrpläne oder müssen sich daran halten. Es braucht einen frischen Wind, um die Schulen „in die Freiheit zu entlassen“. Vielleicht sind die Lebensschulen ja ein Wegbereiter, denn wenn sie sich erst einmal durchsetzen, zeigt sich schnell, welche Vorteile sie bieten.

Und dann bräuchte es eine neue Definition der Lehrerfunktion. Jeder kann bekanntlich nur geben, was er hat. Erziehung heißt vor-leben, selbst sein, den Weg selbst gehen. Wenn ich andere (speziell Kinder) motivieren will, sie selbst zu sein, sich zu lieben, sich zu achten und ihr Leben authentisch zu leben, dann sollte ich als Lehrer (oder besser noch, Begleiter und Freund) ein Beispiel sein.

Was die Umsetzung betrifft, so kann ich aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass die Lebensschule nicht viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt, um trotzdem Sinnvolles zu leisten.

Der Lebensschulen-„Unterricht“ findet schulbegleitend statt, einmal in der Woche nachmittags. Die Beiträge dafür sind sehr niedrig, und das Ergebnis wird, wenn man früh beginnt, für sich selbst sprechen.

Unser Modell beginnt bereits mit Kindern im Kindergarten und reicht weiter über Grundschulen, Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen. So wird in jedem Fall altersgerecht jeweils genau das geboten, was gerade wichtig ist. Die Gruppe selbst und der Augenblick bestimmen den Inhalt.

1996 wurden in Dessau erste Gespräche mit Schulleitern und Verwaltungsbehörden geführt, und ich bekam die Erlaubnis, im Unterricht mit allen Klassen ein Entspannungstraining durchzuführen. Die Kinder waren so begeistert, dass sich über 30 von ihnen für eine regelmäßige Teilnahme entschieden, und so begann ich, nach und nach andere Grundschulen und Kindergärten aufzusuchen und dort schulbegleitend mit Kindern zu arbeiten. Später auch in Sekundarschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Thematisch stand Stressbewältigung an erster Stelle, gefolgt von Lebenssinn, Lebenswegplanung, Zielfindung/-verwirklichung. So haben über 3.000 Schüler Berührung damit gehabt, über 200 entschieden sich spontan, regelmäßig teilzunehmen.

Wer kann eine Lebensschule gründen?

Jeder Mensch ist ein Lebenslehrer, denn jeder lebt ständig etwas vor. Jede Mutter, jeder Vater, jeder Polizist, jeder Verkäufer, jede Krankenschwester. Die Frage ist, wie bewusst leben diese Menschen? Eine Lebensschule zu gründen ist eine bewusste Entscheidung von einem bewussten Menschen, denn wer andere an sich erinnern und ihnen helfen will, aufzuwachen, der sollte sich selbst er-innert haben und wach sein.

Im Grunde ist jede Familie eine „Mini-Lebensschule“, jede Mutter und jeder Vater sind gleichzeitig „Lebenslehrer“.

Beginnen Sie bei sich selbst, wenn Sie Ihr Kind unterstützen wollen. Was wollen Sie in Ihrem Kind fördern? Wenn Sie Ihr Kind lieben, dann helfen Sie ihm, seine wahre Natur zu erkennen und zu leben. Wie? Indem Sie diesen Weg selbst gehen. Erziehung ist ein schönes Wort, findet aber nicht wirklich statt, denn Kinder machen alles nach. Daher: Leben Sie es vor, leben Sie ein bewusstes Leben.

Das Leben der meisten Menschen verläuft jedoch unbewusst, wie in einem Schlaf mit offenen Augen. Eine Lebensschule, ein Lebenslehrer will denen, die wollen, helfen aufzuwachen, zu erkennen, dass jeder in jedem Augenblick eine Entscheidung trifft, bewusst oder unbewusst zu sein – von innen nach außen oder von außen nach innen zu leben, sich kreativ oder reaktiv zu verhalten.

Wenn das Bewusstsein im Menschen zu sich selbst erwacht, dann sieht dieser Mensch wirklich, nimmt wahr – und aus diesem Sehen ergibt sich das stimmige Tun von selbst. Somit ist jeder aufgerufen, ein bewusster Lebenslehrer zu sein.

Was braucht man dazu? Nur den tiefen Wunsch, selbst ein erfüllendes Leben zu leben und diesen Weg mit anderen, speziell Kindern, zu teilen.

Wie macht man eine Lebensschule?

Es gibt kein fertiges Rezept, denn jede Lebensschule ist so individuell wie der/diejenige, der/die sie aufbaut. Am Anfang stehen Gespräche mit Direktoren, Lehrern, Erziehern (Kindergarten) und natürlich Eltern. Dann vereinbart man Termine und stellt den Kindern das Programm vor – so ähnlich, wie das auch Musikschulen machen. Eine Woche später kann dann das Training schulbegleitend beginnen (Vertrag mit den Eltern).

Öfter taucht die Frage auf: Wie kann man den Eltern, Lehrern und Schülern Lebensschulen nahebringen? Indem man den ersten Schritt macht und darüber informiert. Es gibt sehr viele Menschen, die nur darauf warten, dass solche Möglichkeiten angeboten werden, auch wenn sie es derzeit noch nicht bewusst wissen.

Wie eine Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrern und Schülern konkret aussieht, hängt von jedem Einzelnen ab, der eine Lebensschule gründet. Wichtig ist, dass alle ausreichend informiert sind. Die Eltern und Lehrer, die sich wirklich dafür interessieren, werden auch gemeinsam etwas dafür tun.

Was sich Schüler wünschen

Eine Umfrage unter über 500 Schülern zwischen 13 und 18 Jahren hat ein interessantes Ergebnis erbracht. Hier einige Zitate von Schülern aus Gymnasium, Berufsschulen und Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt, was Schüler suchen, was ihnen in der Schule fehlt: „Negatives Selbstbild“ auflösen war der wichtigste Punkt, gefolgt von „Schwächen in Stärken wandeln“, „die eigene Vision finden und leben“, „innere Begrenzungen erkennen und auflösen bzw. loslassen“ und: „eine Schule, die einen für das wahre Leben vorbereitet, wo man lernt, sich mit Problemen auseinanderzusetzen und sie gemeinsam zu lösen“, „Zukunftsdesign als Fach“, „keine sinnlosen Themen behandeln“.

Als weitere Schlagwörter wurden genannt: Zukunftsgestaltung, Konfliktlösung, Menschenkenntnis, Management, Stressabbau, Fächer für unsere Interessen und Hobbys, mehr auf die Begabungen eingehen und bessere Vorbereitung aufs spätere Leben. Auch der Wunsch nach lebenskompetenten Trainern wurde in der Umfrage deutlich, nach Lehrern, die wissen, wovon Sie sprechen, weil sie es selbst leben.

Ziele der Lebensschule

Die Aufgabe der Lebensschule ist, denjenigen, die bereit sind „aufzuwachen“, zu helfen und ihnen folgende Schritte aufzuzeigen: Wie „verlerne“ ich das Falsche, wie lasse ich los? Das große Lebensziel: Wie kann ich das Stimmige tun, kann ich leben als der, der ich wirklich bin, ehrlich und authentisch mein Potential in Wirklichkeit verwandeln? Wahre Erziehung wird immer versuchen, das Verborgene ans Licht zu bringen, das, was das Leben als inneren Schatz in uns hineingelegt hat. Das ist meine Vision.

Gleichgesinnte finden

Viele Kinder warten sehnsüchtig darauf, dass ihnen jemand die Unterstützung gibt, sie selbst zu sein. Tun Sie etwas! Gründen Sie eine Interessengemeinschaft, finden Sie Gleichgesinnte, gründen Sie an Ihrem Wohnort eine eigene Lebensschule. Bei der Umsetzung helfe ich Ihnen gerne.

Wollen Sie Kinder und Jugendliche unterstützend begleiten, ihren individuellen Weg zu gehen, so dass sie lernen, ihr eigenes Glück zu schmieden und sich ein erfüllendes Leben zu gestalten? Würden Sie gern Ihre eigene Lebensschule speziell für Kinder und Jugendliche in Ihrer Stadt aufbauen? Wenn ja, dann melden Sie sich. Sie werden gebraucht.

Oder würden Sie Vorträge organisieren? Gerne komme ich zu Ihnen. Rufen Sie mich an.

Marco Leonardo

Heinz-Röttger-Str. 1
D-06846 Dessau
Telefon: (0340) 661 24 60
E-Mail: lebensschule@gmx.de
www.lebedeinleben.de
www.marcoleonardo.com

Wollen Sie mehr zu diesem Thema lesen?  Lesen Sie unser Themenheft “Glückliche gesunde Kinder”

 

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!
Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

Wie „Krankheiten“ erfunden werden, um „Medikamente“ zu vermarkten!
Und wie sich die Presse dabei prosituiert!

In den letzten Jahrzehnten tauchten vermehrt neue „psychische Krankheiten“ wie aus dem Nichts auf. Plötzlich spricht alle Welt über „Hyperaktivität bei Kindern“ oder über eine „Bipolare Störung“ usw. Sind wir tatsächlich alle „kränker“ oder sind wir einfach nur raffinierten Strategien aus den Marketing-Etagen der Pharmamultis auf den Leim gegangen? Dieser Artikel beschreibt das todsichere Marketingkonzept der Pharmastrategen, vergleicht es mit der „Hyperaktivitätskrankheit“ (ADHS) bei Kindern und beleuchtet die Rolle, die käufliche Massenmedien dabei spielen.

Wir alle kennen Kinder, wie sie Heinrich Hoffmann schon 1845 in seinem Kinderbuch beschrieb: Den Struwwelpeter, den Suppen-Kaspar, den Hanns Guck-in-die-Luft und den Zappelphilipp; wurde Hoffmanns Buch doch eben deshalb populär, weil es Dinge beschrieb, die viele Eltern an ihren eigenen Kindern beobachten konnten und wofür sie keine Erklärung oder Lösung finden konnten.

Kinder tun, wie alle Menschen, oft seltsame Dinge. Und so lange der Mensch sich nicht selbst versteht, wahre Ursachen und Lösungen nicht kennt, so lange können rücksichtslose Geschäftemacher die Unwissenheit und die daraus resultierende Unsicherheit der Menschen zu Profitzwecken ausnutzen.

Im Laufe der letzten 100 Jahre entwickelte sich daraus eine unheilige Allianz aus Psychiatern und Herstellern von „pharmazeutischen Produkten für die Psyche“, die aus eben dieser Unwissenheit und Unsicherheit einen der profitträchtigsten Absatzmärkte der Welt erschufen: den Markt der „mit Psychopharmaka zu behandelnden psychischen Störungen“. Jene Allianz hat ihre Absatzstrategie in den letzten Jahrzehnten verfeinert und ein beinahe todsicheres Erfolgsrezept für immer neue Milliardenumsätze – zum Schaden der Menschheit – entwickelt, das sich wie folgt darstellt:

Todsicheres Erfolgsrezept für Milliardengewinne

  1. Man nehme einige typisch menschliche Verhaltensauffälligkeiten, Schwierigkeiten, Marotten, Schwächen und schnüre sie zu einem Paket, einem sog. „Syndrom
  2. Man erstelle eine Liste aller mit diesem Syndrom in Zusammenhang stehenden sog. „Symptome“.
  3. Man mache „eine Störung im Gehirn“, einen „genetischen“, einen „biologischen Defekt“ (oder alles zusammen) für eben dieses „Syndrom“ verantwortlich oder mitverantwortlich.
  4. Man bezeichne das Syndrom mit mehreren verschiedenen lateinischen und/oder griechischen Fachbegriffen.
  5. Man kürze diese neu erfundenen Namen mit drei oder vier Buchstaben ab.
  6. Man entwickle ein Präparat mit sympathisch klingendem Namen (das in der Herstellung wenige Cent kostet) und von dem man behauptet, es sei in der Lage, die „Symptome“ des sog. „Syndroms“ zu lindern.
  7. Man lasse gekaufte Psychiater, Ärzte und Wissenschaftler (intern „Mietmäuler“ genannt) „Fachartikel“ schreiben, sorge für deren Veröffentlichung in Fachorganen, halte Kongresse ab und fache eine breite öffentliche Diskussion darüber an.
  8. Man bringe Artikel über das neu entdeckte „Syndrom“ und die „dabei helfenden Präparate“ in der Presse unter (lukrative Anzeigenaufträge der Pharmaindustrie in den jeweiligen Zeitschriften erleichtern die Bereitschaft zu redaktionellen Gefälligkeiten (siehe z.B. Recherche von Frontal 21, ZDF, vom 09.12.2008: „Das Pharma-Kartell – wie Patienten betrogen werden“).
  9. Man initiiere oder unterstütze die Gründung von sog. „Selbsthilfegruppen“ und offeriere großzügige finanzielle Zuwendungen, wenn diese im Gegenzug auch die gewünschten Pharmazeutika empfehlen.
  10. Wenn jemand der Sache auf die Schliche kommt, schütze man sich, indem man auf wissenschaftliche Studien verweise und auf die Kompetenz der Psychiatrie usw. Hilft das nichts, diffamiere man den Enthüller als „unwissenschaftlichen Verschwörungstheoretiker“, als „dubiosen Spinner“, „Scharlatan“, als „rechts- oder anderweitig Radikalen“ oder als „eifernden Sektenanhänger“ und beschuldige ihn (Beweise sind überflüssig), eigennützige Absichten zu verfolgen.
  11. Falls sich wegen zu häufiger fataler „Nebenwirkungen“ eine zu breite Front gegen das vermarktete Medikament bildet, hat man bereits die Formel fürs Nachfolgemedikament im Safe, das „die Nachteile des ersten nicht mehr aufweist“, dafür aber doppelt so teuer, doppelt so schädlich und doppelt so suchterzeugend ist. Das ursprüngliche Medikament verkauft man derweil fröhlich unter neuem Namen in die Dritte Welt (wie das z.B. bei Contergan u.v.a. geschehen ist, siehe Enthüllungsbuch von H. Ruesch: „Die Pharma-Story“).
  12. Man investiere die Hälfte aller derart erzielten Einnahmen in die Sicherung zukünftigen Geschäfts, indem man die teuersten und besten PR-Firmen und Werbeagenturen kauft, um sich über Jahrzehnte hinweg einen hervorragenden Ruf aufzubauen sowie Ärzte zu umschmeicheln. Dann wird jeder, bei dem die Medikamente für schwere Nebenwirkungen sorgen oder schlicht nicht funktionieren, glauben, dass sein jeweiliger Fall eine bloße Ausnahme von der Regel sei.

Krankheitsmarketing

Ich möchte Ihnen nun anhand eines erfundenen Beispiels aufzeigen, wie so eine Krankheits- und Medikamentenerfindung in der Realität ablaufen könnte, während Sie dies bitte stets im Hinterkopf damit vergleichen, was Sie bereits über die „Hyperaktivität“ (ADHS) usw. gehört haben.

Punkt 1: Wir würfeln willkürlich ein paar menschliche Marotten zusammen. So kennen wir alle ja Menschen, die immer maximal anders sein müssen. Sie haben Schwierigkeiten, sich in Gruppen zu integrieren, bezahlen schleppend Steuern, und wenn alle bei Beerdigungen Schwarz tragen, marschieren sie in Blau auf. Sie fahren ein Karman Ghia Cabriolet, rauchen eine Zigarillo-Marke, deren Name Sie nie gehört haben und gehen nach Estland in Urlaub. Eine solche „Symptombeschreibung“ wäre eine Basis für Punkt-1 der Formel zur Erzeugung einer neuen psychiatrischen Diagnose plus anschließendem Marketingpakt mit der Pharmaindustrie: Man nimmt typisch menschliche Schwächen, schnürt sie zu einem Paket zusammen (= Punkt 1) und verkauft das Ganze als neues „Syndrom“ (= Punkt 2).

Dann behauptet man, eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung im Gehirn sei dafür verantwortlich (Punkt 3), konkret, der vordere Teil der Großhirnrinde, wo sich die Individualität befinde, sei bei diesen Menschen übermäßig aktiv und dominant.

Nun erfindet man (das ist Punkt 4) mehrere Fachbegriffe, die mit drei oder vier Buchstaben abzukürzen sind (Punkt 5), z.B.  Multilaterale Cortex-Hyperfunktion (MCH), Cortexhyperplasie (CHP), Vorderlappenhyperaktivität (VLH) oder Chronisches Individualisierungs-Syndrom (CIS).

Nun lässt man „Wissenschaftler“ (Psychiater) eine Liste erstellen, welche die Symptome dieser „CIS“ summiert und solche Charakteristika nennt wie:

  • Kann sich nicht in Gruppen integrieren,
  • verspürt den Drang, sich extrem zu kleiden,
  • muss auffallen,
  • zahlt Steuern ungern und unpünktlich (das Finanzamt freut sich und steigt als Verbündeter ein),
  • bezeichnet Mitmenschen als „Lemminge“ (macht die Masse zum Verbündeten),
  • beschuldigt die Regierung der Verschwörung (macht Politiker zu Verbündeten) usw.

Damit das Ganze wissenschaftlicher klingt, erfindet man als Zusatzvariante die CIS mit Kommunikationsdefizit = CISK. Natürlich wäre auch jede andere Variante denkbar. Hauptsache die Sache klingt verwirrend! Die CISK zeichnet sich dadurch aus, dass die daran „erkrankten“ wenig kommunizieren, in sich verschlossen sind („zu 78,7 Prozent sind Männer betroffen“, das klingt schön wissenschaftlich), während bei der anderen Form das Gegenteil der Fall ist: Dort zeigt sich zwanghafte Kommunikation, sie platzen anderen ins Gespräch, lassen keinen zu Ende sprechen usw.

Der Trick ist, dass es die beschriebenen Phänomene gibt! Es gibt Leute, deren Fahrrad nur gut ist, wenn der Lack lindgrüne Punkte auf violettem Untergrund aufweist. Aber: Es gibt da kein Syndrom, keine Krankheit, keine genetische Veranlagung, keine Störung im Gehirn – und folglich kann es auch keine Medikamente geben, die gegen die vorgebliche Störung wirksam wären.

Vergleich: Wenn Kinder zappelig sind, dann haben sie vorher Zucker gegessen, Fernsehen geschaut, Schadstoffe abbekommen oder sie verzweifeln an einer verrückten Erwachsenenwelt – es gibt konkrete Probleme in der realen Welt! Aber keine Störung im Gehirn (die ja auch nie bewiesen wurde), kein Syndrom – und Ritalin ist quasi synthetisches Kokain. Jeder, auch jeder Erwachsene, kann sich anfangs besser konzentrieren, wenn er Kokain nimmt. Doch wie bei Kokain, so lässt auch die Wirkung bei Ritalin irgendwann nach, es werden größere Dosen nötig, mittelfristig entsteht Abhängigkeit.

Zurück zum „Chronischen Individualisierungssyndrom, CIS“: Nachdem man das Syndrom definiert hat, sorgt man dafür, dass Psychiater Fachartikel darüber schreiben (Punkt 7, siehe auch unser Themenheft „Massen-Medien-Manipulation“), die man zuerst in Fachpublikationen und später auch in Massenmedien unterbringt (Punkt 8). Plötzlich spricht alle Welt über CIS mit K und ohne. Man kann Leute mit CIS-Symptomen sehen. Es ist real – im Gegensatz zum künstlich erschaffenen „Syndrom“.

Die Pharmaindustrie hat zuvor bereits eine Chemikalienmixtur hergestellt, die eben jene Symptome erzeugt, die in der Syndrombeschreibung des CIS angegeben werden. Da hätten wir z.B. ein wenig Fluor, das als Sondermüll der Aluminiumindustrie kostenlos zu kriegen ist (weil es sonst teuer als Sondermüll entsorgt werden müsste), dann noch ein wenig Jod, das bei der Druckfarbenherstellung abfällt. Man mischt das Ganze mit einer dämpfenden, synthetischen Droge, nennt es INVADIL F forte („mit viel gesundem Fluor drin“) – und schon hat man ein neues „Medikament“.

»Psychopharmaka wirken im Gehirn so undifferenziert wie wenn eine Kanonenkugel auf Spatzen abgeschossen wird!« C. Alasen-Hinrichs, Toxikologe, Kiel

Abgerundet wird dies durch „Forschungsstudien“, „Fachkongresse“ und Testreihen. Man stellt fest, dass INVADIL F die Leute nicht gleich umbringt (was die Ärzte freut), ihre Arbeitsfähigkeit erhält (was das Finanzamt freut) und den Zwang zu sonderbarem Verhalten fördert. Übrigens: Laut AOK-Magazin 4/1998 gibt es auf dem deutschen Markt 24.000 (!) Pharma-Präparate ohne nachgewiesene Heilwirkung! Wie viele es heute wohl schon sind?

Wie die Krankheit „offiziell” wird!

Mehrere Dutzend Schwulenverbände haben sich (erfolgreich) dagegen gewehrt, dass die Homosexualität ins offizielle Verzeichnis der psychischen Störungen namens DSM aufgenommen wurde.

Der nächste Schritt besteht nun darin, die „CIS“ zu einer „gültigen“ Krankheit werden zu lassen. Hierzu muss sie Aufnahme ins DSM bzw. in die ICD  finden, in die internationalen Verzeichnisse aller existierenden Krankheiten! Wenn die CIS darin auftaucht, „gibt es sie wirklich“ und „jeder weiß, dass sie echt ist“.

Wie kriegt man die CIS ins DSM? Ganz einfach: Beim nächsten psychiatrischen Weltkongress stimmt man darüber ab. Kein Witz, das ist wirklich so! So geschah das z. B. einmal mit der Homosexualität. Sie wurde als „psychische Störung“ ins DSM aufgenommen. Als die Schwulenverbände zu starken Druck ausübten (und vielleicht auch, weil unter den Psychiatern zu viele Betroffene waren), wählte man die Homosexualität einfach wieder ab.

Wenn Sie sich einmal die Mühe machen, einen Blick in diese Werke zu werfen, werden Sie feststellen, dass ulkige „Krankheiten“ darin verzeichnet sind – genügend, um auch Sie, ja Sie, sofort in die Psychiatrie zu bringen und/oder auf Medikation zu setzen.

„Schöne, neue „Krankheiten“

Im DSM auf Seite 50 finden wir z.B. eine sog. „Mathematikstörung“ = Rechenprobleme. Halten Sie es für möglich, dass diese durch eine Pille behoben werden? Ich würde meinen, gute Nachhilfe wäre besser. Auf der nächsten Seite die „Störung des schriftlichen Ausdrucks“ und auf Seite 55 „Störung des sprachlichen Ausdrucks“. Wie wäre es, Unterricht nachzuholen, anstatt eine „Störung“ zu definieren? Auf Seite 85 die Totschlagvokabel, unter die alles fallen kann: Verhaltensstörung! Bohren Sie häufig in der Nase? Verhaltensstörung! Haben Sie oft Streit mit Ihrer Schwiegermutter? Verhaltensstörung!

Lustig wird’s auf Seite 212. Dort finden wir die „Koffeinstörung“, d.h. übermäßigen Koffeingenuss. Wahrscheinlich ist hierfür auch eine Fehlschaltung im Gehirn verantwortlich?

Gefährlich wird es, wenn wir in der neuesten ICD auf S. 351 die Störung: „Missbrauch von Kräuterheilmitteln oder volkstümlichen Heilmitteln“ finden! Wer bitte definiert, wo der Missbrauch anfängt? Dies legt den Grundstein dafür, um jeden Patienten eines Heilpraktikers zu einem Psychiatriepatienten zu stempeln.

Der eigentliche Skandal!

Nachdem man die „CIS“ als solche erst einmal etabliert hat, beginnt die Vermarktungskampagne, die auf den Verkauf von INVADIL F forte abzielt. Populärwissenschaftliche Artikel zur CIS erscheinen. Die Liste der Symptome wird abgedruckt, anhand derer jeder selbst testen kann, ob er „erkrankt“ ist. Es gibt Sorgentelefone, Kontaktadressen und „fachkompetente“ Anlaufstellen. Das ist gleichzeitig der eigentliche Skandal.

Dass es unmoralische Firmen, machtbesessene Konzerne und profitgeile Bonzen gibt, die über Leichen gehen, ist auf dieser Welt ja nichts Neues. Doch wozu haben wir eigentlich eine „freie Presse“? Ihre vornehmste Pflicht wäre gemäß ihres eigenen Kodex‘, aufrichtig zu recherchieren, die Bürger zu schützen, den Skandal aufzudecken und die Öffentlichkeit aufzuklären.

Das Fatale jedoch ist, dass ausgerechnet Chemie- und Pharmakonzerne aber die finanzstärksten Anzeigenkunden der Massenmedien sind. Psychiatrie- und pharmakritische Artikel wären für die großen Medien also eher „wenig opportun“.

Doch die maßgeblichen, großen Zeitschriften verschweigen ihren Lesern ja nicht nur die Wahrheit, sie gehen einen Schritt weiter und prostituieren sich, um ihren zahlungskräftigen Kunden gefällige Artikel zu schreiben bzw. von den PR-Agenturen der Pharmafirmen fix und fertig abgefasste Artikel abzudrucken (siehe ausführliche Artikel in unserem Themenheft „Massen-Medien“-Manipulation“) – und bringen damit ebenso handfeste wie schädliche Lügen in Millionenauflage unters Volk – mit der Folge, dass Menschenleben ruiniert sowie unnötige Schicksale und sogar der Tod vieler billigend in Kauf genommen werden, nur um die Portemonnaies zu füllen. Näheres dazu finden Sie in unserem Themenheft PHARMA-Industrie.

Krankenkassen

Die Krankenkassen, die aus Kostengründen – ursprünglich – eigentlich „Freunde der Menschen“ d.h. an echter Heilung interessiert sein sollten, können hier nicht helfen.

Ein guter Bekannter von mir zog vor Jahren einmal von Kasse zu Kasse und wollte (gute) Vorträge über Gesundheit halten. Bei sämtlichen Stellen kam er nicht weiter als bis zur Eingangstür. Nachdem er erschöpft ca. die zwanzigste Kasse abgeklappert hatte, landete er in einer kleinen AOK-Niederlassung in der Nähe von München. Der Chef empfing ihn und meinte abschließend: „Lieber Herr S… Sie wissen, dass Ihre Vorträge nützlich wären und ich weiß es. Wir haben vor Jahren selbst solche Vorträge organisiert, doch das wurde uns verboten!“ Auf den fragenden Blick meines Bekannten erwiderte er: „Es gibt Firmen, die gewisse Dinge verkaufen, und diese Firmen zahlen Geld an die Regierenden!“

Warum Ärzte mitspielen

Gut 70 Prozent der Bundesbürger haben Vertrauen in ihren Arzt! Wenn es stimmt, „was der Kent da schreibt“, würden Ärzte doch nie so gefährliche Pharmaka verschreiben, oder? Tatsächlich würde nur eine sehr geringe Zahl von Ärzten einem Kind von sich aus Ritalin verschreiben (wie jene fanatische Kinderärztin im Allgäu, die bereits Eineinhalbjährigen das Mittel verschreibt, wie mir neulich zugetragen wurde). Aber durch den Schachzug immenser Medienpräsenz gelingt es, sozialen Druck zu erzeugen. Beleuchten wir, wie das funktioniert:

Die (ver)öffentlich(t)e Meinung

Der deutsche Schriftsteller Sigmund Graff verglich die öffentliche Meinung mit einem Schlossgespenst: Niemand habe es je gesehen, aber alle ließen sich durch es tyrannisieren.

Die Medien geben vor, die Meinung der Allgemeinheit wiederzugeben, in Wahrheit erzeugen sie aber erst das, was sie dann als solche bezeichnen. Tatsächlich gibt es keinen einzigen deutschen Bürger, der dieselbe Meinung vertreten würde, wie die, die man die „öffentliche“ nennt, und das gilt sogar für die Journalisten selbst! Noch nicht einmal jene Geldgiganten, welche die Medien in ihrem Sinne beeinflussen, glauben an das, was sie diktieren. Sie verfolgen damit nur einen Zweck. Die „öffentliche Meinung“ ist nur ein Kniff, mit dem die Strippenzieher die Politik erpressen.

Paul Sethe, der aus Protest zurückgetretene Mitherausgeber der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), sagte seinerzeit: „Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten.“ Zwar mutig, aber noch nicht ganz ins Schwarze getroffen. Denn tatsächlich ist Pressefreiheit die Freiheit von maximal 10 reichen Leuten, das verbreiten zu lassen, wovon sie wünschen, dass es die Masse als öffentliche Meinung akzeptieren soll. Ein Trick, um jeden davon zu überzeugen, er stünde mit seiner jeweiligen, intelligenten Meinung alleine da, was gleichzeitig dazu führt, dass sich der Einzelne vor seinen Mitmenschen zurückzieht, isoliert und abkapselt.

Sprechen Sie mit Ihren Mitmenschen. Ihr Nachbar hat bloß Angst, dass Sie glauben, er sei verrückt, wenn er Ihnen sagen würde, was er wirklich denkt, also hält er seinen Mund. Alle lassen sich vom Schlossgespenst einschüchtern. Doch wenn Sie sich herantasten, Bälle zuwerfen, dann werden Sie schnell feststellen, dass der andere gar nicht so arg anders denkt. Es ist dieser Druck der fingierten „öffentlichen Meinung“, der dafür sorgt, dass Ärzte Psychopharmaka bereits an Kleinkinder verschreiben. Abgesehen davon werden auch Ärzte mit Aufmerksamkeiten gebauchpinselt, mit kostenlosen Proben versorgt, mit „Ausbildungswochenenden“ im vornehmsten Hotel von Dubai, mit „Kongressen“ auf den Kanaren …

Wenn Eltern Ritalin fordern, versuchen viele Ärzte erst einmal, sie davon zu überzeugen, es mit anderen Möglichkeiten zu versuchen; dankbar nehmen sie jede Information auf, die ihnen hilft, Eltern vor den Gefahren von Ritalin o.ä. zu warnen. Doch was, wenn täglich neue Mütter kommen, die im Verlogenen Blatt gelesen haben, wie toll Ritalin funktioniere? Wenn man täglich dasselbe erklären soll? Ich kann die Resignation einiger Ärzte da verstehen.

Dem Beipackzettel von Ritalin ist zu entnehmen: »Die Art und Weise, wie Ritalin im Menschen wirkt, wird noch nicht ganz verstanden… es gibt keinen spezifischen Beweis, der die Mechanismen nachweist, wie Ritalin mentale und verhaltensmäßige Effekte auf Kinder hervorruft … eine genaue Ursachenlehre dieses Syndroms ist unbekannt, und es gibt keinen einzigen Diagnosetest.

DIE PRESSE-KAMPAGNE!

Untersuchen wir nun, wie Eltern zum Glauben gelangen, sie sollten ihren Kindern eine süchtig machende, bewusstseinsverändernde Droge geben (synthetisches Kokain), wo doch jedem klar sein sollte, dass Chemie niemals Seelen- oder Lebensprobleme beheben kann. Wie also bringt man Eltern dazu, dass sie von ihren Ärzten fordern, was die Pharmaindustrie wünscht?

»Ritalin = legalisiertes Kokain« Dr. Block

Hierzu bedarf es einer ausgeklügelten Medienkampagne. Man beginnt mit unwichtigen Blättchen und vorsichtigen Aussagen und endet bei den größten deutschen Tageszeitungen. Hier seien nun die tatsächlichen Ereignisse geschildert im Zusammenhang mit der medialen Bewerbung von Ritalin zu Anfang des neuen Jahrtausends.

„SCHLECKER-REVUE“

Die Kampagne begann vorsichtig mit einem Testartikel in der Kundenzeitschrift einer Drogeriemarkt-Kette. Der Chefredakteur dort hat den gleichen Nachnamen und dieselbe E-Mail-Adresse wie die Sorgentante im Heft, die Psychiaterin ist. Der Artikel gesteht zu: „Trotz Forschung konnte eine definitive Ursache nicht ermittelt werden.“ Gleichzeitig findet sich aber die berüchtigte „Symptom“-Liste im Heft, die jede Mutter überzeugen soll, ihr Kind leide an ADHS:

  • Kann nicht zuhören
  • Bringt nichts zu Ende
  • Wird in der Schule oft wegen seines Verhaltens angemahnt
  • Stört andere Kinder beim Spielen
  • Macht viele Sachen kaputt
  • Hat häufig Unfälle mit dem Fahrrad oder Roller
  • Befolgt weder Ihre noch die Anweisungen des Lehrers

»Ritalin ist hoch suchterzeugend. Es handelt sich um Speed« T. Benedick, Ohio State Pharmacy Board

Als vermutete Ursachen müssen Erbfaktoren und Störungen der chemischen Gehirnabläufe herhalten (und wodurch werden die verursacht?). Aber Ernährungsfehler und Allergien halten „wissenschaftlichen“ Untersuchungen (der Pharmaindustrie) nicht stand.

Jede Mutter gerät in Panik, wenn sie das liest, weil sie höchstwahrscheinlich ihr Kind irgendwo darin wiederfindet. Es ist eine bösartige Taktik, denn jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind. So rennt sie zum Arzt und zitiert, was im Käseblättchen stand: „…gerade bei ADS haben sich bestimmte stimulierende Medikamente als erfolgreich erwiesen (z.B. Ritalin).“ Die Mutter denkt: „Wenn es in der Zeitung steht, kann es doch nicht gelogen sein!“ Falls sie auf einen Arzt trifft, der resigniert hat, fällt wieder mal ein Kind der Ritalin-Lüge zum Opfer.

Unartige „Laura“

Kurz nach der Schlecker-Revue erscheint ein mehrseitiger Artikel im Frauenblättchen Laura. Nie gehört? Das Heft mit (damals) 461.960 Auflage kostete DM 1,50 (Auflage im Jahr 2018: 98.554)  und wird im Bauer-Verlag, Hamburg, herausgegeben, der viele für die Gesellschaft nützliche Zeitschriften publiziert – BRAVO, neue Post, tina usw. – und zu 31,5 % am Sender RTL-II beteiligt ist.

»Stark süchtig machend« Amerikanische Drogen-Kontrollbehörde FDA über Ritalin

Laura hat es nicht geschafft, mir ein Muster ihrer Nr. 19/2001 zuzusenden. Trotz zweimaligen telefonischen Nachhakens und erneuter Bestellung per E-Mail – sechs Wochen, ohne dass das Heft bei mir eingetroffen wäre. Ein Armutszeugnis.  Kein Wunder, dass Laura auch inhaltlich den Vogel abschießt. Tenor der Geschichte: Bevor die Kinder Psychopharmaka bekamen, waren sie schrecklich, die Eltern verzweifelten. Seitdem die Kinder Drogen (Ritalin) nehmen, kommen sie wieder lachend und fröhlich aus der Schule. Schöne, heile Welt durch tolle Chemie. Da die Kinder solche Erfolge hatten, merkten auch die Eltern, „dass sie selbst betroffen (krank) sind“, nehmen nun selbst Chemie – und alles wurde wunderbar bunt.

Auch die Laura kommt nicht ohne Selbstdiagnoseliste aus, dieses Mal allerdings speziell für Erwachsene:

  • Es fällt schwer, sich zu konzentrieren
  • Alltagsorganisation fällt schwer
  • Man schiebt alles vor sich her
  • Es gibt häufigen Stellen- und Berufswechsel
  • Geringes Selbstwertgefühl
  • Dauernde Erschöpfung
  • Innere Unruhe
  • Probleme mit Reizüberflutung

Bei der Frage nach der Ursache ist sich die zitierte Fachfrau inzwischen schon sicher: „Eine genetisch bedingte Stoffwechselstörung im Gehirn.“ Und selbstverständlich gibt es inzwischen auch schon zwei Arten von ADS, die mit Hyperaktivität und die ohne.

Irre auch, mit welchen Weichklopfern Laura arbeitet: „Ich wollte wie die anderen sein, aber ich gehörte nicht dazu“ oder: „Für mich ist es sehr wichtig, dass ich eine Erklärung habe, jetzt weiß ich, dass ich nicht dumm bin.“ oder: „Heute kann ich ganz anders mit Leuten umgehen, kann planen und habe ein besseres Zeitgefühl.“

Nachdem man sich seitens der Laura beharrlich weigerte, mir die Nr. 19 zuzusenden, habe ich mir mal die Nr. 20 am Kiosk gekauft. Ist ja eh ein Heft wie’s andere. Darin enthalten 11 Werbeanzeigen von Chemie- und Pharmaunternehmen: Bayer, Boehringer, Pharmaton und natürlich Novartis München (Ritalinhersteller). Ist es nur ein Zufall, dass die Ritalin befürwortende Psychiaterin in Heft 19 ebenfalls aus München kam?

»Vielleicht ist eher eine Gesellschaft psychisch krank, die bedenkenlos ihre Jugend mit legalen Drogen vollstopft und sich viel zu wenige Gedanken um die Folgen macht.« raum&zeit 111, Ehlers Verlag GmbH

„Blöd“ am Sonntag

Auch der Artikel in der „Laura“ geht durch. Keine Beschwerden oder Krawalle. Der „dumme Pöbel“ schluckt’s. Nun wagt man sich an die Blöd am Sonntag, die immerhin schon mehrere Millionen Leser hat(te) – heute, 2018, gerade noch eine Million. Wenn’s schief geht, „stand es ja bloß in der Blöd!“ Und was hat Blöd am Sonntag zu vermelden: Im kindlichen Gehirn versage ein Filter, die Eltern können nichts dafür, keine falsche Erziehung (uff, nochmal Glück gehabt). Es sei auch nicht wahr, dass Ritalin suchterzeugend sei (das hat ja auch bloß das US-Justizministerium behauptet).

»Alle Zweige der Armee lehnen Aspiranten ab, die Ritalin oder ähnliche Drogen nehmen oder genommen haben, die das Verhalten ändern.« Peter R. Breggin zitiert das Pentagon

Ritalin erleichtere auch nicht den Einstieg in eine spätere Drogenkarriere, sondern wirke ihr entgegen. Die Neigung zur Sucht würde um bis zu 95 Prozent gesenkt (wussten Sie übrigens schon: Die Chance, einen Schnupfen zu kriegen, sinkt um 95 Prozent, wenn man schon einen hat).

Dann kommen Krankenkassenblätter wie das DAK-Magazin, die seriöser anmutende „Welt am Sonntag“, Tageszeitungen, wie die Winnender Zeitung (in Winnenden hat eine große Landespsychiatrie ihren Sitz). Am Ende dann Spiegel und FAZ. Und Erfahren wir Neues? Ja:  Angeblich schrecken Deutschlands Kinderärzte vor der Verordnung sog. Stimulanzien zurück und würden falsch behandeln, so der herbeizitierte Experte. ADHS sei zu lange falscher Erziehung angelastet worden. Jetzt soll ein Kongress für die Gehirnwäsche der Ärzte sorgen. Ach: Und bis zu 10 Prozent aller Kinder leiden an dieser „Krankheit“ (im Schlecker-Artikel waren es noch 4 Prozent). „Die Datenverarbeitung im Gehirn“ sei gestört.

Prima, machen Sie das doch mal mit Ihrem Computer: Wenn die Datenverarbeitung gestört ist, streuen Sie einfach Kokain auf die Festplatte. Wundern Sie sich aber nicht, wenn seltsame Farben am Bildschirm auftauchen.  Man könnte ewig weiterzitieren. Immer dieselbe Drehorgel. Der eine „Experte“ behauptet dies, der andere jenes. Doch wahre Experten würden dafür sorgen, dass es immer weniger Krankheiten und Beschwerden gibt, nicht aber immer mehr.

Wahre Experten würden für eine Lösung der tatsächlichen Probleme sorgen, bräuchten also keine giftigen Chemikalien.

Fazit

Analog zur Geschichte von ADHS und Ritalin wurden und werden Tausende schädliche Medikamente und legale Drogen in den Markt eingeführt. Die Sache funktioniert nicht nur bei Psychoproblemen und Psychopillen, sondern fast überall im Bereich der Schulmedizin.

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, lesen Sie unser Themenheft „PHARMA – die verschwiegenen Skandale der Saubermänner“ oder schauen Sie sich die hervorragend recherchierten DVDs an, die wir Ihnen auf www.sabinehinz.de vorstellen.  Alsdann könnten Sie erkennen, dass fast überall dasselbe Erfolgsrezept verwendet wird. Es wird Zeit, dass wir dieses Betrugsmanöver beenden!

Links: „Ein Milliardengeschäft – gefährliche Psychopharmaka”: 8 von 13 Schießereien an US-Schulen wurden von Teenagern begangen, die vor ihrer Tat Psychopharmaka bekamen, von denen bekannt ist, dass sie als „Nebenwirkungen“ Gewaltausbrüche, den Drang zu zerstören und zu töten auslösen können. Die DVD (Spieldauer 94 Min.) beinhaltet 8 Filme und 175 Interviews mit Aussteigern der Pharmaindustrie, Gesundheitsexperten, Familienangehörigen von Psychiatrieopfern und Überlebenden. Es ist die Geschichte einer 330 Milliarden Dollar schweren psychiatrischen Industrie, die nicht einen einzigen Heilerfolg vorweisen kann. Stattdessen sterben jedes Jahr ungefähr 42.000 Menschen an den Folgen der Einnahme von Psychopharmaka – Tendenz steigend.

Mitte: „Die Vermarktung erfundener Krankheiten – sind wir alle psychisch krank?“: Die ideale Ergänzung zu diesem Artikel. Der Film (Spieldauer: 180 Minuten!) schildert die Geschichte der einträglichen Allianz zwischen Psychiatrie und Pharmaindustrie, die zu einem 80-Milliarden-Dollar-Umsatz mit Psychopharmaka geführt hat. Diese DVD deckt den Betrug psychiatrischer Schwindel-Diagnosen auf, mittels derer sie ihre Psychopharmaka auch an normale Leute zu verkaufen versucht.

Rechts: „Die Todesfalls – wie Psychopharmaka Ihr Kind töten können!“: Ein zutiefst erschütternder Dokumentarfilm, der aufzeigt, wie verheerend – und tödlich – sich Psychopharmaka auf Kinder und Familien auswirken können. Hinter den schrecklichen Statistiken der Todesfälle, Selbstmorde, Geburtsfehler und schwerwiegenden schädlichen Nebenwirkungen stehen die menschlichen Schicksale dieser Psychopharmaka-Epidemie: die persönlichen Erfahrungen von Verlust und Mut jener Menschen, die diesen schrecklichen Preis zahlen mussten. Psychiater behaupten, dass ihre Psychopharmaka für Kinder sicher seien. Sobald Sie gehört haben, was acht tapfere Mütter, ihre Familien, Gesundheitsfachleute, Drogenberater und Ärzte zu sagen haben, werden Sie von einer Sache überzeugt sein: Die Psychiatrie und die von ihr verschriebenen Psychopharmaka sind eine Todesfalle! (Spieldauer 90 Minuten, Beilage: 36-seitiges Heft: „Was Sie tun können“).

Michel Kent

Schriftsteller und Buchautor

Erfahren Sie mehr:

Themenhefter Pharma

Die verschwiegenen Skandale der Saubermänner

DVD: Klima der Angst

Hier geht es um falsche Ansprüche, Korruption, schädigende Behandlungsmethode uvm.
Packende Dokumentation mit vielen Interviews.

DVD: Der unsichtbare Feind

Der heimliche Plan der Psychiatrie

DVD: Diagnostisches und Statistisches Manual (DSM)

Tödliches Blendwerk der Psychiatrie

DVD: Psychiatrie

Tod statt Hilfe

DVD: Die Todesfalle

Wie Psychopharmaka Ihr Kind töten können

600ER DEPESCHEN-STICK

Alle originalen Depeschen von Ausgabe 1- 600 (in Farbe) auf einem USB-Stick (4 GB)